Vergleich der Energieträger
Wer die Wahl hat, hat die Qual. Für die neue Heizung und Warmwasserbereitung stehen verschiedene Energieträger zur Auswahl. Neben den örtlichen Gegebenheiten und den wirtschaftlichen Faktoren inklusive der verschiedenen Fördermöglichkeiten sollten selbstverständlich auch die Umwelteigenschaften der Energieträger mitbewertet werden. Unterschieden wird zwischen fossilen Brennstoffen und solchen aus erneuerbaren Energien.
Hier bieten wir einen ersten Überblick zu den verschiedenen Energieträgern. Die Entscheidung über einen Wechsel des Energieträgers, bei der eigenen Heizung bedarf es jedoch häufig weiterer Informationen, die nur von Energie-Expertinnen und Experten beantwortet werden können.
Erneuerbare Energieträger
Zu den erneuerbaren Energien zählen Wasserkraft, Windkraft, Sonnenenergie, Umweltwärme und Biomasse (inkl. Holz und Biogas). Beim Austausch der heimischen Heizung auf erneuerbare Energieträger kommen derzeit vor allem Holz, Geothermie und Sonnenenergie in Frage.
Fossile Energieträger
Kohle, Erdgas und Erdöl zählen zu den sogenannten fossilen Energieträgern. Diese entstanden vor Millionen von Jahren aus Biomasse, die durch den Luftabschluss von der Atmosphäre nicht verrotten konnte.
Aus diesen pflanzlichen Überresten bildeten sich in einem langen Prozess Kohleflöze, Erdöl- und Erdgasvorkommen.
Bei der Verbrennung von fossilen Energieträgern wird CO2, das vor Jahrmillionen durch das Pflanzenwachstum der Atmosphäre entzogen wurde, in einer sehr kurzen Zeit wieder freigesetzt. Deshalb sind fossile Energieträger nicht CO2-neutral, sondern setzen große Mengen gebundenes CO2 wieder frei.
Beim Austausch der heimischen Heizung mit fossilen Brennstoffen kommen Heizöl und Erdgas in Frage.
Informationen zu Fördermitteln finden Sie hier.
