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(Solarwärme)
Solarwärme
Gratisenergie von der Sonne

In Deutschland übersteigt die Einstrahlung der Sonne auf die gesamte Fläche der Bundesrepublik den Primärenergiebedarf um den Faktor 80. Die Nutzung der Solarenergie kann demnach nicht nur in den so genannten sonnenreichen Gebieten der Erde, sondern auch in unseren Breitengraden einen wichtigen und sinnvollen Beitrag zur Energieversorgung darstellen.

Wer Solarkollektoren zur Warmwasserbereitung oder Heizungsunterstützung auf dem Dach seines Hauses installiert, setzt auf eine einfache und ausgereifte Technik und profitiert mindestens für die nächsten 15-20 Jahre vom kostenlosen Energieangebot. Alle unverschatteten Dachflächen mit einer Ausrichtung zwischen Südost und Südwest sind optimal geeignet.

Bei richtiger Dimensionierung ist es im Sommer möglich, die Warmwasserbereitung nahezu vollständig über die Solaranlage abzudecken.  Lediglich an wenigen Tagen muss u.U. der Heizkessel zugeschaltet werden. Über das Jahr können 50-65% des Warmwassers solar erwärmt werden. Für einen 4-Personen-Haushalt ist dazu eine Kollektorfläche von 5-6 m² und ein 300-400-Liter-Speicher erforderlich, die Investitionen liegen beim Einsatz von Flachkollektoren zwischen 4.000 und 6.000€. Vakuum-Röhrenkollektoren sind etwas teurer als die häufiger eingesetzten Flachkollektoren, haben dafür aber einen höheren Wirkungsgrad und benötigen weniger Dachfläche.

Bei ausreichender Kollektorfläche und entsprechender Einbindung in die Heizungsanlage ist heute auch die solare Heizungsunterstützung kein Problem mehr. Für ein Einfamilienhaus werden dann ca. 10-18m² Kollektorfläche und zwischen 70 und 100l Speichervolumen pro Quadratmeter benötigt, womit bis etwa 20% des Heizenergiebedarfs abgedeckt werden können.

Investition in eine zukunftssichere Technik

Wenn der Heizkessel bzw. Warmwasserspeicher im Rahmen eine geplanten Sanierung erneuert werden muss, oder die Warmwasserbereitung von dezentralen bzw. wohnungsweisen Systemen auf eine zentrale Bereitstellung über den Heizkessel umgerüstet wird, sollten Sie auf jeden Fall die Installation einer Solaranlage prüfen.

Der Bund fördert Solaranlagen zur Warmwasserbereitung in seinem Marktanreizprogramm. Zusätzlich sind zinsverbilligte Darlehen über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) möglich.


In den Förderprogrammen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist ein hydraulischer Abgleich Voraussetzung für die Förderung einer Heizungsmodernisierung.


 
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