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08.06.2017: Radtour Photovoltaik und Wärmepumpe von Verl nach Rietberg
Besichtigung positiver Beispiele in Verl und Rietberg

Radeln für das Klima - So lautet nicht nur das Motto dr aktion Stdtradeln, die bis zum 23. Juni erstmals in Verl stattfindet, sondern auch die Fahrradtour, die am Samstag, 24. Juni veranstaltet wird. Dann lädt die Stadt zusammenmit Kreis und energieAgentur zu einer geführten Tour von Verl nach rietberg ein, bei der es um die themen Photovoltaik und Wärmepumpe geht.

Für imme mehr Privathaushalte ist eine Solarstrom-Anlage auf dem eigenen Dach und eine Wärmepumpe im Keller zur nutzung der Umweltwärme eine interessante Investition. Viele Bauherren, Hausbesitzer zund Eigentümergemeinschaften sind sich dessen jeodch laut Veranstalter gar nicht bewusst. Mit dieser Infotour wollen Kreis und Komunen in Kooperation mit der Energieaentur Entscheidungshilfen für den einsatz der Technologien im Alt- und Neubau bieten. Die Tour ist 2016 erstmals im Kreis gestartet und endet mit der Ratour nach Rietberg.

Treffpunkt ist um 10.00 Uhr der Parkplatz des Rathauses. Nach einer Begrüßung wird die Geothermie-Anlage im Keller des Rathauses besichtigt. Weitere Stationen sind ein Privathaus mit Photovoltaik-Anlage und Stromspeicher sowie das Erbohrunternehmen Stükerjürgen in Varensell. Ziel der Radtour ist der Rietberger Klimapark. Nach einem Imbiss können Interessierte an einem gemeinsamen Spaziergang durch den Klimapark teilnehmen. Wer will, kann danach im Gartenschaupark bleiben, für alle anderen wird eine gemeinsame Rückfahrt gegen 13.30 Uhr angeboten. Die Teilnahme ist kostenlos.

Es wird um Anmeldung für die Informationstour gebeten bis 21. Juni bei Franziska Monkenbusch (per E-Mail an franziska.monkenbusch@verl.de oder unter Tel. 05246 - 961 107). Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.


Anlagen

Programm zur Radtour Photovoltaik und Wärmepumpe von Verl nach Rietberg [151,00 kb]  

30.03.2017: Kostenlose ALTBAUNEU-Energieberatung jetzt auch in Herzebrock-Clarholz
Kreis und Kommunen weiten Energieberatung auf sechs Standorte aus

Kreis Gütersloh: Hausbesitzer tun sich erfahrungsgemäß schwer mit einer Investitionsentscheidung, wenn es um die Sanierung der eigenen vier Wände oder den Einsatz erneuerbarer Energien geht. Im Kreis Gütersloh gibt es dafür ein Rezept. Und das heißt „neutrale Energieberatung“. Mit Hilfe der Initiative ALTBAUNEU, die der Kreis Gütersloh gemeinsam mit den Kommunen und weiteren Partnern 2008 gestartet hat, wurde ein vielfältiges, neutrales Energieberatungsangebot in der Region etabliert. Dazu gehören unter anderem kostenlose Beratungstermine im Kreishaus Gütersloh, in der Remise in Halle, in den Rathäusern Schloß Holte-Stukenbrock und Werther sowie im Heimathaus Steinhagen. Ab sofort können sich auch Bürger aus Herzebrock-Clarholz für eine kostenlose, neutrale Beratung in ihrem Rathaus anmelden. Der erste Beratungsnachmittag startet am 6. April 2017. Das Beratungsgespräch dauert je nach Anliegen 30 bis 60 Minuten.

„Nun muss ich unsere Bürgerinnen und Bürger nicht mehr an Beratungsstellen in Nachbarorte verweisen“, freut sich der Bürgermeister Marco Diethelm über den neuen


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Werben für die kostenlose Energieberatung im Kreishaus Gütersloh und im Rathaus Herzebrock-Clarholz: v. l. Bernhard Bußwinkel (Kreis GT), Bürgermeister Marco Diethelm und Energieberater Matthias Starke.
(Bild: Kreis Gütersloh)

Beratungsservice, den die Gemeinde Herzebrock-Clarholz ab April in Kooperation mit dem Kreis einmal im Monat im Rathaus anbietet.
„Mit dem kreisweiten Projekt ALTBAUNEU wollen wir die unabhängige Energieberatung als festen Bestandteil einer energetischen Gebäudemodernisierung etablieren“, erklärt Bernhard Bußwinkel, Leiter der Abteilung Bauen, Wohnen, Immissionen beim Kreis Gütersloh. „Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass das Angebot auch vonHäuslebauern gern und gut genutzt wird“. Er weist explizit darauf hin, dass sich der kostenlose Service nicht auf sanierungswillige Hausbesitzer beschränkt. Auch Bauherren, Mieter und Hausverwalter können sich anmelden.

In Herzebrock-Clarholz, in Gütersloh und in Halle können sich Interessenten direkt beim beauftragten Energieexperten Matthias Starke unter 05247 – 98598 19 anmelden. In Schloß Holte-Stukenbrock steht die Energieberaterin Bettina Berenbrinker für Terminvereinbarungen unter 05207 – 9258 49 zur Verfügung. In Steinhagen und Werther nimmt die jeweilige Kommune unter 05204- 997 313 bzw. 05203 – 705 82 die Anmeldungen entgegen. Dort sind die Energieberater Matthias Starke und Oliver Vredenburg im Einsatz.

Eine Übersicht mit allen Beratungsterminen und weitere Details zum Beratungsangebot sind unter www.alt-bau-neu.de/kreis-guetersloh(Rubrik Aktuelles - Veranstaltungen) abrufbar. Weitere Auskünfte erteilt der Kreis Gütersloh unter Tel. 05241 – 85 2762 bzw. per E-Mail an Ursula.Thering@gt-net.de.

 


Anlagen

Faltblatt zur kostenlosen und neutralen Energieberatung [988,67 kb]  

24.03.2017: Infotour Photovoltaik und Wärmepumpe auf der Gewerbeschau in Halle
Solarstrom, Wärmepumpe und Elektromobilität im Blick

Kreis Gütersloh/Halle (Westf.): Immer mehr Bauherren und Hausbesitzer streben zum einen nach mehr Unabhängigkeit vom Energieversorger, zum anderen suchen sie in Zeiten niedriger Zinsen eine Alternative zur klassischen Geldanlage. Mit der regionalen Infotour Photovoltaik und Wärmepumpe, die am 1. und 2. April 2017 mit einem 50 m² großen Energieberatungsstand auf der Gewerbeschau Gartnisch in Halle (Westf.) Station macht, tragen der Kreis Gütersloh, die Stadt Halle und die EnergieAgentur.NRW diesem Trend Rechnung.

Am Gemeinschaftsstand von Stadt, Kreis und EnergieAgentur.NRW erhalten Hausbesitzer

PV und WP

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Bieten auf der Gewerbeschau kostenlose und neutrale Energieberatung zum Einsatz erneuerbarer Energien an: Ursula Thering (Kreis Gütersloh), Stephan Borghoff (Stadt Halle) und Sven Kersten (EnergieAgentur.NRW).

im Rahmen der Infotour einfach und schnell eine kostenlose Erstberatung zur solaren Stromgewinnung, zum Heizen mit einer Wärmepumpe und zur Elektromobilität. Für einen Standortcheck kommen auch das Solardachkataster des Kreises sowie das Geothermieportal des geologischen Dienstes zum Einsatz. „Zudem werden bei Interesse Beratungs-Gutscheine für eine kostenlose Energieberatung zu Hause ausgegeben“, wirbt Ursula Thering vom Kreis Gütersloh für den Besuch des Beratungsstandes.

„Die solare Stromgewinnung ist für Hausbesitzer nach wie vor wirtschaftlich sehr attraktiv“, erklärt Stephan Borghoff, Umweltingenieur bei der Stadt Halle. „Allerdings ist die Planung einer Photovoltaikanlage durch die Ausrichtung auf einen hohen Eigenverbrauch komplexer geworden“. „Wer sein Haus fit für die Zukunft machen will, sollte Solar-Stromspeicher, die Kombination von Photovoltaik und Wärmepumpe und andere klimaschonende Heiztechniken im Blick haben“, ergänzt Sven Kersten, Energieexperte der EnergieAgentur.NRW. „Der Staat unterstützt diese mit attraktiven Förderprogrammen. Der Einbau einer Erd-Wärmepumpe in einem Einfamilienhaus wird zum Beispiel vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit mindestens 4.500 Euro bezuschusst. Auch Solar-Stromspeicher werden vom Staat mit zinsgünstigen Darlehen und Tilgungszuschüssen gefördert.

Weitere Informationen zu den Aktivitäten auf der Gewerbeschau in Halle sowie zum Einsatz erneuerbarer Energien sind unter www.alt-bau-neu.de/kreis-gueterslohabrufbar. Auskunft erteilt die Koordinierungsstelle Energie und Klima des Kreises unter Telefon 05241- 85 2762 oder per E-Mail an Ursula.Thering@gt-net.de.


26.01.2017: Solarstrom, Wärmepumpe und Elektromobilität im Blick
Infotour Photovoltaik und Wärmepumpe auf der Baumesse in Rheda-Wiedenbrück

Rheda-Wiedenbrück. Immer mehr Bauherren und Hausbesitzer streben zum einen nach mehr Unabhängigkeit vom Energieversorger, zum anderen suchen sie in Zeiten niedriger Zinsen eine Alternative zur klassischen Geldanlage.

Mit der regionalen Infotour Photovoltaik und Wärmepumpe, die vom 3. bis 5. Februar am ALTBAUNEU-Stand auf der Baumesse in Rheda-Wiedenbrück Station macht, tragen der Kreis Gütersloh und die EnergieAgentur.NRW mit weiteren Kooperationspartnern diesem Trend Rechnung.

Am ALTBAUNEU-Gemeinschaftsstand im Parkettsaal erhalten Hausbesitzer einfach und schnell eine kostenlose Erstberatung zur solaren Stromgewinnung, zum Heizen mit einer Wärmepumpe und zur Elektromobilität. Für einen Standortcheck kommen auch das Solardachkataster des Kreises sowie das Geothermieportal des geologischen Dienstes zum Einsatz. „Zudem werden bei Interesse Beratungs-Gutscheine für eine kostenlose


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Bieten gemeinsam neutrale Energieberatung zu Solar, Heizung oder Gebäudesanierung am ALTBAUNEU-Stand an: Matthias Starke (ALTBAUNEU-Energieberater), Uwe Schiewe (Gemeinde Herzebrock-Clarholz), Josef Dieding und Jutta Sorey (ALTBAUNEU-Energieberater), Dr. Norbert Claus (Reckenberg-Berufskolleg), Dorothee Kohlen (Stadt Rheda-Wiedenbrück), Bernd Schüre (Stadt Gütersloh), Oliver Vredenburg (ALTBAUNEU-Energieberater), Peter Gödde (Stadt Harsewinkel), Bettina Berenbrinker (ALTBAUNEU-Energieberaterin), Friedhelm Drüner (Kreishandwerkerschaft), Peter Bollmeyer (ALTBAUNEU-Energieberater), Kim Nadine Ortmeier, Ursula Thering und Henning Korte (Kreis Gütersloh), Josef Schneider (ALTBAUNEU-Energieberater) und Sven kersten (EnergieAgen

 

Energieberatung zu Hause ausgegeben“, wirbt Ursula Thering vom Kreis Gütersloh für den Besuch des Messestandes. Ebenso informieren die neutralen Energieexperten des Kreises Gütersloh und der EnergieAgentur.NRW zum nachhaltigen Bauen und Sanieren. Unterstützt werden sie dabei von den Städten Rheda-Wiedenbrück, Gütersloh, Harsewinkel und Herzebrock-Clarholz sowie von Schülern des Reckenberg-Berufskollegs und der Klimaschutz-Projektgruppe ‚Aktiv fürs Passivhaus‘.

Die solare Stromgewinnung ist für Hausbesitzer nach wie vor wirtschaftlich sehr attraktiv. Allerdings ist die Planung einer Photovoltaikanlage durch die Ausrichtung auf einen hohen Eigenverbrauch komplexer geworden. „Um den Eigenverbrauch weiter auszubauen, empfiehlt es sich über den Einsatz eines Stromspeichers nachzudenken“, erklärt Eugen Eichmann, Photovoltaik-Experte der EnergieAgentur.NRW. „Seit Januar 2017 fördert die staatseigene KfW-Bank Solarstromspeicher erneut mit einem zinsverbilligten Darlehen und einem beachtlichen Tilgungszuschuss“.


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Sven Kersten, Wärmepumpenspezialist der EnergieAgentur.NRW im Beratungsgespräch zur Erdwärmenutzung.

Fördermittel vom Staat erleichtern auch die Umstellung auf ein klimaschonendes Heizsystem. „Der Einbau einer Erd-Wärmepumpe in einem Einfamilienhaus wird zum Beispiel vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit mindestens 4.500 Euro bezuschusst“, erklärt Sven Kersten, Wärmepumpenspezialist von der EnergieAgentur.NRW. „Ob der Einbau der Technik im Altbau Sinn macht, hängt vom Einzelfall ab und kann im Rahmen eines kostenlosen Beratungsgespräches am Infostand oder vor Ort ausgelotet werden“.


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Wer über eine Photovoltaikanlage nachdenkt, sollte auch das Zukunftsthema Elektromobilität im Blick haben.

Vorträge für Verbraucher zum ‚Heizen mit erneuerbaren Energien‘, zu ‚Photovoltaik - Stromspeicher – Elektromobilität‘ sowie zum ‚Nachhaltigen Bauen und Sanieren‘ runden das ALTBAUNEU-Beratungsangebot des Kreises und seiner Kooperationspartner am Messewochenende ab. Die Fortbildung für Fachleute ist bereits ausgebucht.

Weitere Informationen zur Baumesse sowie das Vortragsprogramm ‚Rund ums Haus‘ sind unter www.alt-bau-neu.de/kreis-guetersloh abrufbar. Auskunft erteilt die Koordinierungsstelle Energie und Klima des Kreises unter Telefon 05241- 85 2762 oder per E-Mail an Ursula.Thering@gt-net.de.


Die Vortragsthemen und -termine im Überblick

Samstag, 4. Februar:

14.00 Uhr: „Nachhaltig bauen und sanieren“, Referent Prof. Dr. Wolfgang Feist (Passivhaus-Institut, Darmstadt);
15.15 Uhr: „Eine neue Heizung mit Geld vom Staat“, Referent Sven Kersten (EnergieAgentur.NRW, Düsseldorf);
16.30Uhr: „Einbruchschutz im Privathaushalt“, Referent Dirk Struckmeier, (Kreispolizeibehörde)

Sonntag, 5. Februar

11.30 Uhr: „Photovoltaik – Stromspeicher – Elektromobilität“, Referent Oliver Geissler (EnergieAgentur.NRW, Düsseldorf);
13.00 Uhr: „Fassaden dämmen – aber richtig“, Referenten Peter Jöns und Peter Haunhorst (Handwerksbildungszentrum Brackwede);
14.30 Uhr: „Einbruchschutz im Privathaushalt“, Referent Dirk Struckmeier (Kreispolizeibehörde);
15.45 Uhr: „Schimmel statt Energieeinsparung – Folgen falscher Dachaufbauten“, Referent Jürgen Gerbens (Gesellschaft zur Förderung des westfälischen Dachdeckerhandwerks, Eslohe).


11.01.2017: Thermografieaktion - Anmeldezeitraum bis zum 30. Januar verlängert
Interessierte Bürger können dem Energieberater Oliver Erdmann beim Thermografie-Spaziergang in Steinhagen am 12. Januar 2017 über die Schulter schauen

Kreis Gütersloh. In der kühlen Jahreszeit ist Hochsaison für Thermografieaufnahmen von Gebäuden. Doch nicht jeder Anbieter hält, was er verspricht. Deshalb bieten der Kreis Gütersloh und seine Kommunen das ‚Winterpaket‘ aus Wärmebildern plus Energieberatung plus Thermografie- und Beratungsbericht in Kooperation mit einem qualifizierten Ingenieurbüro an. Anmeldungen werden noch bis zum 30. Januar entgegen genommen.

„Wärmebilder vom Haus haben eine ähnliche Funktion wie Röntgenbilder in der Medizin“ erklärt der vom Kreis Gütersloh beauftragte Thermograf und Energieberater Oliver Erdmann. Im


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Warum machen Sie die Bilder nachts?, ist eine von vielen Fragen, die
der Energieberater Oliver Erdmann von der bauwerkstadt während des Thermografie-Spazierganges beantwortet.

Rahmen eines abendlichen Spazierganges haben rund 20 Hausbesitzer in Rheda-Wiedenbrück (Ortsteil Lintel) dem Energieexperten über die Schulter geschaut. Sie konnten sich davon überzeugen, dass er nicht nur qualitativ hochwertige Bilder erstellt, sondern diese auch professionell auswertet und Lösungsvorschläge für sinnvolle Sanierungsmaßnahmen erarbeitet. Diese hält er zusätzlich in einem Beratungsbericht fest.

„Bereits über 1200 Hausbesitzer haben das ALTBAUNEU-Angebot des Kreises und seiner Kommunen genutzt und waren größtenteils sehr zufrieden damit“, erklärt Ursula Thering, Projektleiterin beim Kreis. Durch einen beachtlichen Zuschuss des Kreises und der Kreishandwerkerschaft halten sich die Kosten für die Teilnehmer in Grenzen.

Wer noch unsicher ist, kann am Donnerstag, 12. Januar, um 18.30 Uhr, in Steinhagen (Ortsteil Amshausen), an einem weiteren Thermografie-Spaziergang mit Oliver Erdmann teilnehmen. Eine Anmeldung dafür ist erforderlich (Telefon: 05204 – 997 313, E-Mail: umwelt@steinhagen.de, Treffpunkt: Begegnungsstätte ‚Alte Feuerwehr‘, Tiergarten 44).

Weitere Informationen und das Anmeldeformular für die Aktion Thermografie plus Energieberatung sind unter www.alt-bau-neu.de/kreis -guetersloh abrufbar. Auskunft erteilt der Kreis Gütersloh unter 05241 – 85 2762 oder per Mail an Ursula.Thering@gt-net.de.


Anlagen

Faltblatt zur Aktion Thermografie plus Energieberatung 2016/2017 [131,28 kb]  
Vertrag mit Auftragsformular und Fragebogen zur Aktion 2016/17 [533,66 kb]  

10.01.2017: Bauen und Sanieren mit Passivhaus-Komponenten
Information und Beratung auf der Baumesse in Rheda-Wiedenbrück

Kreis Gütersloh. Soll die Energiewende gelingen, müssen die Gebäude, in denen wir wohnen und arbeiten, deutlich energieeffizienter werden als bisher. Technisch ist das längst machbar – wie zahlreiche realisierte Passivhäuser in der Region belegen.
Trotzdem reagieren viele Bauherren, Sanierer und Fachleute noch verhalten auf die zukunftsfähige Bauweise. Vor diesem Hintergrund macht sich der Kreis Gütersloh gemeinsam mit seiner Initiative ALTBAUNEU und der Klimaschutz-Projektgruppe ‚Aktiv fürs Passivhaus‘ auf der diesjährigen Baumesse in Rheda-Wiedenbrück für das nachhaltige Bauen und Sanieren mit Passivhaus-Komponenten stark. Die diesjährige Messe findet vom 3. bis 5. Februar im A2 Forum statt.

Mit fachkompetenter Beratung durch Mitglieder der Projektgruppe ‚Aktiv fürs Passivhaus‘,



Prof. Dr. Wolfgang Feist, Leiter des Passivhaus-Instituts in Darmstadt,
referiert auf der Baumesse zum nachhaltigen Bauen und Sanieren mit Passivhaus-Komponenten. Foto: Peter Cook

einem Verbrauchervortrag zum nachhaltigen Bauen und Sanieren sowie einer Fortbildungsveranstaltung zum Thema ‚Altbauten mit Passivhaus-Komponenten fit für die Zukunft machen‘, sollen sich Besucher über  das Zukunftsthema informieren können. Für die beiden  Vorträge zum Thema ‚Passivhaus‘ konnte der Kreis Gütersloh Professor Dr. Wolfgang Feist, Leiter des Passivhaus-Institutes in Darmstadt, als international anerkannten Referenten gewinnen. Während die Verbrauchervorträge kostenfrei und ohne Anmeldung besucht werden können, ist eine Teilnahme an der Fortbildung nur nach vorheriger Anmeldung und Zahlung einer Gebühr von 30 Euro beim Kreis Gütersloh möglich.

Das Projekt ‚Aktiv fürs Passivhaus‘ ist eines von acht Leitprojekten im Klimaschutzkonzept des Kreises Gütersloh. „Durch ihr hohes ehrenamtliches Engagement, ihre Ausdauer und das unkonventionelle Arbeiten hat sich das Netzwerk aus Architekten, Planern und Handwerkern unter Leitung von Kurt Gramlich in der Region bereits einen Namen gemacht“, freut sich Wilhelm Gröver, Leiter der Abteilung Umwelt beim Kreis Gütersloh, über die Klimaschutzaktivitäten der Fachgruppe. Zahlreiche Veranstaltungen, Exkursionen und Besichtigungen zu Passivhäusern sowie einige Bürgeranträge wurden von der Projektgruppe seit ihrer Gründung vor fünf Jahren initiiert.




 
Machen sich für nachhaltiges Bauen und Sanieren stark: Hans-Ulrich Birke (Projektgruppe Passivhaus), Wilhelm Gröver (Kreis Gütersloh),
Kurt Gramlich (Passivhaus-Projektgruppe) und Ursula Thering (Kreis Gütersloh). Foto Kreis Gütersloh


Kurt Gramlich, Sprecher der Projektgruppe, der seit 2013 selbst in einem Passivhaus in Gütersloh wohnt, sieht es als Hauptaufgabe des Netzwerkes an, die zahlreichen Mythen rund um das Passivhaus zu beseitigen. „Unbegründete Vorurteile von Bauherren und Sanierern sind der größte Hemmschuh für eine Investition in die zukunftsfähige und nachhaltige Bauweise“, erklärt er. „Ich hoffe, dass viele Besucher unser Informations- und Beratungsangebot am Messewochenende nutzen“.

Weitere Informationen zu den Aktivitäten des Kreises auf der Baumesse sowie das gesamte Programm kann unter www.alt-bau-neu.de/kreis-guetersloh.de herunter geladen werden. Auskunft erteilt Ursula Thering vom Kreis Gütersloh unter Telefon 05241 - 85 2762 oder per E-Mail an Ursula.Thering@gt-net.de.


Anlagen

Einladung zur Fortbildung mit Anmeldeformular [88,60 kb]  
Vortragsprogramm zur Baumesse in Rheda-Wiedenbrück 2017 [116,08 kb]  

08.12.2016: Remmel überreicht dem Kreis Gütersloh den eea in Gold
European Energy Award: Bundesweit auf Platz eins

Ostbevern.Bei der zweiten Auszeichnung mit dem European Energy Award (EEA) in Gold gab es für das Energieteam den Lohn für kontinuierliche Klimaschutzarbeit: Mit 84,3 Prozent der möglichen Punkte ist der Kreis Gütersloh bundesweit Spitze. Zusammen mit drei weiteren Kreisen und 29 Kommunen aus NRW erhielt das Energieteam des Kreises Gütersloh am Mittwochabend bei einer Auszeichnungsveranstaltung in Ostbevern die


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NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel gratuliert der Stadt Rheda-Wiedenbrück zum Eurpean Energy Award in Silber und dem Kreis Gütersloh zur erneuten Auszeichnung mit dem eea in Gold. Es freuen sich v. l.) Dorothee Kohlen und Georg Robra (Stadt Rheda-Wiedenbrück) sowie Ursula Thering und Frank Scheffer (Kreis Gütersloh).

Auszeichnung aus den Händen von NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel verliehen. Mit auf dem Podium: Die Stadt Rheda-Wiedenbrück. Sie erhielt in diesem Jahr als einzige Kommune aus dem Kreis Gütersloh den European Energy Award. Remmel lobte die Ausgezeichneten: Um ein Umdenken herbeizuführen brauche es Pioniere. „Das sind sie!“

Ostbevern war nicht ohne Grund als Ort für die Auszeichnungsveranstaltung gewählt worden. Die Kommune im Münsterland gilt als Vorbild in Sachen Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Im Jahr 2005 erhielt sie als erste deutsche Kommune den EEA in Gold. In Empfang nahmen die Auszeichnung für den Kreis Gütersloh Bau- und Umweltdezernent Frank Scheffer sowie Ursula Thering von der Koordinierungsstelle Energie und Klima. Laut Scheffer wird der Kreis Gütersloh sich nicht auf der zweiten Verleihung des European Energy Award in Gold ausruhen: „Wir haben langfristige Ziele wie die Klimaneutralität bis 2050. Die erreichen wir nur, wenn wir am Ball bleiben.“ Wichtig sei es jetzt, die vielen Einzelprojekte anzugehen. „Das große Ziel Klimaschutz besteht aus vielen kleinen Bausteinen. Die können wir nur mit den 13 Kommunen und der Unterstützung durch die Bürgerinnen und Bürger umsetzen.“ Die Palette reiche von Radwegen über Bauherrenberatung bis zum Sammeln von Klimameilen durch Grundschüler. 

Thering ist Leiterin des 16-köpfigen Energieteams und diejenige, die größten Anteil an der Auszeichnung hat. Wenngleich gerade das über alle Abteilungsgrenzen hinweggehende Engagement ‚dem besten Kreis der Welt‘ diesen Titel gebracht hat. Das ist das Fazit von Reiner Tippkötter, EEA-Auditor und Berater und seit Jahren an der Seite des Siegers. „Die Mischung stimmt einfach“, erklärt Tippkötter in Bezug auf die Teammitglieder, die Themen und die Projekte. Das bezieht er auf die Menschen: Das 16-köpfige Energieteam versammelt alle relevanten Abteilungen, Töchter wie wertkreis, GEG und pro Wirtschaft GT sowie den Verkehrsverbund Ostwestfalen-Lippe (VVOWL). Auch die behandelten Themenfelder sowie die umgesetzten Maßnahmen sind breit gestreut, das gute Gesamtergebnis steht auf vielen Säulen. Punkte kann jeder Kandidat in sechs verschiedenen Kategorien erzielen. Der Kreis Gütersloh fällt in keiner ab, in vielen ist er vorbildlich.

Preisverleihung in Ostbebvern: Das European Energy-Team des Kreises Gütersloh mit NRW-Klimaschutzminister Remmel (l.) und Lothar Schneider, EnergieAgentur.NRW (r.).
 

„Die Energie- und Klimaschutzstrategie im Kreis Gütersloh hat quantitative Ziele sowie ein funktionierendes Controlling“, erläutert Tippkötter. Die Baukontrolle nennt er „vorbildlich“, die Beratung von Bauwilligen „umfangreich“. In der entsprechenden Kategorie ‚Entwicklungsplanung, Raumordnung‘ erzielte der Kreis Gütersloh 90 Prozent der möglichen Punkte, bundesweit Platz 1. Ebenfalls ein Spitzenplatz ganz vorne auch in der Kategorie ‚Versorgung, Entsorgung‘.  „Mit der Handlungsmaxime ‚Vom Entsorger zum Versorger‘ verfolgen GEG, AWG und ECOWEST einen konsequenten Weg“, meint Tippkötter zu den 96 Prozentpunkten, der höchsten Einzelwertung überhaupt. Logischerweise kommt der Abfallpartner, der Kreis Warendorf, in dieser Kategorie bundesweit auf Platz 3 mit 94 Prozentpunkten. Wieder Platz 1 für Therings Energieteam bei der ‚Mobilität‘. Die Vorbildfunktion der Kreisverwaltung – Elektroautos, Mobilitätsmanager, Teilnahme an Mobil.Pro.Fit – eine aktuelle Mobilitätsstrategie sowie eine sehr umfangreiches Radwegenetz mit 159 Kilometern an Kreisstraßen haben unter anderem dazu beigetragen. In den Kategorien ‚Interne Organisation‘ sowie ‚Kommunikation, Kooperation‘ landet der Kreis Gütersloh jeweils bundesweit auf Platz 3. Mit einem umfassenden Sanierungskonzept sind eigene Liegenschaften saniert worden, erneuerbare Energien wie Holzhäcksel und Photovoltaik dienen der Eigenstromversorgung und werden ins Netz eingespeist. ‚Nur‘ Platz 6 bei der Kategorie ‚Kommunale Gebäude, Anlagen‘ gab es für den Kreis Gütersloh. Trotz eines umfassenden Sanierungskonzepts für eigene Gebäude, des stellenweise Heizens mit erneuerbaren Energien und des größflächigen Einsatzes von Photovoltaik zur Selbstnutzung und Einspeisung.

Im europaweiten Ranking nimmt der Kreis Gütersloh im Wettbewerb mit rund 1350 Kreisen und Kommunen Platz zwölf ein. Weitere Informationen zum EEA-Prozess und zu den Klimaschutzmaßnahmen sind unter www.kreis-guetersloh.de/sh/EnergieundKlima erhältlich.

 


10.11.2016: 14 Millionen Euro Investitionen in sieben Jahren ausgelöst
ALTBAUNEU-Aktion Thermografie plus Energieberatung - eine Erfolgsstory

Kreis Gütersloh: Rund 14 Millionen Euro Sanierungsvolumen haben die sieben ALTBAUNEU-Aktionen Thermografie plus Energieberatung des Kreises und seiner Kommunen im Zeitraum 2009 bis 2015 ausgelöst. Jeder fünfte Teilnehmer hat innerhalb


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Energieberater Oliver Erdmann von der bauwerkstadt und Ursula Thering vom Kreis Gütersloh stellen die aktuellen Auswertungsergebnisse in einer Broschüre vor.

von drei Jahren nach dem Beratungsgespräch sein Haus umfassend energetisch modernisiert und im Durchschnitt knapp 60.000 Euro ausgegeben. Bezogen auf alle 1207 thermografierten Wohnhäuser ergibt sich eine Investition von 11.350 Euro pro Objekt. Dies geht aus dem aktuell veröffentlichten Bericht des Kreises „Sieben Jahre Thermografie plus Energieberatung“ hervor, der auf einer mehrjährigen Auswertung des beauftragten Energieberatungsbüros die bauwerkstadt aus Werther fußt.

„Das tatsächliche Sanierungsvolumen und die Zahl der Hausbesitzer, die eine oder mehrere Maßnahmen umgesetzt haben, liegen in Wirklichkeit noch deutlich höher“, erklärt Energieberater Oliver Erdmann von der bauwerkstadt.“In die Statistik sind nur die Maßnahmen eingeflossen, von denen ich innerhalb von drei Jahren nach den durchgeführten Beratungsgesprächen erfahren habe“.
„Der Zuschuss des Kreises und der Kommunen zu den Beratungskosten der Teilnehmer ist gut investiert“, freut sich Projektleiterin Ursula Thering vom Kreis. „Je Euro Steuergelder wurden mindestens 150 Euro Investitionen ausgelöst.“
Gewinner sind nicht nur die Hausbesitzer, die mit der Investition ihre Heizkosten deutlich gesenkt und den Wert ihrer Immobilie gesteigert haben. „"Die Aktion leistet einenbeachtlichen Beitrag zum Klimaschutz und macht sich auch in den Auftragsbüchern der in der Region ansässigen Handwerksbetriebe bemerkbar", freut sich Friedhelm Drüner, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Gütersloh, die die Aktion von der ersten Stunde an finanziell unterstützt hat. 

Jetzt anmelden für aktuelle Thermografieaktion
Aufgrund der positiven Zahlen geht die kreisweite Aktion ab dem 21. November 2016 in die nächste Runde. Die Teilnehmer erhalten zahlreiche Wärmebilder (einschließlich Detailaufnahmen), Tageslichtaufnahmen, eine ausführliche neutrale Beratung sowie einen schriftlichen Bericht zu den Thermografieaufnahmen und zu den wesentlichen Ergebnissen des Beratungsgespräches. Durch einen Zuschuss des Kreises und der Kreishandwerkerschaft können die Kosten für die Teilnehmer gering gehalten werden. Für die Wärmebilder plus 30-minütige Energieberatung im Rathaus zahlen die Bürger einen Eigenanteil von 126 Euro. Die Thermografien plus 90-minütige Beratung im Wohngebäude kosten 159 Euro Eigenanteil.
Interessenten können sich ab sofort beim Energieberatungsbüro die bauwerkstadt in Werther für die Teilnahme an der Aktion anmelden (Tel. 05203 – 29666 20, E-Mail: thermografie@diebauwerkstadt.de).

Geben den Startschuss für die Anmeldung zur aktuellen Aktion Thermografie plus Energieberatung:
Die beauftragten Energieberater Oliver Erdmann und Carsten Heilmann (die bauwerkstadt), die Ansprechpartner in den beteiligten Kommunen, die Klimaschutz-Initiative Versmold und Ursula Thering, Projektleiterin vom Kreis.


Infoveranstaltungen zur Thermografieaktion
Für Unentschlossene bietet der Kreis in Kooperation mit einigen Kommunen kostenlose Vorträge zum Thema „Altbausanierung und Nutzen von Wärmebildern für die Sanierungsberatung“ an (ohne Anmeldung):
Am 17.11.2016, um 19.00 Uhr im Haus Werther, Schloßstraße 36; und am 24.11.2016, um 19.00 Uhr im Fachbereich Umweltschutz der Stadt Gütersloh (Siegfriedstr. 30).

In Rheda-Wiedenbrück, Ortsteil Lintel, findet am 30.11.2016, um 18.00 Uhr, ein kostenloser Thermografie-Spaziergang statt. Die Teilnehmer können dem Energieberater beim Aufspüren von Wärmelecks an Wohngebäuden mit Hilfe einer Wärmebildkamera über die Schulter schauen und Fragen zur Teilnahme an der Aktion Thermografie plus Energieberatung stellen. Anmeldung bei der Stadt Rheda-Wiedenbrück unter Tel. 05242 – 963 234 bzw. Dorothee.Kohlen@rh-wd.deerforderlich.

Weitere Informationen zur kreisweiten Aktion Thermografie plus Energieberatung sowie der aktuelle Auswertungsbericht sind unter www.alt-bau-neu.de/kreis-gueterslohabrufbar. Auskunft erteilt beim Kreis Ursula Thering (Tel. 05241 – 85 2762; E-Mail Ursula.Thering@gt-net.de).


Anlagen

Faltblatt zur Aktion Thermografie plus Energieberatung 2016/2017 [131,28 kb]  
Auswertungsbericht "Sieben Jahre Thermografie plus Energieberatung" (Oktober 2016) [2.392,48 kb]  

04.11.2016: Kreis Gütersloh beim Klimaschutz bundesweit auf Platz eins
Erneute Auszeichnung des Kreises mit dem European Energy Award in Gold

Kreis Gütersloh: Mit 84,3 Prozent der möglichen Punkte schließt der Kreis Gütersloh das strenge, international anerkannte Qualifizierungsverfahren zum European Energy Award


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Kreis Gütersloh beim Klimaschutz bundesweiter Spitzenreiter: Landrat Sven-Georg Adenauer, Dezernent Frank Scheffer (Bauen und Umwelt) und Energieteamleiterin Ursula Thering präsentieren stolz die Grafik, aus der das positive Abschneiden herzvorgeht.

(eea) zum zweiten Mal mit Gold ab. Mit dieser Punktzahl liegt der Kreis in Sachen Energie- und Klimaschutz im bundesweiten Vergleich auf Platz eins (von 46 teilnehmenden Kreisen). Beim europaweiten Ranking nimmt er im Wettbewerb mit rund 1350 Kreisen und Kommunen Platz zwölf ein. Zum hervorragenden nationalen und internationalen Abschneiden gratulierte das Forum European Energy Award e. V. (eea) in Zürich Landrat Sven-Georg Adenauer im Oktober 2016 per Glückwunschschreiben.

Der Vorstand des europäischen Forums hebt in seinem Schreiben das hervorragende und ausdauernde energiepolitische Engagement des Kreises Gütersloh hervor. Er macht deutlich, dass Preisträger des European Energy Award in Gold europaweit als Vorbilder für eine effiziente kommunale Klimaschutzarbeit stehen. „Das sehr gute Abschneiden zeigt einmal mehr, dass unser Leitmotto „Erfolgskreis Gütersloh – Energiewende schaffen“ keine leere Worthülse ist“, freut sich Adenauer über das tolle Ergebnis. „Den Etappensieg haben wir aber nicht allein geschafft: Die gute Vernetzung mit den Kommunen sowie mit zahlreichen engagierten Klimaschutzakteuren aus Verbänden, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik – aber auch das hohe ehrenamtliche Engagement unserer Bürgerinnen und Bürger – haben maßgeblich zum sehr guten Abschneiden beigetragen“.

Zusammen mit dem 13-köpfigen Energieteam, das den eea-Prozess seit 2009 auf Kreisebene gestaltet, freut sich der Landrat nun auf die erneute Auszeichnung durch Umweltminister Johannes Remmel am 7. Dezember 2016 in Ostbevern.

Die aktuellen Ergebnisse zum Erreichen des European Energy Award in Gold werden am 15. November 2016 in einer öffentlichen Sitzung des Umweltausschusses im Kreishaus Wiedenbrück vom eea-Berater Reiner Tippkötter vorgestellt und erläutert.

Weitere Informationen zum eea-Prozess und zu den Klimaschutzmaßnahmen des Kreises Gütersloh sind unter www.kreis-guetersloh.de/sh/EnergieundKlima erhältlich. Auskunft erteilt Energieteamleiterin Ursula Thering unter Tel. 05241-85 2762 oder per Mail an Ursula.Thering@gt-net.de.


07.10.2016: Initiative ALTBAUNEU erhält den Climate Star 2016
Auszeichnung für gute Vernetzung beim Klimaschutz

Düsseldorf/Kreis Gütersloh. Umweltminister Johannes Remmel gratulierte heute (7. Oktober) in Düsseldorf dem Kreis Gütersloh und den weiteren Projektpartnern der Initiative ALTBAUNEU sowie der EnergieAgentur.NRW als überregionalen Koordinator zur Auszeichnung mit dem "Climate Star 2016". Das Projekt hatte die Auszeichnung in der Kategorie "Kommunale Netzwerke" bereits gestern in Österreich erhalten. Die Juroren des internationalen Klima-Bündnisses/Climate Alliance hatten den europäischen Klimaschutzpreis "Climate Star 2016" auf Schloss Grafenegg in Krems an der Donau in Österreich verliehen.

Kreis erhält europäische Auszeichnung: Projektleiterin Ursula Thering nimmt stellvertretend für die ALTBAUNEU-Akteure im Kreis Gütersloh die Climate-Star-Urkunde und die Glückwünsche von Umweltminister Remmel (l.) in Empfang. Lothar Schneider, Geschäftsführer der EnergieAgnetur.NRW, freut sich als überregionaler Koordinator über die Auszeichnung in der Kategorie "Kommunale Netzwerke". Foto: Klaus Voit
 

Die regionale Energieberatungsinitiativee ALTBAUNEU des Kreises ist nicht nur regional mit seinen Partnern gut vernetzt. Auch im überregionalen Netzwerk mit 21 Kreisen und Kommunen in NRW sowie der EnergieAgentur.NRW und der Verbraucherzentrale NRW arbeitet der Kreis aktiv mit. Durch gemeinsame und von einzelnen Partnern entwickelte Aktionen wurden bereits viele Hausbesitzer motiviert, ihre eigenen vier Wände energetisch fit zu machen. Das Projekt dient europaweit als Vorbild für eine effiziente Netwerkarbeit. In Verbindung mit der Urkunden-Übergabe dankte der Minister Ursula Thering, stellvertretend für alle Projektbeteiligten im Kreis Gütersloh, für die engagierte Arbeit des Netzwerkes vor Ort. "Unser Leitsatz - Energiearbeit ist Teamarbeit - wird durch die Auszeichnung bestätigt " freut sich die Projektleiterin. "Und das auf internationaler Ebene honroiert zu wissen, motiviert uns, unser Engagement mit den regionalen und überregionalen Partnern konsequent fortzusetzen".

Weitere Informationen zur regionalen Energieberatungsinitiative ALTBAUNEU und den aktuellen Beratungsangeboten sind unter www.alt-bau-neu.de/kreis-guetersloh erhältich. Fragen beantwortet Ursula Thering unter Tel. 05241- 85 2762 oder per Mail an Ursula.Thering@gt-net.de.


Zum Thema: Climate Star und dem überregionalen Netzwerk ALTBAUNEU
Das Klima-Bündnis vergibt seit 2002 seinen Climate Star an Projekte der Städte, Kommunen und regionale Netzwerke in ganz Europa. Es ehrt Erfolge und das Engagement in Bereichen erneuerbarer Energie, Mobilität, Konsum, Stadt- und Regionalenetwicklung und Bürgereinbindung. Das Bündnis ist das weltweit größte Städtenetzwerk, das mit lokalen Maßnahmen dem globalen Klimawandel begegnet.
An dem überregionalen Netzwerk ALTBAUNEU sind 21 Gebietskörperschaften beteiligt: Die Städte Bochum, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Herdecke, Köln, Münster, Oberhausen, Recklinghausen, Remscheid, Solingen, Witten und Wuppertal, und die Kreise Borken, Coesfeld, Gütersloh, Mettmann, Steinfurt, Warendorf und Wesel. Koordinator auf Landesebene ist die EnergieAgentur.NRW. Begleitet wird das landesweite Netzwerk vom Handwerk in NRW und von der Verbraucherzentrale NRW. Gefördert wird es vom nordrhein-westfälischen Klimaschutzministerium.
 

 


29.09.2016: Handwerker- und Bauernmarkt am 2. Oktober auf dem Kiebitzhof
Beratung zu Solarstrom, Wärmepumpe und Elektromobilität

Gütersloh: Immer mehr Bauherren und Hausbesitzer treben zum einen nach mehr Unabhängigkeit vom Energieversorger, zum anderen suchen sie in Zeiten niedriger Zinsen eine Alternative zur klassischen Geldanlage. Wer wissen möchte, ob sein Haus für die Installation einer Photovoltaikanlage und/oder einer Wärmepumpe in Frage kommt, kann sich am Sonntag, 2. Oktober 2016, auf dem Handwerker- und Bauernmarkt des Kiebitzhofes in Gütersloh kostenlos und neutral informieren.

Energieexperten der Initiative ALTBAUNEU des Kreises Gütersloh und der EnergieAgentur.NRW bieeten im Rahmen einer regionalen Infotour Photovoltaik und Wärmepumpe konkrete Entscheidungshilfen für den Einsatz von regenerativen Energien im Alt- und Neubau an. Dabei gehen sie auch auf die Themen Förderung, Solarstromspeicher und Elektromobilität ein. Neben einer kostenlosen Erstberatung am informationsstand vergeben der Kreis und die EnergieAgentur.NRW am Aktionstag Termine für eine kostenlose Solar- und Heizungsberatung zu Hause.

Wer eine energetische Modernisierung seines Hauses plant, kann sich am Altbauneu-Stand bei der Stadt Gütersloh für die Teilnahme an der Aktion "Thermografie plus Energieberatung" im kommenden Winter vormerken lassen. Zudem informiert der Fachbereich Umweltschutz zum städtischen Förderprogramm "Altbausanierung".

Weitere Informationen zur Infotour und zur Aktion Thermografie plus Energieberatung sind im Internetportal ALTBAUNEU des Kreises Gütersloh unter www.alt-bau-neu.de/kreis-guetersloh abrufbar. Auskunft erteilt die Koordinierungsstelle Energie und Klimades Kreises unter Telefon 05241 - 85 2762 oder per Mail an Ursula.Thering@gt-net.de

 


23.09.2016: Beratung zu Solarstrom, Wärmepumpe und Elektromobilität
Regionale Infotour Photovoltaik & Wärmepumpe geht in die zweite Runde

Kreis Gütersloh: Für immer mehr Privathaushalte ist eine Solarstromanlage auf dem eigenen Dach und eine Wärmepumpe im Keller zur Nutzung der Umweltwärme eine interessante Investition. Damit einhergehend steigt auch das Interesse an Elektrofahrzeugen, die mit selbst erzeugtem Solarstrom geladen werden können. Mit einer Infotour Photovoltaik und Wärmepumpe wollen der Kreis Gütersloh und die Kommunen in Kooperation mit der EnergieAgentur.NRW Bauherren und Hausbesitzern konkrete


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Im Oktober macht die Infotour in Gütersloh, Versmold, Schloß Holte-Stukenbrock und Rietberg Station. Sven Kersten (EnergieAgentur.NRW) und Ursula Thering (Kreis Gütersloh) freuen sich auf zahlreiche Besucher am Energieberatungsstand (Bild: Kreis Gütersloh).

Entscheidungshilfen für den Einsatz der Technologien im Alt- und Neubau bieten. Die Infotour, die im Juni diesen Jahres erstmals im Kreis Gütersloh gestartet wurde, geht jetzt im Oktober in die zweite Runde.

Mit Hilfe eines mobilen Energieberatungsstandes, der im Oktober an Aktions- und Messetagen in Gütersloh, Versmold, Schloß Holte-Stukenbrock und Rietberg Station macht, erhalten Hausbesitzer einfach und schnell eine Erstberatung zur solaren Stromgewinnung, zum Heizen mit Wärmepumpe und zur Elektromobilität.

Wer wissen möchte, ob sein Haus für die Installation einer Photovoltaikanlage und/oder eine Wärmepumpe in Frage kommt, sollte den Beratungsstand im Rahmen der Infotour nutzen. ein Faltblatt mit dem Tourenplan ist im Internetportal ALTBAUNEU des Kreises unter www.alt-bau-neu.de/kreis-guetersloh abrufbar. Detailinformaitonen sind im Veranstaltungskalender des Portals zu finden. Auskunft erteilen zudem die Koordinierungsstelle Energie und Klima des Kreises unter Telefon 05241 - 85 2762 oder per Mail an Ursula.Thering@gt-net.de sowie die Klimaschutzstellen in den jeweiligen Rathäusern.


Terminübersicht:

An folgenden Terminen und Orten macht die regionale Infotour Photovoltaik und Wärmepumpe im Oktober Station:

  • Sonntag, 2. Oktober, 10.00 bis 17.00 Uhr, auf dem Erntedankfest des Kiebitzhofes in Gütersloh.
  • Sonntag, 9. Oktober, 11.00 bis 18.00 Uhr, auf dem Wurstträgermarkt in Versmold (Standort Münsterstraße, Höhe Petrikirche)
  • Samstag, 15. Oktober (ab 14.30 Uhr) bis Montag, 17. Oktober (bis 18.00 Uhr), auf der Wirtschaftsschau des Pollhansmarktes in Schloß Holte-Stukenbrock
  • Sonntag, 23. Oktober, 11.00 bis 18.00 Uhr, auf dem Drachenfest im Klimapark Rietberg

    Weitere Informationen sind unter www.alt-bau-neu.de/kreis-guetersloh (Rubrik Veranstatlungen/Aktionen) erhältlich.

Anlagen

Faltblatt zur Infotour Photovoltaik & Wärmepumpe [530,01 kb]  

12.08.2016: 30 Prozent Zuschuss zur Heizungsoptimierung
ALTBAUNEU-Heizungsvisite und neues Förderprogramm nutzen

Gütersloh. Der Staat bezuschusst mit einem neuen Förderprogramm den Austausch von Heizungspumpen und die Optimierung bestehender Heizungsanlagen. Das Programm ergänzt damit das Bestreben des Kreises Gütersloh, Energieverluste in den Heizungskellern zu reduzieren.


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Pumpentausch und hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage jetzt noch attraktiver: Kreis bietet Heizungsvisite als Entscheidungshilfe an.

Damit möglichst viele Hausbesitzer von dem neuen Förderprogramm profitieren, bietet der Kreis neben einer Fördermittelberatung an festen Standorten zusätzlich im September eine kostenlose Energieberatung zur Heizungsoptimierung (Heizungsvisite) vor Ort an. Anmeldungen sind bis zum 30. August bei der Koordinierungsstelle Energie und Klima des Kreises Gütersloh möglich. 

„Wir haben den hohen Anteil ineffizienter und veralteter Heiztechniken in den Wohnhäusern schon vor Jahren erkannt und darauf mit einem vielfältigen Informations- und Beratungsangebot im Rahmen der Initiative ALTBAUNEU reagiert“, erklärt Ursula Thering, Projektleiterin beim Kreis Gütersloh. „Das Thema Anlagenoptimierung ist uns so wichtig, dass wir dazu sogar ein eigenes Energieberatungsangebot – die Heizungsvisite – entwickelt haben.“ Diese soll Interessenten bei der Entscheidung zur Optimierung ihrer Anlage und bei der Inanspruchnahme der Fördermittel unterstützen. Der Kreis hält ein begrenztes Kontingent an kostenlosen Heizungsvisiten im September bereit. Die Beratung ist auf Gebäude mit maximal vier Wohnungen und einem Heizungsalter von mindestens fünf Jahren beschränkt.

Bei der Heizungsvisite handelt sich um eine 75 bis 90-minütige Erstberatung durch einen neutralen ALTBAUNEU-Energieberater. Der Energieexperte checkt die Heizung auf Schwachstellen und gibt konkrete Handlungsempfehlungen zur Optimierung der Anlage sowie zu notwendigen Maßnahmen an der Gebäudehülle. Die wesentlichen Ergebnisse der Beratung werden in einem Kurzbericht zusammengefasst.

Bei dem neuen Förderprogramm wird der Austausch der Warmwasserzirkulationspumpe und der Umwälzpumpe mit einem Zuschuss von 30 Prozent unterstützt – vorausgesetzt die neuen Pumpen sind beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) als förderfähig gelistet. Auch bei der Durchführung des hydraulischen Abgleichs winkt dem Hausbesitzer eine Kostenerstattung von ebenfalls 30 Prozent. Wenn der hydraulische Abgleich mit dem Einbau voreinstellbarer Thermostatventile, moderner Pufferspeicher oder Strangventile, intelligenter Regelungen sowie die professionelle Einstellung der Heizungskurve verbunden ist, werden diese Begleitmaßnahmen mitgefördert. Vor Maßnahmenbeginn ist eine Online-Registrierung auf der BAFA-Homepage notwendig. Die eigentliche Antragstellung erfolgt dann nach Durchführung der Maßnahmen.

Interessenten für eine Heizungsvisite oder Fördermittelberatung können sich ab sofort bei der Koordinierungsstelle Energie und Klima des Kreises Gütersloh unter Tel. 05241 – 85 2762 oder per Mail an Ursula.Thering@gt-net.de melden. Weitere Informationen zum neuen Förderprogramm sind abrufbar unter www.alt-bau-neu.de/kreis-guetersloh (Rubrik Förderung) oder unter www.bafa.de.

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05.08.2016: Fördermittel-Onlinecheck bei energetischem Bauen und Modernisieren
Kostenloser Service des Kreises im Internetportal ALTBAUNEU

Kreis Gütersloh: Ob Komplettsanierung oder Einzelmaßnahmen, wie zum Beispiel neue Wärmeschutzfenster, Heizkesseltausch oder Dachdämmung: Mit den richtigen Bau- und Sanierungsmaßnahmen kann man viel Energie und Geld sparen. Und dafür muss man nicht nur in die eigene Tasche greifen: Schlau ist, wer sich rechtzeitig staatliche Fördergelder sichert. Bei der Suche nach der individuell passenden Fördermöglichkeit für das eigene Haus hilft der kostenlose Fördermittel-Onlinecheck im Internetportal ALTBAUNEU des Kreises weiter. Die Datenbank, die gemeinsam mit der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft CO2-online angeboten wird, kann direkt auf der Startseite des Portals angeklickt werden.

Anhand weniger Daten zum Gebäude und dem Vorhaben, die der Nutzer selbst eingibt, filtert der Online-Ratgeber die passenden Förderprogramme. „Es werden sowohl Bundes-, Landes- als auch regionale Programme berücksichtigt. Für Letzteres muss die Postleitzahl angegeben werden“, erklärt Ursula Thering, die das Projekt beim Kreis Gütersloh betreut. Die Datenbank unterscheidet zwischen Modernisierung oder Neubauprojekt. Für die Förderung von Modernisierungsmaßnahmen bestimmen der Gebäudetyp, Heizungstyp und das Baujahr des Gebäudes die möglichen Fördertöpfe. Auch die Angaben, ob ein Mieter oder Hausbesitzer die Förderung in Anspruch nehmen möchte und welcher Heizenergieträger zum Einsatz kommt, spielen eine Rolle. Bei Neubauprojekten haben das geplante Vorhaben, der Gebäudetyp, der (geplante) Energiestandard des Gebäudes und die Art der Nutzung Einfluss auf die Auswahl der Fördermittel.

Die Liste, die das Programm schnell und einfach anhand der gemachten Angaben anzeigt, enthält alle wichtigen Informationen: Zum Beispiel was und wer gefördert wird, wo weitere Informationen und Formulare zu finden sind und wer bei konkreten Fragen weiter hilft. Wer selbst keine Daten eingeben möchte, kann sich alternativ in der Rubrik „Förderung“ des ALTBAUNEU-Portals die themenbezogenen Förderübersichten mit den relevanten Bundes- und Landesprogrammen herunterladen. Unter dem Stichwort „Lokale Förderung“ informiert der Kreis über aktuelle Programme der kreisangehörigen Kommunen und regionaler Energieversorger.

Weitere Informationen sind unter www.alt-bau-neu.de/kreis-guetersloh oder bei der Koordinierungsstelle Energie und Klima des Kreises Gütersloh unter Tel. 05241 – 85 2762 oder per Mail an Ursula.Thering@gt-net.de erhältlich.

Hier geht es zum Fördermittel-Onlinecheck.

 


21.06.2016: Solarstromspeicher aktuelles Beratungsthema
Solardachkataster und kostenlose Energieberatung als Erstcheck nutzen

Kreis Gütersloh: Die Unwetter der vergangenen Wochen machen es deutlich. Der Klimawandel kostet dem Steuerzahler und Versicherungsnehmer viel Geld. Jeder Einzelne ist zum Handeln aufgefordert. Wer die Energie für Strom und Wärme selbst produziert, macht sich in Teilen vom fossilen Energiemarkt unabhängig. Die sinkende Einspeisevergütung macht den Eigenverbrauch von Solarstrom in diesem Jahr noch attraktiver. Vor diesem Hintergrund bietet der Kreis Gütersloh wieder kostenlose Solarberatungen an. Am Sonntag, 26. Juni, sind ide Energieexperten der Initiative ALTBAUNEU des Kreises und der EnergieAgentur.NRW auf der Gewerbeschau in Borgholzhausen im Einsatz.

Wer selbst erzeugten Strom im eigenen Haus nutzen möchte, sollte den Stromverbrauch genau analysieren und die Leistung der Photovoltaikanlage entsprechend angepassen, rät der Kreis. "Um den Eigenverbrauch weiter auszubauen, empfiehlt es sich auch über den Einsatz eines Stromspeichers nachzudenken", erklärt Ursula Thering, Projektleiterin für den Ausbau der Solarenergie im Kreis Gütersloh. Auch wer ein kleines Kapital auf der Seite liegen hat, kann dies sinnovll investieren und sozusagen Rendite von der Sonne bekommen. Zudem fördert die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die Solarstromspeicher.

"Auf Grund des zunehmenden Interesses der Hausbesitzer an Solarstromspeichern haben wir diese Option bereits im letzten Jahr in den Wirtschaftlichkeitsrechner des Solardachkatasters integriert", ergänzt Thering. Das Thema sei mittlerweile so komplex geworden, dass ergänzend zu den Basisinformationen aus dem Solardachkataster eine unabhängige Energieberatung vor Ort für eine sachgemäße Investitionsentscheidung notwendig sei. Der Kreis Gütersloh bietet im Rahmen der Initiative ALTBAUNEU gemeinsam mit den Kommunen kontinuierlich kostenlose Solarberatungen an, die auch das Thema Fördermittel-Beantragungen einschließen. Aktuell informieren und beraten Fachleute der EnergieAgentur.NRW und der Initiative ALTBAUNEU des Kreises im Rahmen der regionalen Infotour Photovoltaik und Wärmepumpe kreisweit zum Schwerpunktthema.

Interssenten für eine Solarberatung können sich beim Kreis Gütersloh unter Telefon 05241 - 85 2762 oder unter E-Mail Ursula.Thering@gt-net.de melden. Informationen zur Infotour Photovoltaik und Wärmepumpe sind zudem im Internet unter www.alt-bau-neu.de/kreis-guetersloh bzw. www.solarkataster-kreis-gt.de erhältlich.
 


31.05.2016: Solarstrom und Heizen mit Umweltwärme im Blick
Infotour Photovoltaik und Wärmepumpe ab Juni für Hausbesitzer

Kreis Gütersloh. Für immer mehr Haushalte sind eine Solarstrom-Anlage auf dem eigenen Dach und eine Wärmepumpe im Keller zur Nutzung der Umweltwärme eine interessante Investition. Viele Bauherren, Hausbesitzer und Eigentümergemeinschaften sind sich aber dessen gar nicht bewusst. Mit der regionalen Infotour Photovoltaik und Wärmepumpe wollen der Kreis Gütersloh und die Kommunen in Kooperation mit der EnergieAgentur.NRW konkrete Entscheidungshilfen für den Einsatz der Technologien im Alt- und Neubau bieten.

Die Infotour startet am 5 Juni auf dem Umweltmarkt in Steinhagen und endet im Mai 2017 mit einer Abschlussveranstaltung im Kreishaus Gütersloh. Mit einem mobilen Energieberatungsstand, der an zahlreichen Aktions- und Messetagen in den Kommunen Station machen wird, erhalten Hausbesitzer einfach und schnell eine Erstberatung zur solaren Stromgewinnung und zum Heizen mit ener Wärmepumpe. Bei Bedarf werden Termine für eine kostenlose Energieberatung vor Ort vergeben. Die neutrale Energieberatung wird von Fachleuten der EnergieAgentur.NRW und der Initiative ALTBAUNEU des Kreises und der Kommunen durchgeführt. Für einen Standortcheck kommen auch das Solardachkataster des Kreises sowie das Geothermieportal des geologischen Dienstes zum Einsatz. Ergänzend zur Einzelberatung bieten die Initiatoren in einigen Orten Vorträge, Besichtigungen und Exkursionen mit dem Energieexperten Sven Kersten von der EnergieAgentur.NRW an. "Durch die Besichtigung guter Beispiele wird der Erfahrungsaustausch zwischen Anlagenbetreibern und Interessenten gefördert. Das halte ich für besonders wertvoll", erklärt Kersten.

Bild: Geben den Startschuss für die Infotour Photovoltaik & Wärmepumpe im Kreis Gütersloh: v. l. Ursula Thering (Kreis Gütersloh), Sven Kersten (EnergieAgentur.NRW), Dirk Nolkemper (Stadt Borgholzhausen), Sandra Osowski (Gemeinde Steinhagen), Uwe Schiewe (Gemeinde Herzebrock-Clarholz), Norbert Wichmann (Stadt Versmold), Gabi Siepen (Gemeinde Steinhagen), Hans Fenkl (Stadt Rheda-Wiedenbrück), Helmut Hentschel (Stadt Gütersloh), Franziska Monkenbusch (Stadt Verl), Stefanie Schäfer (Stadt Schloß Holte-Stukenbrock) und Regina Kistermann (Stadt Werther).

Wer Strom und Wärme selbst erzeugt, macht sich unabhängiger von steigenden Energiepreisen und leistet einen Beitrag zum Klimaschutz. aktuelle Themen sind beim Solarstrom der Eigenverbrauch und die Speicherung, beim Heizen mit Wärmepumpen energieeffiziente Systeme und die intelligente Steuerung. Neben der Nutzung der Erdwärme mit Hilfe von Sonden oder Flächenkollektoren, haben sich in letzter Zeit Luft/Wasser-Wärmepumpen in der Heizungssanierung durchgesetzt. Wird dann noch eine Photovoltaikanlage installiert, können zwischen 30 bis 50 Porzent des benötigten Stroms für den Betrieb der Wärmepumpe selber produziert und direkt verbraucht werden.

Wer wissen möchte, ob sein Haus für die Installation einer Photovoltaikanlage und/oder Wärmepumpe in Frage kommt, sollte die Veranstaltungen im Rahmen der Infotour nutzen. Ein Faltblatt mit dem Tourenplan ist im Internetportal ALTBAUNEU des Kreises unter www.alt-bau-neu.de/kreis-guetersloh abrufbar. Detailinformationen sind im Veranstaltungskalender des Portals zu finden. Auskunft erteilen zudem die Koordinierungsstelle Energie und Klima des Kreises unter Telefon 05241 -85 2762 oder per E-Mail an Ursula.Thering@gt-net.de sowie die Klimaschutzstelle im Rathaus.


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03.02.2016: Umstellung auf moderne Heizung 2016 noch attraktiver
Initiative ALTBAUNEU des Kreises auf der Baumesse in Rheda-Wiedenbrück

Kreis Gütersloh:Die Bundesregierung macht den Heizungstausch 2016 mit dem „Anreizprogramm Energieeffizienz“ der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) noch attraktiver. Für Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien hält das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) für Hausbesitzer 2016 ebenfalls höhere Zuschüsse bereit. Wer dazu mehr erfahren will, kann sich auf der Baumesse in Rheda-Wiedenbrück vom 12. bis 14. Februar 2016 am ALTBAUNEU-Energieberatungsstand im Parkettsaal und in einigen Vorträgen im Konferenzraum des A2 Forums informieren.


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Bieten neutrale Heizungsberatung am ALTBAUNEU-Stand desKreises an: v. l.: Kim Ortmeier (Kreis Gütersloh), Dr. Norbert Claus (Reckenberg-Berufskolleg), die ALTBAUNEU-Energieberater Josef Dieding, Oliver Vredenburg, Thorsten Gössling, Jutta Sorey, Sven Rauscher, Bettina Berenbrinker, Sven Kersten (EnergieAgentur.NRW), Energieberater Peter Bollmeyer, Peter Gödde (Stadt Harsewinkel) Bernd Schüre (Stadt Gütersloh), Dorothea Kohlen (Stadt Rheda-Wiedenbrück), Uwe Schiewe (Gemeinde Herzebrock-Clarholz) und Ursula Thering (Kreis Gütersloh).

Unter dem Motto „Neue Wärme für Ihr Haus“ beantworten mehrere unabhängige Energieexperten am Energieberatungsstand des Kreises sowie der Kommunen Rheda-Wiedenbrück, Gütersloh, Harsewinkel und Herzebrock-Clarholz rechtliche und technische Fragen rund ums Heizen. Zudem bieten sie Entscheidungshilfen für die Wahl eines zukunftsfähigen Heizsystems für den Alt- oder Neubau. Dabei gehen die Experten auch auf die Fördermöglichkeiten ein.

An alten aufgeschnittenen Heizkesseln demonstrieren Schüler einer Technikerklasse vom Reckenberg-Berufskolleg in Rheda-Wiedenbrück, warum diese Energiefresser sind und vor dem „Verfallsdatum“ ausgetauscht werden sollten.


Sven Kersten, Wärmepumpenspezialist der EnergieAgentur.NRW berät am ALTBAUNEU-Stand zum Schwerpunktthema.

Wer sich für die Wärmepumpentechnik und die Nutzung von Erdwärme interessiert, sollte sich am Sonntag, 14. Februar 2016, am ALTBAUNEU-Stand einfinden. An diesem Tag berät Sven Kersten, Wärmepumpenspezialist der EnergieAgentur.NRW, am Gemeinschaftsstand zum Schwerpunktthema. Wer wissen möchte, ob sich das eigene Grundstück für eine Erdwärmeheizung eignet, erhält von ihm und den anderen Beratern einen individuellen Standort-Check.

Eine Vortragsreihe, die der Kreis mit der Kreishandwerkerschaft organisiert hat, rundet das Informationsangebot im A2 Forum ab. Die Themen im Überblick: Samstag, 13. Februar 2016, 14.30 Uhr: „Gut gegen kalte Füße – Dämmen von Kellerdecken“; 15.45 Uhr: „Welche Heizung ist die richtige für mein Haus?“; 17.00 Uhr: „Kostenlose und neutrale Energieberatung für die Heizungsmodernisierung nutzen“; Sonntag, 14. Februar 2016, 11.30 Uhr: „Wohngifte und Schadstoffe in Innenräumen“; 13.00 Uhr: „Einbruchschutz im Privathaushalt“, 14.30 Uhr: „Intelligent heizen mit Wärmepumpe“ und 16.00 Uhr: „Wärmebrücken minimieren und Lüftungsverhalten optimieren“.

Weitere Details sind unter www.alt-bau-neu.de/kreis-guetersloh erhältlich. Für Fragen steht zudem die Koordinierungsstelle Energie und Klima des Kreises Gütersloh unter Telefon 05241 – 85 2762 oder unter der E-Mail-Adresse Ursula.Thering@gt-net.dezur Verfügung. Organisatorische Hinweise vom Messeveranstalter sowie ein Ausstellerverzeichnis sind im Internet unter www.baumesse.de →Rheda-Wiedenbrück oder per Telefon unter 02506 – 300290 abrufbar.


25.01.2016: Heizen und Kühlen mit Wärmepumpen wichtiges Thema
Vorträge für Verbraucher und Fachleute auf der Baumesse in Rheda-Wiedenbrück

Kreis Gütersloh/Rheda-Wiedenbrück. Bei richtigem Einsatz können Wärmepumpen die Heizkosten senken. Jedoch ist nicht automatisch jeder Einbau einer Wärmepumpe sinnvoll. Damit Wärmepumpen wirtschaftlich, energiesparend und zuverlässig funktionieren, müssen einige Rahmenbedingungen beachtet werden. Aktuelle Informationen hierzu erhalten Verbraucher und Fachleute im Rahmen von Vorträgen, die der Kreis Gütersloh und die Kreishandwerkerschaft auf der vom 12. bis 14. Februar 2016 in Rheda-Wiedenbrück stattfindenden Baumesse anbieten.


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Mit Hilfe von Erdbohrungen werden Wärmequellen im Erdinnern erschlossen.

Für Planer, Architekten, Ingenieure, Energieberater, Handwerker und andere Fachinteressenten findet am Samstag, 13. Februar von 10.30 bis 14.05 Uhr, eine Fortbildungsveranstaltung zum Heizen und Kühlen mit Wärmepumpen statt.  Es referieren die Fachplaner Thorsten Schröder aus Gütersloh und Markus Röscheisen aus Rietberg sowie Dr.-Ing. Marek Miara vom Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme aus Freiburg. Die Veranstaltung wurde von der Architektenkammer, der Ingenieurkammer-Bau sowie von

der Deutschen Energieagentur mit vier Unterrichtseinheiten anerkannt. Für die Teilnahme ist bis zum 5. Februar eine Anmeldung beim Kreis unter Tel. 05241-85 2702 oder per E-Mail an Luise.Fleiter@gt-net.deerforderlich. Die Teilnahmegebühr beträgt 20 Euro. Es sind nur noch wenige Plätze frei.

Hausbesitzer und Bauherren erhalten am Sonntag, 14. Februar, 14.30 bis 15.30 Uhr, von Sven Kersten, Energieexperte der EnergieAgentur.NRW, aktuelle Tipps und Anregungen zur Nutzung der Umweltwärme im Alt- und Neubau. Am Samstag, 13. Februar, 15.45 bis 16.45 Uhr, referiert Thomas Weber von der Verbraucherzentrale NRW zu modernen Heiztechniken im Altbau. Auch er geht bei seinem Vortrag auf die Nutzung der Wärmepumpentechnik ein.
Die Verbrauchervortäge können kostenfrei besucht werden.

Das gesamte Vortragsprogramm rund ums Haus ist unter www.alt-bau-neu.de/kreis-guetersloh abrufbar. Auskunft erteilt die Koordinierungsstelle Energie und Klima des Kreises Gütersloh unter Tel. 05241-85 2762 (Ursula Thering).


05.01.2016: Heizung sanieren oder optimieren
Neutrale Heizungsberatung als Entscheidungshilfe nutzen

Kreis Gütersloh, 05.01.2016. Die kreisweite Beratungsaktion ‚Neue Wärme für Ihr Haus‘ geht


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Jetzt Heizung sanieren oder optimieren mit neutraler Energieberatung.

2016 in die zweite Runde. Hausbesitzer und Eigentümergemeinschaften können sich ab sofort für eine kostenlose und neutrale Heizungsberatung zu Hause anmelden.

Eine neue, moderne Heizung spart jede Menge Energie und schont das Klima. Aber rechnet sich eine neue Heiztechnik bei den niedrigen Energiepreisen auch? Und welche Heiztechnik passt zum Haus oder zur Wohnung? Dies klären die vom Kreis und den Kommunen beauftragten neutralen Energieberater auf Wunsch beim Eigentümer zu Hause. Das rund 90-minütige Beratungsgespräch ist kostenlos und informiert nicht nur zu den technischen Lösungen, sondern schließt auch die Kosten und Fördermöglichkeiten ein. Am Ende erhalten die Beratungsempfänger einen Kurzbericht mit den wesentlichen Ergebnissen und Empfehlungen des Experten.

Eine Erstberatung "Neue Heizung" kann gewählt werden, wenn die Heizung mindestens 15 Jahre alt ist.. Bei jüngeren Heizungen kommt alternativ eine Heizungsvisite zur Optimierung der bestehenden Heizung in Frage - vorausgesetzt die Heizung ist mindestens fünf Jahre in Betrieb.

Interessenten aus Borgholzhausen, Halle/Westf., Herzebrock-Clarholz, Langenberg, Rheda-Wiedenbrück und Steinhagen können sich ab sofort bei ihrer örtlichen Umwelt- oder Klimaschutzstelle anmelden. Für Hausbesitzer aus Rietberg und Verl nimmt der Energieberater der Verbraucherzentrale die Anmeldungen entgegen.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.alt-bau-neu.de/kreis-guetersloh und bei Ursula Thering von der Koordinierungsstelle Energie und Klima des Kreises Gütersloh unter Telefon 05241 85 2762 und per E-Mail an Ursula.Thering@gt-net.de.


24.10.2015: Mehr Geld vom Staat für Heizungsmodernisierung
Energieberater informieren über Zuschüsse und zinsgünstige Darlehen

Gütersloh.Hinter einer zu hohen Heizkostenabrechnung steckt häufig ein altersschwacher und ineffizienter Heizkessel. Auch wenn sich eine Sanierung der Heizungsanlage oftmals schon nach 20 Betriebsjahren lohnt, zögern viele Hausbesitzer die Investition hinaus. Um dem Sanierungsstau in den Heizungskellern entgegenzuwirken, hat der Staat in diesem Jahr die Fördersätze für eine neue Heizung deutlich erhöht. Wer in nächster Zeit investiert, spart im besten Fall mehrere Tausend Euro, informiert die Koordinierungsstelle Energie und Klima des Kreises Gütersloh.

Je nach Art der neuen Heizung gibt es das Fördergeld bei unterschiedlichen Stellen. Die


Bild: Kreis Gütersloh

Alte Heizkessel auf dem Prüfstand: Durch beachtliche Energieeinsparungen und attraktive Förderprogramme lohnt sich eine neue Heizung oftmals früher als man denkt.

staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert Gas- und Öl-Brennwertkessel, Blockheizkraftwerke und Fernwärmeanschlüsse. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unterstützt Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien, wie zum Beispiel Solarwärmeanlagen, Holzheizungen und Wärmepumpen. Zudem bieten einige Städte und Gemeinden sowie einzelne regionale Energieversorger finanzielle Anreize für die Umstellung auf eine moderne Heiztechnik an. Die KfW und das BAFA fördern unter bestimmten Voraussetzungen auch die Optimierung einer bestehenden Heizungsanlage.

Die Zuschüsse von der KfW beantragt ein anerkannter Energieberater (KfW-Sachverständiger) für den Hausbesitzer. Der Zuschuss je Wohneinheit liegt bei zehn Prozent der Investitionskosten, sofern der Bauherr die Investitionssumme selbst aufbringt. Zinsgünstige Darlehen mit 7,5 Prozent Tilgungszuschüssen bieten eine attraktive Alternative für Hausbesitzer ohne ausreichend Eigenkapital. Der Antrag und die Bewilligung müssen vor Beginn der Maßnahme erfolgen.

Die Zuschüsse für Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien sind deutlich höher. Sie hängen konkret von der gewählten Technik und dem Umfang der Maßnahme ab. Der Einbau eines Pellet-Heizkessels mit Pufferspeicher wird zum Beispiel mit mindestens 3.500 Euro belohnt. Für eine Erdwärmepumpe gibt es mindesten 4.000 Euro Finanzmittel. Für eine thermische Solaranlage mit zwölf Quadratmeter Kollektorfläche, die Energie für Heizung und Warmwasser liefert, hält der Staat mindestens 2.000 Euro bereit. Effiziente Anlagenkombinationen werden mit einem zusätzlichen Bonus belohnt. Die BAFA-Förderung kann der Verbraucher selbst beantragen. Der Förderantrag ist innerhalb von neun Monaten nach Inbetriebnahme zu stellen.

Zum Thema: Expertenrat einholen

Sowohl für die Wahl der richtigen Heiztechnik als auch für die optimale Ausschöpfung der Fördermittel empfehlen der Kreis und die Kommunen den Rat eines unabhängigen Energieberaters einzuholen. Hausbesitzer mit bis zu vier Wohneinheiten können sich im Rahmen der kreisweiten Beratungsaktion „Neue Wärme für Ihr Haus“ zur Heizungssanierung und -optimierung beraten lassen, die Beratungen sind kostenlos. In einigen Kommunen finden in den nächsten Wochen Informationsveranstaltungen zum Thema statt. Die Termine und Orte im Überblick:

27. Oktober 2015, 19 Uhr, Fachbereich Umweltschutz, Siegfriedstr. 30 in Gütersloh;
29. Oktober 2015, 19 Uhr, im Haus Werther;
3. November 2015, 18 Uhr, im Rathaus in Schloß Holte-Stukenbrock;
5. November 2015, 19 Uhr, Heimathaus am Prozessionsweg 4 in Harsewinkel.

Weitere Informationen sind unter www.alt-bau-neu.de/kreis-gueterslohsowie unter Tel. 05241 – 85 2762 und per E-Mail an Ursula.Thering@gt-net.debeim Kreis Gütersloh erhältlich.


14.10.2015: Kreis und Kommunen starten Beratungsaktion Neue Wärme für Ihr Haus
Kostenlose Energieberatung zur Heizungssanierung nutzen

Kreis Gütersloh. Viele Heizungen im Kreis Gütersloh sind bereits über 20 Jahre in Betrieb. Größtenteils arbeiten sie mit sehr hohem Energieeinsatz und schlechten Wirkungsgraden. Wer an einem solch alten „Schätzchen“ festhält, weiß häufig nicht, wieviel Heizenergie er durch eine neue, moderne Heiztechnik einsparen könnte. Genau hier setzt die Beratungsaktion „Neue Wärme für Ihr Haus“ an, die der Kreis Gütersloh gemeinsam mit den Kommunen und weiteren Partnern von Oktober 2015 bis März 2016 durchführt.


Detailansicht Bild: Kreis Gütersloh

Der Kreis Gütersloh, die Kommunen und die beauf-tragten Energieberater geben den Startschuss für die kreisweite Beratungsaktion „Neue Wärme für Ihr Haus“, die von Oktober 2015 bis März 2016 durchgeführt wird.

Ziel ist es, Hausbesitzern und Eigentümergemeinschaften mit bis zu vier Wohnungen konkrete Entscheidungshilfen für die Sanierung und Optimierung der Heizungsanlage an die Hand zu geben. Wenn die Heizung 15 Jahre und älter ist, kann im Rahmen der Aktion die kostenlose und neutrale Erstberatung „Neue Heizung“ in Anspruch genommen werden. Bei jüngeren Heizungen kann alternativ eine Heizungsvisite zur Optimierung der bestehenden Anlage gewählt werden – vorausgesetzt die Heizung ist mindestens fünf Jahre in Betrieb. Das Beratungsgespräch dauert maximal 90 Minuten. Am Ende erhält jeder Beratungsempfänger einen Kurzbericht mit den wesentlichen Ergebnissen und Empfehlungen des Experten.

Interessenten in Gütersloh, Harsewinkel, Schloß Holte-Stukenbrock, Versmold und Werther (Westf.) können sich ab sofort bei ihrer örtlichen Umwelt- oder Klimaschutzstelle anmelden. In allen anderen Kommunen beginnt der Anmeldezeitraum erst im Januar 2016. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

„Mit Hilfe der Beratungsaktion wollen wir dem Sanierungsstau in den Heizungskellern entgegenwirken und die Umstellung auf energieeffiziente und klimaschonende Heizsysteme fördern“, erklärt Ursula Thering, die beim Kreis Gütersloh die Heizungskampagne koordiniert. „Erfahrungen aus der Beratungspraxis haben gezeigt, dass sich eine neue Heizung oftmals früher lohnt als man denkt.


Detailansicht Bild: Kreis Gütersloh
Energieberater Oliver Vredenburg (l.) und Sven Rauscher bei der Begutachtung einer alten Heizung.

Leider wird häufig die Aussage des Schornsteinfegers zu den Abgasverlusten als ausschließliches Maß für die Energieeffizienz der Heizung genommen.“ Strahlungs- und Betriebsbereitschaftsverluste werden hierbei nicht betrachtet, obwohl gerade diese bei älteren Heizungsanlagen den Abgaswärmeverlust weit übertreffen. Zudem wurden früher Heizungsanlagen bei den niedrigen Energiepreisen großzügig ausgelegt. Ebenso führen nachträglich durchgeführte Wärmeschutzmaßnahmen an den Häusern dazu, dass viele bestehende Anlagen überdimensioniert sind.

Weitere Informationen zur Beratungsaktion, die mit finanzieller Unterstützung der Kreishandwerkerschaft durchgeführt wird, sind unter www.alt-bau-neu.de/kreis-guetersloh oder bei der Koordinierungsstelle Energie und Klima des Kreises Gütersloh unter Telefon: 05241 − 85 2762 beziehungsweise per E-Mail bei Ursula.Thering@gt-net.de erhältlich.


Anlagen

Faltblatt zur Beratungsaktion [227,76 kb]  

09.10.2015: Haus-zu-Haus-Beratungsaktion startet in Lintel
Zwei unabhängige Energieberater klingeln an den Haustüren

Rheda-Wiedenbrück, 09.10.2015. Zwischen dem 26. Oktober und dem 6. November bieten zwei unabhängige Energieberater des Kreises in Lintel eine kostenlose Beratung vor Ort an. Wer sich über sinnvolle Sanierungsmaßnahmen am eigenen Haus informieren möchte oder darüber, ob der Einsatz erneuerbarer Energien möglich ist, kann sich neutral und kostenlos zu Hause beraten lassen.

Die Beratungsaktion findet im Rahmen des Projekts 'Energieautarker Ortsteil Lintel' statt und wird in Kooperation mit der Energieberatungsinitiative ALTBAUNEU des Kreises durchgeführt. Das Energiekonzept, welches in den Jahren 2014 und 2015 erarbeitet wurde, um Lintels Energieversorgung und -verbrauch nachhaltiger zu gestalten, war Ende August durch den Kreis Gütersloh und die Stadt Rheda-Wiedenbrück offiziell vorgestellt worden. Mit der Energieberatung vor Ort, beginnt nun die Umsetzungsphase. Hintergrundinformationen zum Gesamtprojekt und zur Beratungsaktion gibt es unter www.lintel-energieautark.de.

Bewohner der Kapellen- und Waldsiedlung müssen sich nicht anmelden, sie werden ohne Anmeldung zu Hause von den Beratern besucht. Sollte der Berater niemanden antreffen, versucht er es erneut oder hinterlässt seine Kontaktdaten. Alle Linteler, die nicht in diesen beiden Kerngebieten wohnen, können sich vom 12. bis zum 21. Oktober beim Kreis Gütersloh (Henning Korte, Telefon: 05241 - 85 2764, E-Mail: Henning.Korte@gt-net.de) für eine Beratung anmelden und einen Termin vereinbaren.

 


24.06.2015: ´Die Baugenehmigung - Ratgeber für Architekten und Bauherren´ überarbeitet
Der Kreis Gütersloh stellt die sechste Fassung seines schon lan-desweit bekannten Baubroschüren-Klassikers ´Die Baugenehmigung - Ratgeber für Architekten und Bauherren´ vor.


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Landrat Sven-Georg Adenauer und Bernhard Bußwinkel (Abteilungsleiter Bauen, Wohnen und Immissionen) mit dem neuen Bau-Ratgeber. Fürs Foto sind sie vom Kreishaus rüber in das benachbarte neue Wohngebiet gegangen. Foto: Kreis Gütersloh

Die überarbeitete Neuauflage der Bau-Broschüre ist in diesen Tagen druckfrisch unter Verarbeitung aktueller rechtlicher Entwicklungen auf den Markt gekommen und ist auch in den Rathäusern kostenlos zu haben. Nach Angaben des Kreises gibt es darin eine Vielzahl von Tipps und Informationen, um sich im Vorschriften-Dschungel rund ums Bauen zurechtzufinden und damit Kosten, Zeit und Ärger zu (er)sparen.

Leitender Baudirektor Bernhard Bußwinkel, Autor des Leitfadens und Leiter der Abteilung Bauen, Wohnen, Immissionen sieht sein Werk als einen Mosaikstein unter dem Motto: "Lassen Sie sich rechtzeitig und kompetent beraten." Der praxisnahe Leitfaden mit einer begrenzten Auflage von 2000 Exemplaren ist kostenlos und wird durch die von der VA-Werbeagentur und Verlag in Harsewinkel akquirierten Werbeanzeigen finanziert. Landrat Sven-Georg Adenauer zeigt sich überzeugt: "Mit unserer hochwertigen und seit fast zwei Jahrzehnten Standards setzenden Kreisbroschüre können wir Bauherren, Architekten und Nachbarn bei ihren individuellen Wünschen rund um das Baugeschehen unparteiisch und helfend begleiten.

Der Leitfaden ist ein weiteres Standbein der Öffentlichkeitsarbeit der Abteilung Bauen, Wohnen, Immissionen." Die über 100seitige Broschüre vermittelt einen ersten Blick in die Grund-strukturen des öffentlichen Baurechts. Dabei soll das Heft laut Bernhard Bußwinkel auch Hilfestellungen zu kreativen Lösungen geben, wenn es um individuelle Bauwünsche der Bürger geht und andererseits Vorsorge getroffen werden, dass dem raschen Baubeginn nicht die baldige Stilllegung auf Veranlassung Dritter folge. Schließlich laste im Freistellungsverfahren die gesamte Verantwortung für die Einhaltung der Vorschriften und der Sicherheitsaspekte ausschließlich auf den Schultern von Bauherren und Architekten.

Die Broschüre verstehe sich als Wegweiser und Einladung, die Beratung in der Behörde anzunehmen. »Wir versuchen den Spagat, Bauherren und Architekten gleichzeitig Hintergrundwissen zu vermitteln«, sagt Bußwinkel. Landrat Sven-Georg Adenauer: "Wir wollen helfen, dass Bauwillige auch ans Bauen kommen." Des Weiteren wird auch darauf hingewiesen, dass der erste Ansprechpartner in Bauangelegenheiten der Architekt bleibt, wenn es um das private Baurecht (Werkvertragsrecht, Baukonstruktion, VOB) geht.

Neben vielen Tipps und vertiefenden Einblicken in Problembereiche stellen sich in der Broschüre auch viele Baufirmen, Ingenieure und Architekten per Anzeige vor. Die Neuauflage wurde notwendig, um sie der neuesten Rechtslage und aktuellen Entwicklungen anzupassen. Zudem werden mit weiteren Themen zu Baukultur, regenerativen Energien, Naturschutz- und Immissionsschutzrecht, Bauen im Überschwemmungsgebiet, Wohnungsbauförderung, Euro-Normung im Brandschutz und Vieles mehr neue Akzente gesetzt. Leider ist die seit drei Jahren angekündigte Änderung der Bauordnung NRW immer noch nicht zum Abschluss gekommen.

Um die bewährte Aktualität auch zukünftig zu wahren wurde der Leitfaden daher diesmal in einem zweistufigen Verfahren mit einer verringerten Erstauflage gedruckt. Nach Verabschiedung der Novellierung werden alle gravierenden Neuerungen der Rechtslage umgehend in einem Nachdruck Aufnahme finden.


Link zur Broschüre "Ratgeber für Bauherren und Architekten" als PDF
www.kreis-guetersloh.de/thema/020/sr_seiten/artikel/112180100000003004.php


18.06.2015: Aktuelle Förderprogramme und Experten online abrufen
ALTBAUNEU-Internetportal unterstützt beim Sanieren und Energiesparen

Kreis Gütersloh: Für Gebäudeeigentümer, die ihr Haus sanieren oder in eine zukunftsfähige Anlagentechnik investieren wollen, gibt es zahlreiche Fördermittel. „Leider blickt der Laie bei der Vielzahl an Angeboten kaum noch durch“, berichtet Marc Thielhorn, angehender Umweltingenieur, der beim Kreis Gütersloh ein fünfmonatiges, studienbegleitendes Praktikum absolviert. „Deshalb bietet der Kreis Gütersloh Sanierungswilligen und Bauherren im Internetportal ALTBAUNEU einen Überblick über alle regionalen und überregionalen Fördermöglichkeiten an.“


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Marc Thielhorn empfiehlt sanierungswilligen Hausbesitzern „das Internetportal ALTBAUNEU des Kreises". (Bild: Kreis Gütersloh)

Die Förderprogramme des Bundes und Landes werden fortlaufend von der EnergieAgentur.NRW aktuell gehalten. Die Übersicht mit den lokalen Förderprogrammen hat der Student gerade selbst in Abstimmung mit den Kommunen und Energieversorgern in der Region angepasst. Er empfiehlt allen potenziellen Investoren den kostenlosen Onlineservice bereits in der Planungsphase einer Maßnahme zu nutzen. „Denn wer vor der Bewilligung der Gelder mit einer Baumaßnahme begonnen hat, wird in aller Regel von einer Förderung ausgeschlossen“.

Aber nicht nur die übersichtliche Darstellung der Fördermöglichkeiten zur Altbausanierung, dem Einsatz erneuerbarer Energien und zum Energiesparen stellt eine besondere Stärke des Portals dar. Auch die regionale Dienstleistersuche wird von Sanierungswilligen und Sanierungsfachleuten geschätzt. Über 12.000 Interessenten besuchten die Plattform im vergangenen Jahr. Zur Zeit sind rund 180 Handwerksbetriebe, 90 Energieberatungsbüros und 60 Architekten und Ingenieure in der Rubrik „Lokale Dienstleister“ gelistet. „Da dürfte jeder Ratsuchende in seiner Nähe einen qualifizierten Experten für sein Anliegen finden“, freut sich Thielhorn über die positive Resonanz bei Endverbrauchern und Fachleuten.  

Die Förderprogramme und die Dienstleistersuche rund um das energieeffiziente Bauen und Sanieren sind unter www.alt-bau-neu.de/kreis-guetersloh abrufbar. Wer eine weitergehende kostenlose Fördermittelberatung benötigt oder sein Büro oder seinen Fachbetrieb im Internetportal ALTBAUNEU präsentieren möchte, kann sich an Marc Thielhorn in der Koordinierungsstelle Energie und Klima des Kreises wenden (Tel. 0 52 41 – 85 2704; E-Mail: kgtklima@gt-net.de).


07.05.2015: Solardachkataster für die Erstabschätzung optimiert
Photovoltaikanlage mit hohem Eigenverbrauch weiterhin lohnenswert

Kreis Gütersloh: Die Preise für Photovoltaikmodule sind in den vergangenen Jahren zwar deutlich gesunken, die Einspeisevergütung aber auch. Da im Gegenzug die Strompreise kontinuierlich steigen, stellt für Hausbesitzer ein hoher Eigenverbrauch mittlerweile das A und O für eine lohnende Photovoltaikanlage dar. Im kreisweiten Solardachkataster wurden die veränderten Rahmenbedingungen bereits im letzten Jahr eingearbeitet. Die Informationen aus dem Solardachkataster bilden eine gute Basis für eine anschließende kostenlose, neutrale Energieberatung. Diese bieten der Kreis und einige Kommunen im Rahmen der Initiative „Sonne sucht Dach“ für Privathaushalte an.

„Mit dem Solardachkataster ermöglichen wir Hausbesitzern einen Blick auf das eigene Dach zu werfen. Durch unterschiedliche Farbgestaltung erhalten Interessenten einen ersten Eindruck davon, ob ihr Haus für eine Photovoltaik(PV)- oder Solarthermieanlage in Frage kommt“, erklärt Ursula Thering vom Kreis Gütersloh. „Ost-West-Dächer haben in der Kartendarstellung für PV eine bessere Bewertung erhalten. Denn Berufstätige verbrauchen häufig in den Morgen- und Abendstunden besonders viel Strom. Denen nützt die hohe Sonneneinstrahlung eines Süddaches nur wenig, wenn sie einen hohen Eigenverbrauch im Blick haben.“

Damit sich die Investition in eine PV-Anlage rechnet, sollte der Betreiber etwa 25 bis 30 Prozent des Stroms selbst verbrauchen. „Je mehr eigenen Strom die Hausbewohner nutzen, desto eher rechnet sich die Investition. Denn hausgemacht ist Strom derzeit etwa 14 Cent günstiger als gekauft,“ erklärt Henrich Hardieck von Geoplex aus Osnabrück, der das Solardachkataster des Kreises Gütersloh und seiner Kommunen für eine realistische Erstabschätzung optimiert hat. „Mit Speichersystemen lässt sich der Eigenverbrauch auf bis zu 70 Prozent steigern.“
Allerdings sind die Speichersysteme – trotz Förderprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) - noch relativ teuer. Zur Zeit sind diese nur für Haushalte mit langfristig hohem Stromverbrauch und Bestreben nach Unabhängigkeit vom Energieversorger interessant. „Da die Preise für Batteriespeicher in den nächsten Jahren noch deutlich fallen werden, haben wir sie schon jetzt im Wirtschaftlichkeitsrechner des Solardachkatasters als mögliche Berechnungsvariante aufgenommen.“

Der aktuelle Online-Ratgeber mit Ertragsrechner kann unter www.solarkataster-kreis-gt.de abgerufen werden. Weitere Informationen zur Solarenergienutzung auf dem eigenen Dach sowie zur kostenlosen, neutralen Energieberatung in der Region hält die Koordinierungsstelle Energie und Klima des Kreises Gütersloh unter Tel. 05241 – 85 2762 oder per Mail unter Ursula.Thering@gt-net.de bereit.


Bild: Kreis Gütersloh
"Ursula Thering (Projektleiterin der Initiative Sonne sucht Dach beim Kreis Gütersloh) und Henrich Hardieck (Mitarbeiter von Geoplex in Osnabrück) freuen sich darüber, dass das kreisweite Solardachkataster und die kostenlose, neutrale Solarberatung bei Hausbesitzern gut ankommen“.