Optimale Einstellung für Firefox ist "Auf Seitengröße verkleinern".
Optimale Einstellung für Internet Explorer ist "75%".
Praxiserfahrungen haben gezeigt, dass sehr viele Heizungsanlagen falsch eingestellt sind. Dabei lassen sich mit der richtigen Einstellung bis zu 20 Prozent Energie sparen. Gerade in Altbauten ist eine Optimierung der Heizungsanlage eine sinnvolle Maßnahme, die mit geringen Investitionen durchgeführt werden kann. Um diese meist nicht bekannten Energieeinsparpotenziale zu erschließen, starten der Kreis Gütersloh und die Innung Sanitär- und Heizungstechnik auf der am 5. bis 7. Februar 2010 stattfindenden Baumesse in Rheda-Wiedenbrück gemeinsam die Kampagne „Schöner heizen, leiser sparen – alles bestens, weil geregelt“.
Die Kampagne ist Bestandteil des Projektes ALTBAUNEU, das Hausbesitzer beim Energiesparen und bei der energetischen Modernisierung der eigenen vier Wände unterstützt. Am Energieberatungsstand des Kreises und weiterer Kooperationspartner veranschaulichen Heizungsinstallateure und Fachschüler des Reckenberg-Berufskollegs (Technikerklasse für Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik) an einem Modell einer Heizungsanlage, wo im Heizsystem unnötig Strom und Wärme verloren gehen kann. Sinnvolle Maßnahmen zur Beseitigung der Verluste sowie Fördermöglichkeiten werden aufgezeigt.
„Wer prüfen lassen will, ob seine Heizungsanlage falsch oder unzureichend eingestellt ist, sollte auf kompetente Fachhandwerker setzen“, erklärt Ursula Thering, die die Kampagne auf Kreisebene koordiniert. Für eine objektive und umfassende Bewertung führen vom Zentralverband Sanitär, Heizung, Klima geschulte Heizungsinstallateure in den Häusern einen DIN-genormten Heizungs-Check durch. „Er beinhaltet Messungen am Wärmeerzeuger sowie Sichtprüfungen am Wärmeverteiler und an den Wärmeübergabestellen. Die Inspektion mündet in eine standardisierte Bewertung mit einem Punkteschema“, erklärt Gerd Lemmen, stellvertretender Obermeister der Innung Sanitär- und Heizungstechnik Gütersloh. „Mit Hilfe dieses Verfahrens können meine Kollegen und ich anschließend konkrete Empfehlungen für die Optimierung der jeweiligen Heizung aussprechen.“ Solche Maßnahmen können zum Beispiel sein: Die Regelung oder Neuinstallation der Heizungspumpe, die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs, der Einbau voreinstellbarer Thermostatventile oder der Austausch des Kessels.
Welche Heizungsinstallateure der Innung Sanitär- und Heizungstechnik die DIN-gerechte Inspektion durchführen und welche Fördermöglichkeiten es gibt, erfahren Interessenten auf der Baumesse in Rheda-Wiedenbrück am Energieberatungsstand des Kreises oder unter www.alt-bau-neu.de/kreis-guetersloh (Bereiche Downloads und Förderung). Fragen beantworten zudem die Koordinierungsstelle Energie und Klima des Kreises Gütersloh unter Tel. 05241 -85 2762 oder E-Mail Ursula.Thering@gt-net.de sowie die Innung Sanitär- und Heizungstechnik unter Tel. 05242 – 2001 bzw. meyer.lemmen@t-online.de.

