Energieberatung jetzt!

Kreis Herford. Die „Energieberatung für Wohngebäude“, das neutrale Beratungsangebot des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) für sanierungswillige Hausbesitzer, ist seit Anfang Februar noch attraktiver. „Zum Beginn des Monats wurde die Förderung dieser Energieberatung von bisher 60 % auf 80 % des förderfähigen Beratungshonorars angehoben“, weiß Anna-Lena Mügge die Klimaschutzmanagerin des Kreises Herford. Dabei ist der Höchstsatz mit 1.300 Euro für Ein- und Zweifamilienhäuser und mit 1.700 Euro für Wohngebäude mit mehr als drei Wohneinheiten gedeckelt. Der Beratungsempfänger muss jedoch auch einen Eigenanteil leisten. Dieser muss laut Richtlinie mindestens 10 % betragen und fällt somit in den meisten Fällen sehr gering aus. Bastian Peukert von der EnergieAgentur.NRW wirbt ebenfalls für dieses Angebot: „Eine umfassende Bestandsaufnahme des energetischen Zustands des Gebäudes ist der Ausgangspunkt, um das Eigenheim auf einen zukunftsfähigen Energiestandard zu bringen.“ Darauf aufbauend bietet das Beratungsangebot sowohl Infos für eine sofortige Komplettsanierung, als auch für den sogenannten „individuellen Sanierungsfahrplan“. Dieser enthält Vorschläge zur schrittweisen Verbesserung der Energieeffizienz, wenn die energetische Modernisierung peu à peu erfolgen soll. Der Beratungsbericht enthält zusätzlich die voraussichtlichen Investitionskosten und mögliche Fördermittel. Der Kreis Herford ist Mitglied im landesweiten Netzwerk ALTBAUNEU, das durch die EnergieAgentur.NRW koordiniert und vom NRW-Wirtschaftsministerium unterstützt wird. Energieeffizienz und der Einsatz von erneuerbaren Energien bei der Sanierung von Altbauten sind zentrale Themen des Netzwerks. Weitere Informationen und Kontaktdaten von antragsberechtigten Energieberatern (Achtung: die Berater müssen „Energieeffizienz-Experten“ laut BAFA sein), finden Sie auf: www.energie-effizienz-experten.de. Hier findet der Ratsuchende auch schnell und einfach lokale Planer und Handwerker sowie aktuelle Förderinformationen.

Bildquelle: EnergieAgentur.NRWBildquelle: EnergieAgentur.NRW