Kreis Gütersloh: Wenn es um die energetischen Sanierung der eigenen vier Wände geht, ist der Bedarf nach unabhängiger Energieberatung groß. Schnell können durch eine umfassende und kompetente Beratung mehrere tausend Euro gespart werden. Doch wie finde ich einen geeigneten Energieberater und welches Beratungsangebot ist für mein konkretes Anliegen das Richtige? Die neu aufgelegte ALTBAUNEU-Broschüre des Kreises „Energieberatungs-Angebote im Überblick“ kann bei der Entscheidungsfindung und der Suche nach einem Fachmann bzw. einer Fachfrau in der Nähe helfen.
„Ich wusste selbst nicht, dass es im Kreis Gütersloh ein so reichhaltiges Energieberatungsangebot gibt“, erklärt Architekturstudentin Stefanie Wrede aus Rheda-Wiedenbrück, die die Informationsschrift im Rahmen eines sechswöchigen Praktikums in der Koordinierungsstelle Energie und Klima des Kreises aktualisiert hat.
„Wer eine ausführliche und kompetente Untersuchung seines Hauses wünscht, ist mit der Energiesparberatung vor Ort, die durch einen hierfür besonders qualifizierten Architekten bzw. Ingenieur vorgenommen wird, sicher optimal beraten“, meint sie. Diese Beratung ist zwar nicht ganz billig, wird aber für Ein- und Zweifamilienhäuser mit 300 Euro, für Wohnhäuser mit drei bis sechs Wohneinheiten mit 360 Euro bezuschusst. Die Gesamtkosten für die Energiesparberatung sind mit dem Energieberater frei zu vereinbaren.
Wem erst einmal eine Erstberatung ohne Energiegutachten mit detaillierter Wirtschaftlichkeitsberechnung reicht, der kann auf die Beratungsangebote der Verbraucher-zentrale NRW, kostengünstige städtische Angebote oder die Startberatung Energie der Architektenkammer NRW zurückgreifen. Auch diese Beratungsprogramme werden in aller Regel vom Staat oder der anbietenden Kommune bezuschusst.
Einen einfachen Gebäude-Check führen zudem einige geschulte Handwerker im Kreis Gütersloh durch. Bei diesem Check handelt es sich um eine Grobanalyse, die in der Regel eine weitergehende Energieberatung nach sich zieht.
Ausführliche Informationen zu den Beratungsinhalten und Kosten der einzelnen Beratungsprogramme sowie Kontaktdaten von Energieberatern sind der Broschüre zu entnehmen. Diese kann unter www.alt-bau-neu.de/kreis-guetersloh (Rubrik Downloads) heruntergeladen oder unter Tel. 05241-85 2763 bei der Koordinierungsstelle Energie und Klima des Kreises angefordert werden.
Kreis Gütersloh/Steinhagen: In Privathaushalten entfällt der überwiegende Teil der Energiekosten auf die Heizung. Damit die Hausbesitzer im Herbst zu Beginn der Heizperiode wissen, was ihnen die Optimierung ihrer Heizung bringt, informierte der Kreis Gütersloh hierzu am vergangenen Sonntag, gemeinsam mit dem vor Ort tätigen Energieberater Reiner Stracke, auf dem Steinhagener Umweltmarkt.
Am ALTBAUNEU-Stand des Kreises ging es zudem um Kosten, Förderung und Ausführung von Wärmedämmungen, die Einhaltung der Vorgaben der neuen Energieeinsparverordnung bei Alt- und Neubauten, die Heizungserneuerung und erneuerbare Energien. Zu den ersten Beratungsempfängern gehörten Udo Bolte, stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Steinhagen, mit Ehefrau Ursula sowie Gerhard Karlmeier aus Steinhagen.
„Bei Brennwertkesseln und Niedertemperaturkesseln, die vor dem 1. Januar 2005 installiert wurden, sind Optimierungsmaßnahmen an der Heizungsanlage ab 600 Euro zu 25 Prozent förderfähig“, erklärt Ursula Thering von der Koordinierungsstelle Energie und Klima des Kreises. Bei geringen Investitionskosten können im Einzelfall 10 bis 20 Prozent Energiekosten gespart werden. Grundvoraussetzung für die Förderung ist ein Heizungs-Check nach DIN. Diesen können nur Heizungs-Installateure durchführen, die an einer Schulung des Zentralverbandes für Sanitär, Heizung, Klima NRW teilgenommen und die notwendigen Messgeräte angeschafft haben.
„Wenn die Heizung im Betrieb rauscht und pfeift oder einzelne Heizkörper gar nicht richtig warm werden, dann lohnt es sich auf jeden Fall, die Inspektion der Heizung in Angriff zu nehmen“, erläutert Reiner Stracke, unabhängiger Energieberater aus Steinhagen.
Die Heizungsanlage ist dann wahrscheinlich nicht hydraulisch abgeglichen. Unter dem Wortungetüm „hydraulischer Abgleich von Heizungsanlagen“ versteht man die Einstellung der jeweils ausreichenden Heizungswassermengen für jeden Heizkörper im Haus. Die richtige Wassermenge stellt sich nämlich nicht von alleine ein. Hierfür sorgen Rohrbögen, -anschlüsse, unterschiedliche Rohrlängen zwischen den Heizkörpern, Armaturen, die alle einen Widerstand gegen das strömende Wasser ausüben. So kommt es häufig vor, dass die in der Nähe der Umwälzpumpe liegenden Heizkörper von zu viel und die weiter entfernten von zu wenig Heizwasser durchströmt werden.
Für einen hydraulischen Abgleich müssen entweder die Thermostatventile einstellbar oder Rücklaufverschraubungen der einzelnen Heizkörper vorhanden sein. Diese Elemente lassen sich nachrüsten. Bei größeren Gebäuden dienen diesem Zweck Strangventile.
Weitere Informationen zum Heizungs-Check nach DIN und zur Heizungsoptimierung, insbesondere eine Liste mit qualifizierten Fachbetrieben, sind auf der ALTBAUNEU-Internetplattform des Kreises in der Rubrik Downloads erhältlich (www.alt-bau-neu.de/kreis-guetersloh). Zudem können sich Interessenten an die Koordinierungsstelle Energie und Klima des Kreises Gütersloh unter Tel. 05241 – 85 2762 oder E-Mail Ursula.Thering@gt-net.de wenden.
Kreis Gütersloh: Vor gut einem Jahr klingelten vom Kreis und den Kommunen beauftragte Energieberater in Borgholzhausen, Gütersloh, Rheda-Wiedenbrück, Schloß Holte-Stukenbrock und Werther (Westf.) an jeweils 180 Haustüren, um eine kostenlose Energieberatung von bis zu 45 Minuten anzubieten. Ziel war es, die Bürger zum Energiesparen und zur Modernisierung der eigenen vier Wände zu motivieren.
442 Bürger nahmen dieses Angebot spontan wahr. Zur Erfolgskontrolle erfolgte im März 2010 eine schriftliche Befragung dieser Bürger. Knapp unter 100 Fragebögen kamen von den Beratungsempfängern zurück. Die Auswertung läuft auf Hochtouren. Als Anreiz für das Ausfüllen des Fragebogens konnten die Teilnehmer der Befragungsaktion drei attraktive Preise gewinnen. Eine Auszubildende des Kreises Gütersloh hat jetzt die Gewinner gezogen. Der Hauptpreis, ein Gutschein für eine zweitägige Fahrt für zwei Personen nach Bad Oeynhausen – mit Besuch des GOP Varieté-Theaters – ging an Albert Jürgenschellert aus Rheda-Wiedenbrück. Der Rentner, der mit seiner Frau Margret in einem Reihenhaus aus dem Jahr 1953 wohnt, nahm freudestrahlend den Gutschein von Dorothee Kohlen, Umweltberaterin aus Rheda-Wiedenbrück, und Ursula Thering, Klimaschutzbeauftragte des Kreises, entgegen.
Obwohl der Hausbesitzer vor 15 Jahren sein Heizungssystem von Öl auf Gas umgestellt und 1995 in Eigenregie ein Wärmeverbundsystem zur Dämmung der Außenwände angebracht hat, konnte der Energieberater Günter Multhoff im Beratungsgespräch mit einigen Tipps und Anregungen punkten. Zum Beispiel riet er von der konkret geplanten Spitzdachdämmung ab und empfahl die kostengünstigere Dämmung der oberen Geschossdecke mit 16 Zentimeter dickem Material. „Dies macht immer dann Sinn, wenn das Dachgeschoss nicht ausgebaut werden soll. 30 bis 40 Prozent der Kosten können bei Berücksichtigung von Material und Handwerkerstunden eingespart werden“, erklärt der Fachmann. Ebenso überlegt der Hausbesitzer nun, ob er eine Solaranlage zur Warmwasserbereitung und gegebenenfalls zur Heizungsunterstützung installieren soll.
Der zweite Preis, ein Büchergutschein im Wert von 60 Euro, ging an Doris Herbst aus Werther (Westf.). Gerd Just aus Schloß Holte-Stukenbrock erhielt einen Präsentkorb mit Lebensmitteln vom Kiebitzhof in Gütersloh.
Weitere Informationen zu den Haus-zu-Haus-Beratungswochen und Wissenswertes zur Altbausanierung sind unter www.alt-bau-neu.de/kreis-guetersloh erhältlich.
Kreis Gütersloh: „Schöner heizen, leiser sparen – alles bestens, weil geregelt“: Mit diesem Slogan werben der Kreis Gütersloh und die Innung für Sanitär- und Heizungstechnik seit gut einem Monat für die Optimierung von Heizungsanlagen in Wohnhäusern. Ein Zuschuss der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Höhe von 25 Prozent macht Hausbesitzern die Durchführung von Optimierungsmaßnahmen schmackhaft. Bei Rechnungstellung ab dem 1. April 2010 ändern sich die Förderbedingungen. „Trotzdem ist es weiterhin lohnenswert, die Energie-Einsparpotenziale zu nutzen“, erklärt Ursula Thering von der Koordinierungsstelle Energie und Klima des Kreises Gütersloh. „Bei geringen Investitionskosten können je nach Anlage 10 bis 20 Prozent Energiekosten eingespart werden.“
Was ändert sich zum 1. April 2010? Es werden zwar weiterhin 25 Prozent der Kosten der Heizungsoptimierung erstattet, nun allerdings erst ab einer Rechnungssumme von 600 Euro (statt bisher 400 Euro). Eine Förderung ist zukünftig nur noch bei Brennwert- und Niedertemperaturkesseln vorgesehen, die vor dem 1. Januar 2005 installiert worden sind. Weiterhin wird die Durchführung des hydraulischen Abgleichs zur Pflicht. Darüber hinaus müssen alle Maßnahmen zur Effizienzverbesserung umgesetzt werden, die ein Fachbetrieb im Rahmen des Heizungs-Checks nach DIN empfiehlt.
„Die objektive und umfassende Inspektion beinhaltet Messungen am Wärmeerzeuger sowie Sichtprüfungen am Wärmeverteiler und an den Wärmeübergabestellen“, erklärt Gerd Lemmen, stellvertretender Obermeister der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Gütersloh. Der Check mündet in eine standardisierte Bewertung mit einem Punkteschema. „Mit Hilfe dieses Verfahrens können meine Kollegen und ich anschließend konkrete Empfehlungen für die Optimierung der jeweiligen Heizung aussprechen“, erläutert der Fachmann weiter. Solche Maßnahmen können zum Beispiel sein: Die Regelung oder Neuinstallation der Heizungspumpe, die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs, der Einbau voreinstellbarer Thermostatventile oder der Austausch des Kessels.
Welche Heizungsinstallateure der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik die DIN-gerechte Inspektion durchführen, erfahren Interessenten auf der Internetplattform des Kreises unter www.alt-bau-neu.de/kreis-guetersloh (Bereiche Downloads und Förderung). Fragen beantworten zudem die Koordinierungsstelle Energie und Klima des Kreises Gütersloh unter Tel. 05241 -85 2762 oder E-Mail Ursula.Thering@gt-net.de sowie die Innung für Sanitär- und Heizungstechnik unter Tel. 05242 – 2001 bzw. meyer.lemmen@t-online.de.
>Was muss ich tun, um die zukünftigen Energiekosten in einem erträglichen Rahmen zu halten. Beispielsweise sollten Hauseigentümer – soweit nicht schon geschehen – in moderne Heizungstechnik investieren. „Andere Energieeinsparmöglichkeiten“, so Energieberater Bernd Ellger, „sind der Einbau moderner Wärmeschutzglasfenster sowie das Dämmen der Außenwände oder des Daches.“ Und der Fachmann ergänzt: „Nur so lässt sich der laufende Unterhalt für das Haus auf ein erträgliches Maß absenken. Und außerdem steigt durch sinnvolle Investitionen auch noch der Wert des Gebäudes.“
Der wirtschaftliche Effekt von Sanierungsmaßnahmen in den Gütersloher Gebäudebestand ist erheblich. Etwa 3,5 Mio. Euro machen die Gesamtinvestitionen aus, die Gebäudeeigentümer allein in den Jahren 2007-2009 im Rahmen des städtischen Altbauförderprogramms in die Hand genommen haben. Das meiste Geld davon bleibt in Gütersloh, d. h. es kommt der hiesigen Handwerkerschaft zugute und zugleich auch den dort beschäftigten Arbeitnehmern. Weiterhin stößt die anbieterneutrale Energieberatung Aufträge und Beratungsmöglichkeiten für hiesige Architekten und Ingenieure an. Hinzu kommt noch der Klimaschutzeffekt, denn im Vergleich vor und nach der Sanierung kommt es zu einer durchschnittlichen Kohlendioxidminderung bei den Sanierungsobjekten von inzwischen fast 70 %. Das ist ein Wert, der sich wirklich sehen lassen kann; insgesamt gesehen ein Beispiel dafür, wie sich wirtschaftliche Effekte und Klimaschutz hervorragend ergänzen. Der Imageeffekt für Gütersloh darf ebenfalls nicht außer Acht gelassen werden.
Wie sich bei einem Altbau durch Energiesparmaßnahmen nicht nur auf Dauer Geld einsparen, sondern sich zugleich der Wohnkomfort verbessern lässt, darüber informiert Energieberater Bernd Ellger im Umweltamt in der Eickhoffstraße 33. Halbstündige Termine für den nächsten Beratungstag am Donnerstag, 4. März 2010, 14 bis 20 Uhr sind nur nach telefonischer Voranmeldung unter der Rufnummer 0163 – 8184270 möglich.
Herr Ellger berät kostenlos und anbieterneutral über alle baulichen und technischen Möglichkeiten zur Verringerung des Energiebedarfes von Wohngebäuden. Er informiert auch über aktuelle Fördermöglichkeiten. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger können sich in persönlichen Gesprächen über Möglichkeiten informieren, damit das Geld für Energie nicht unnötig aus dem Fenster geheizt wird.
Weitere Informationen zu den Themen Klima und Energie sowie zu den Gütersloher Energieaktionstagen 2010 sind übrigens auf den städtischen Internetseiten unter www.klimaschutz.guetersloh.de zu finden. Auskünfte dazu gibt es auch bei Bernd Schüre unter 05241-822089.
Kreis Gütersloh: Hausbesitzer in zuvor ausgewählten Wohnsiedlungen an der Haustür ansprechen und auf das kostenlose Energieberatungsangebot der ALTBAUNEU-Kampagne aufmerksam machen – das ist die Hauptaufgabe der Haus-zu-Haus-Berater. Da das Energieberatungsangebot an der Haustür in den beiden vergangenen Jahren bei den Hausbesitzern gut ankam, wird die Aktion in diesem Frühjahr unter dem Motto „Werfen Sie Ihr Geld nicht zum Fenster heraus“ in weiteren sieben Wohngebieten fortgesetzt.
Insgesamt 1000 Hausbesitzer werden in diesem Frühjahr in Borgholzhausen, Gütersloh, Halle (Westf.), Langenberg, Rheda-Wiedenbrück, Schloß Holte-Stukenbrock und Werther (Westf.) angesprochen. Die Aktion wird finanziell unterstützt von der Kreishandwerkerschaft, der Sparkasse Gütersloh, der Volksbank Rietberg und der LBS-Bausparkasse. Bei Interesse kann die Energieberatung im Rahmen der Aktion bis zu 45 Minuten dauern.
Welche Berater in welchem Zeitraum in den genannten Gebieten aktiv sind, erfahren die betroffenen Bewohner vorab durch ein Schreiben der Bürgermeisterin bzw. des Bürgermeisters und durch die lokalen Zeitungen. Zudem kann sich der Energieberater mit einem Ausweis der Stadt oder Gemeinde ausweisen. Auf der Altbauneu-Internetplattform (www.alt-bau-neu.de/kreis-guetersloh) und beim örtlichen Umweltberater sind ebenfalls Informationen zum Ablauf und Inhalt der Beratungswochen vor Ort erhältlich.
Gütersloh: Die lachende Steckdose als Zeichen für energiesparende Ideen ist längst zum Markenzeichen geworden. Zum fünften Mal richtet die Tischlerei Mesken, Friedrichsdorfer Straße 54, am 7. März den Energiespartag aus. Bei diesem lokalen Klimagipfel werden 18 Firmen und Institutionen von 11 bis 17 Uhr ihre Ideen in Sachen Klimaschutz und Energiesparen, modernen und individuellen Lösungen bei Neubauten und Altbausanierung sowie Finanzierungen und Fördermöglichkeiten den Besuchern der Messe umfassend vorstellen.
Mit dem neuen „Gütersloher Energiesparbuch“ winkt Messegästen ein zusätzlicher Anreiz. Im Energiesparbuch führen die kompetenten Initiatoren des Klimagipfels ihre Leistungen und innovativen Ideen auf. Mit dem roten Energiesparbuch hat der Besitzer bares Geld in der Hand. Die Handwerksbetriebe und Firmen bieten Gutscheine und Rabatte bei Sanierungen im Gesamtwert von bis zu 500 Euro an. Energieberater, Banken, Architekten, Fenster- und Innenausbauer, Heizungsinstallateure, Profis für Dämmung von Dach, Wänden und Kellerdecken sowie Raumklima, Schimmelpilzbekämpfung oder Photovoltaik stellen ihre Produkte und Dienstleistungen auf der Messe vor. In den Fertigungshallen des heimischen Handwerkbetriebes Mesken informieren die Fachleute aus Handwerk und Umwelttechnologie über innovative und individuell auf die eigenen vier Wände zugeschnittene Lösungen.
„Gönnen Sie sich mehr Wohnspaß und profitieren Sie von der Energiesparrente“, rät Hermann Mesken, einer der Initiatoren der Messe, den Kunden, in moderne Technik zu investieren, die sich später auszahlt. Die Besucher sollten sich umfassend über die staatlichen Fördermittel informieren, um den Wert ihrer Immobilie zu erhalten bzw. zu erhöhen, die Energiekosten zu senken, höheren Wohnkomfort erzielen und sie auch damit noch „vererbbar“ machen. Wie das funktioniert, erfahren die Messebesucher dank der geballten Kompetenz und dem Energiesparbuch der EnergieSparProfis.
„Jedes Haus bietet reichlich Ansatzpunkte für eine effiziente und damit umweltschonende Energienutzung“, sagt Hermann Mesken und verweist auf das anschauliche Beispiel im Messe-Flyer. Angefangen bei der Aufsparrendämmung am Dach, die winterlichen wie sommerlichen Wärmeschutz bietet. Sparpotenzial bietet auch die Fassadendämmung durch Wärmedämmverbundsystem, die mit optischem Blickfang, höherem Wohnkomfort und besserem Wohnklima auch Zusatznutzen bietet. Neue Fenster und Haustüren sorgen für Wohlfühlklima, Optik und erhöhte Sicherheit gegen Einbrecher. Solar und Photovoltaik bieten mit ihrer Energiegewinnung Unabhängigkeit von konventionellen Energieträgern. Auch die Innendämmung von Dach, Wand und Decken verbessern das Raumklima. Wer seine alte Heizanlage durch moderne Alternativen wie Brennwerttechnik, Pelletsheizung, Wärmepumpe, Erdwärme, Solarthermie oder gar Blockheizkraftwerk (BHKW) ersetzt, erzielt ebenfalls Energieeinsparung durch höhere Effizienz. Auch gedämmte Rohrleitungen minimieren Energieverluste. „Unsere Aussteller bieten auf dem Klimagipfel zu jeder Frage die passende, individuelle Antwort“, sagt Annette Mesken.
Die schon von den bisherigen Energiespartagen gewohnte breite Angebotspalette wird in diesem Jahr noch weiter ergänzt. „Wir haben mit der Mercedesniederlassung OWL einen weiteren kompetenten Partner hinzugewonnen“, betont Hermann Mesken. Das Autohaus stellt seine neuen BlueEFFICIENCY-Modelle vor, die sich durch mehr Leistung bei weniger Verbrauch auszeichnen und dem Kunden wirtschaftliche und verbrauchsgünstige Modelle mit hoher Effizienz und geringem CO2-Ausstoß bieten.
Die Studierenden der Fachschule für Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik informierten am letzten Wochenende die Messebesucher auf dem Energieberatungsstand des Kreises über die Möglichkeiten, ihre Heizungsanlage zu optimieren. Alle Maßnahmen zur Optimierung wurden den Besuchern anhand eines eigens für die Messe erstellten Modells einer Heizungsanlage vorgeführt.
Mit Versuchen an dem von der Innung für Sanitär– und Heizungstechnik gesponserten Modells unterstützten die Studierenden die diesjährige Kampagne des Kreises „Schöner heizen, leiser sparen – alles bestens, weil geregelt“.
Die Studierenden zeigten den Besuchern der Baumesse, dass durch einen hydraulischen Abgleich jeder Heizkörper in einer Heizungsanlage sofort die passende Wassermenge erhält, Strömungsgeräusche an den Heizkörperventilen vermieden und etwa 25 Prozent an Energie für die Heizungsumwälzpumpe eingespart werden kann. Des weiteren demonstrierten die Studierenden eindruckvoll, dass durch den Einbau von so genannten Hocheffizientpumpen der Strombedarf und somit die Stromkosten um weitere 50 Prozent gesenkt werden können.
In diesem Zusammenhang weist die Schulleitung darauf hin, dass die Fachschüler am Reckenberg-Berufskolleg in Rheda-Wiedenbrück innerhalb von 2 Jahren zum 'Staatlich geprüften Techniker in der Fachrichtung Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik' ausgebildet werden. Der vollzeitschulische Ausbildungsgang ist gebührenfrei. Der nächste Ausbildungsbeginn ist der 30. August 2010. Interessenten sollten noch in diesem Monat die Unterlagen im Sekretariat unter 05242 / 5970 anfordern oder sich in einem ausführlichen Gespräch vom Bildungsgangleiter Dr. Wolfgang Meiners (05242 / 597169) beraten lassen. Weitere Informationen gibt es auch unter www.reckenberg-berufskolleg.de .
Vor zehn Monaten startete der Kreis Gütersloh als einer von drei Pilotkreisen in NRW den europäischen Energiewettbewerb. Jetzt liegt ein erster Sachstandsbericht vor, in dem das Ergebnis einer internen Überprüfung vorgestellt und zahlreiche konkrete Klimaschutzmaßnahmen zur Weiterverfolgung vorgeschlagen werden. Das Maßnahmenpaket wurde am 25. Januar 2010 im Umweltausschuss des Kreises Gütersloh beraten und am Montag, 1. Februar 2010, im Kreisausschuss beschlossen.
Ein 13-köpfiges Team aus allen energierelevanten Abteilungen der Verwaltung, einschließlich der pro Wirtschaft GT GmbH, der Gesellschaft zur Entsorgung von Abfällen Kreis Gütersloh mbH und der Werkstatt für behinderte Menschen gGmbH, erfasste und strukturierte im ersten Projektjahr die Energiearbeit des Kreises. Aus dem Ergebnis der Bestandsaufnahme leitete das Team mit Unterstützung eines externen Beraters konkrete Maßnahmen für einen nachhaltigen Klimaschutz auf Kreisebene ab.
Die bisherige Arbeit und die geplanten Maßnahmen wurden von dem eea®-Berater einem standardisierten Bewertungsverfahren unterzogen. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. „Sie gehören zu den ersten drei Kreisen in NRW, die sich einer Bewertung unterzogen haben und sind damit Vorreiter beim Klimaschutz. Mit 64 Prozent der möglichen Punkte ist die Auszeichnung mit dem eea-Zertifikat so gut wie sicher“, lobte Udo Schmermer, eea®-Berater aus Berlin, das Engagement des Kreises. Eine externe Prüfung im Frühjahr muss das Ergebnis noch bestätigen, bevor der europäische „Energie-Oskar“ verliehen werden kann. <
Landrat Sven-Georg Adenauer zeigt sich beeindruckt von der abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit im Energieteam. „Der Bericht macht deutlich, dass wir mit unseren Aktivitäten auf dem richtigen Weg sind. Er spornt uns gleichzeitig an, den breit angelegten Arbeitsplan zielstrebig und zeitnah umzusetzen“.
Der Arbeitsplan für die nächsten Jahre ist vielschichtig und umfasst etwa 80 Maßnahmen und Prüfaufträge: Zum Beispiel stehen auf dem Programm: Die konsequente Fortführung der energetischen Sanierungen in den kreiseigenen Gebäuden, die Bereitstellung weiterer Dachflächen für Photovoltaik-Anlagen, die Umstellung von Ampelanlagen auf eine energiesparende LED-Technik, der Lückenschluss beim Radwegenetz, der Ausbau und die Optimierung des Bus- und Bahnangebotes, Schulungen zum energiesparenden Fahren für Kreismitarbeiter, Verwertung von Schnittgut aus Wallhecken oder Sträuchern in Holzhackschnitzel-Heizungsanlagen (z. B. am Bauhof des Kreises), Teilstromvergärung von Bioabfällen am Kompostwerk mit Einspeisung des Biogases ins Erdgasnetz, Bereitstellung einer Bauherrenmappe für Häuslebauer sowie zahlreiche Veranstaltungen für Verbraucher und Unternehmen zu aktuellen Energiethemen.
Kräftig punkten konnte der Kreis bislang mit einem fundierten Klimaschutzprogramm, konkreten CO2-Minderungszielen, einem erfolgreichen Energiemanagement bei den kreiseigenen Gebäuden und einer energieeffizienten Abfallwirtschaft. Vorbildlich ist auch die Einrichtung der Koordinierungsstelle Energie und Klima, die zur Vernetzung der Klimaschutzaktivitäten in der Region, aber auch überregional, beigetragen hat. Das Projekt ALTBAUNEU, mit dem der Kreis Gütersloh die Sanierungsquote für Wohngebäude erhöhen will, ist dafür ein gutes Beispiel.
Es geht dem Kreis Gütersloh aber nicht nur um die Auszeichnung. „Das Qualitäts- und Zertifizierungsverfahren ermöglicht es uns, über den Tellerrand zu schauen und uns über die Wirksamkeit von Maßnahmen mit anderen Kreisen und Kommunen auszutauschen“, argumentiert Frank Scheffer, Fachbereichsleiter Bauen und Umwelt beim Kreis Gütersloh. „Auch zeigt uns das strukturierte Verfahren weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden auf“. Der eea®-Bericht steht unter www.kreis-guetersloh.de/Umwelt in der Rubrik Energie und Klima als Download zur Verfügung. Er kann zudem unter Telefon 05241/852762 oder unter E-Mail Ursula.Thering@gt-net.de bei der Koordinierungsstelle Energie und Klima des Kreises Gütersloh angefordert werden.
Praxiserfahrungen haben gezeigt, dass sehr viele Heizungsanlagen falsch eingestellt sind. Dabei lassen sich mit der richtigen Einstellung bis zu 20 Prozent Energie sparen. Gerade in Altbauten ist eine Optimierung der Heizungsanlage eine sinnvolle Maßnahme, die mit geringen Investitionen durchgeführt werden kann. Um diese meist nicht bekannten Energieeinsparpotenziale zu erschließen, starten der Kreis Gütersloh und die Innung Sanitär- und Heizungstechnik auf der am 5. bis 7. Februar 2010 stattfindenden Baumesse in Rheda-Wiedenbrück gemeinsam die Kampagne „Schöner heizen, leiser sparen – alles bestens, weil geregelt“.
Die Kampagne ist Bestandteil des Projektes ALTBAUNEU, das Hausbesitzer beim Energiesparen und bei der energetischen Modernisierung der eigenen vier Wände unterstützt. Am Energieberatungsstand des Kreises und weiterer Kooperationspartner veranschaulichen Heizungsinstallateure und Fachschüler des Reckenberg-Berufskollegs (Technikerklasse für Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik) an einem Modell einer Heizungsanlage, wo im Heizsystem unnötig Strom und Wärme verloren gehen kann. Sinnvolle Maßnahmen zur Beseitigung der Verluste sowie Fördermöglichkeiten werden aufgezeigt.
„Wer prüfen lassen will, ob seine Heizungsanlage falsch oder unzureichend eingestellt ist, sollte auf kompetente Fachhandwerker setzen“, erklärt Ursula Thering, die die Kampagne auf Kreisebene koordiniert. Für eine objektive und umfassende Bewertung führen vom Zentralverband Sanitär, Heizung, Klima geschulte Heizungsinstallateure in den Häusern einen DIN-genormten Heizungs-Check durch. „Er beinhaltet Messungen am Wärmeerzeuger sowie Sichtprüfungen am Wärmeverteiler und an den Wärmeübergabestellen. Die Inspektion mündet in eine standardisierte Bewertung mit einem Punkteschema“, erklärt Gerd Lemmen, stellvertretender Obermeister der Innung Sanitär- und Heizungstechnik Gütersloh. „Mit Hilfe dieses Verfahrens können meine Kollegen und ich anschließend konkrete Empfehlungen für die Optimierung der jeweiligen Heizung aussprechen.“ Solche Maßnahmen können zum Beispiel sein: Die Regelung oder Neuinstallation der Heizungspumpe, die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs, der Einbau voreinstellbarer Thermostatventile oder der Austausch des Kessels.
Welche Heizungsinstallateure der Innung Sanitär- und Heizungstechnik die DIN-gerechte Inspektion durchführen und welche Fördermöglichkeiten es gibt, erfahren Interessenten auf der Baumesse in Rheda-Wiedenbrück am Energieberatungsstand des Kreises oder unter www.alt-bau-neu.de/kreis-guetersloh (Bereiche Downloads und Förderung). Fragen beantworten zudem die Koordinierungsstelle Energie und Klima des Kreises Gütersloh unter Tel. 05241 -85 2762 oder E-Mail Ursula.Thering@gt-net.de sowie die Innung Sanitär- und Heizungstechnik unter Tel. 05242 – 2001 bzw. meyer.lemmen@t-online.de.
Die Energieeinsparverordnung 2009, kurz EnEV 2009 genannt, fordert höhere Energiestandards bei Alt- und Neubauten. Die neue EnEV im Verbund mit dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz wirft bei Hausbesitzern und Häuslebauern zahlreiche Fragen auf. Antworten auf ihre Fragen erhalten Interessenten auf der vom 5. bis 7. Februar stattfindenden Baumesse im A2 Forum in Rheda-Wiedenbrück.
Auf zehn erfolgreiche Jahre blickt die Mesa GmbH aus Düren als Messeveranstalter am Standort Rheda-Wiedenbrück zurück. „Gemeinsam mit dem Veranstalter und rund 200 Ausstellern freue ich mich sehr über die Etablierung dieser Großveranstaltung rund ums Bauen, Umbauen und Energiesparen im Kreis Gütersloh“, erklärt Landrat und Schirmherr Sven-Georg Adenauer. „Die regionale Wirtschaft und der Klimaschutz profitieren gleichermaßen davon“.
Sowohl in der Ausstellung als auch in den begleitenden Vorträgen bildet die energetische Gebäudemodernisierung einen Schwerpunkt. Neutrale Beratung erhalten die Besucher insbesondere am gemeinsamen Energieberatungsstand des Kreises, der Verbraucher-zentrale NRW, einiger Kommunen, der Innung Sanitär- und Heizungstechnik sowie des Reckenberg-Berufskollegs (Fachschule für Techniker). Die am Stand gebündelten Energieexperten freuen sich auf intensive Beratungsge-spräche rund ums Energiesparen, den erneuerbaren Energien sowie der Modernisierung von Gebäudehülle und Heizungsanlage.
Da auch mit der optimalen Einstellung der Heizung beachtliche Energieeinsparungen erzielt werden können, werben der Kreis, die Innung Sanitär- und Heizungstechnik sowie Fachschüler des Reckenberg-Berufskollegs erstmals für den Heizungs-Check nach DIN. Mit Hilfe eines Modell veranschaulichen Handwerker, an welchen Stellen unnötig Energie verbraucht wird und welche Maßnahmen zur Heizungsoptimierung sinnvoll sind.
Weitere Informationen zur Baumesse sowie das gesamte Vortragsprogramm sind unter www.alt-bau-neu.de/kreis-guetersloh erhältlich. Für Fragen steht zudem die Koordinierungsstelle Energie und Klima des Kreises Gütersloh unter Telefon 05242 – 85 2762 oder unter der E-Mail-Adresse Ursula.Thering@gt-net.de zur Verfügung. Organisatorische Hinweise vom Messeveranstalter sowie ein Ausstellerverzeichnis sind im Internet unter www.baumesse.de oder per Telefon unter 02506 – 303594 erhältlich
Vor gut einem Jahr klingelten vom Kreis und den beteiligten Kommunen beauftragte Energieberater in Halle (Westf.), Herzebrock-Clarholz, Langenberg und Steinhagen an jeweils 200 Haustüren, um eine kostenlose Energieberatung von bis zu 45 Minuten anzubieten. Ziel war es, die Bürger zum Energiesparen und zur Modernisierung der eigenen vier Wände zu motivieren.
454 Bürger nahmen dieses Angebot spontan an. Zur Erfolgskontrolle erfolgte im November eine schriftliche Befragung dieser Bürger. Knapp unter 100 Fragebögen kamen von den Beratungsempfängern zurück. Die Auswertung läuft auf Hochtouren. Als Anreiz für das Ausfüllen des Fragebogens konnten die Teilnehmer der Befragungsaktion drei attraktive Preise gewinnen.
Der Hauptpreis, einen Gutschein für eine zweitägige Fahrt für zwei Personen nach Bad Oeynhausen - mit Besuch des GOP Varieté-Theaters - im Wert von 169 Euro, ging an Rico Mathwig aus Steinhagen. Der Finanzwirt, der seit 2004 mit seiner Familie in dem 30 Jahre alten Haus wohnt, nahm freudestrahlend den Gutschein von Marianne Vaske, Umweltberaterin aus Steinhagen, und Ursula Thering, Klimaschutzbeauftragte des Kreises, entgegen. Auf Grund der Beratung hat der Hausbesitzer 2009 zwei Türen- und Fensterelemente im Wert von 6000 Euro austauschen lassen. Zuvor hat er bereits das Dach saniert und die anderen Fenster ausgetauscht.
Der zweite Preis, einen Büchergutschein im Wert von 60 Euro, gewannen Lieselotte und Kurt Rosendahl aus Halle (Westf.). Bernhard Hökenschnieder aus Langenberg erhielt einen Präsentkorb mit Lebensmitteln vom Kiebitzhof in Gütersloh.
Zum 1. Oktober 2009 ist die neue Energieeinsparverordnung, kurz EnEV 2009, in Kraft getreten. Die Anforderungen an die energetische Qualität von Neubauten und an die Modernisierung von Altbauten wurden damit verschärft. Eine Broschüre des Kreises Gütersloh informiert Bauherren und Hausbesitzer über wesentliche Änderungen.
Bei Neubauten muss zum Beispiel der Energiebedarf um 30 Prozent niedriger liegen als noch nach EnEV 2007. Das erfordert eine bessere Wärmedämmung sowie eine effizientere Haustechnik als bisher.
Werden größere bauliche Maßnahmen an der Gebäudehülle von Altbauten durchgeführt – wie das Dämmen der Wände oder der Austausch von Fenstern – müssen die neuen Bauteile einen 30 Prozent besseren energetischen Wert erreichen als bisher gefordert.
Ausführende Fachbetriebe müssen zukünftig nach Abschluss der Arbeiten eine schriftliche Unternehmererklärung an den Hauseigentümer abgeben und damit bestätigen, dass sie die neue EnEV beim Neubau oder bei der Sanierung eingehalten haben.
Weitere Details zu diesen und weiteren Regeln sind der Broschüre „Änderungen der Energieeinsparverordnung 2009“ des Kreises Gütersloh zu entnehmen.
Die achtseitige Broschüre steht auf der Internetplattform www.alt-bau-neu.de/kreis-guetersloh als Download zur Verfügung. Sie kann aber auch unter Tel. 05241 – 85 2762 oder E-Mail Ursula.Thering@gt-net.de beim Kreis angefordert werden.
Wenn’s draußen dunkel und knackig kalt wird, haben die Energieberater Dipl.-Ing. Oliver Erdmann und Dipl.-Ing. Carsten Heilmann viel zu tun. Denn dann sind ideale Voraussetzungen für Thermografieaufnahmen, die die beiden im Auftrag des Kreises Gütersloh und einiger Kommunen für interessierte Hausbesitzer im Winter erstellen.
Mit den farbenprächtigen Bildern können sie schlecht gedämmte und undichte Stellen am Haus aufdecken, die die Energie- und Heizkosten in die Höhe schnellen lassen. „Ein Blick auf die Bilder allein reicht aber nicht“, betonen die beiden Energieberater aus Werther (Westf.). Die Bilder werden nachträglich so bearbeitet, dass bestimmte Temperaturspannen sichtbar werden. „Eine präzise Auswertung und Ableitung sinnvoller und bezahlbarer Sanierungsmaßnahmen erfordert ein geschultes Auge und umfassende Sanierungskenntnisse eines Energieexperten“, erklärt Ursula Thering, Klimaschutzbeauftragte beim Kreis Gütersloh.
Deshalb erhalten die Bürger im Rahmen der vom Kreis konzipierten Thermografie-aktion nicht nur hochwertige Wärmebilder von allen Gebäudeseiten, sondern auch ein 90-minütiges Energieberatungsgespräch zu Hause für nur 162 Euro. Wem die Thermografien mit einer 30-minütige Beratung im Rathaus reichen, zahlt im Rahmen der Aktion sogar nur 129 Euro.
Bis zum 7. Dezember sind noch Anmeldungen direkt bei dem Energieberatungsbüro die bauwerkstadt in Werther (Westf.) unter E-Mail thermografie@diebauwerkstadt.de oder unter Tel. 05203 – 29666 20 möglich. Teilnehmen können Bürger aus Borgholzhausen, Halle (Westf., Herzebrock-Clarholz, Langenberg, Rheda-Wiedenbrück, Schloß Holte-Stukenbrock und Steinhagen.
Weitere Infos sind unter www.alt-bau-neu.de/kreis-guetersloh oder unter Tel. 05241 – 85 2762 beim Kreis Gütersloh erhältlich.
„Ziel ist es, die Hausbesitzer über sinnvolle Energiesparmaßnahmen zu informieren und zur energetischen Gebäudemodernisierung zu motivieren“, erklärt Doris Wellerdick, die die Beratungswochen auf Kreisebene koordiniert. Gemeinsam mit den Kommunen Herzebrock-Clarholz, Langenberg, Steinhagen und Versmold sowie finanzieller Unterstützung der Kreishandwerkerschaft und einzelner Kreditinstitute, bereitet sie gerade die nächsten Beratungswochen für vier Wohngebiete im November 2009 vor. Weitere sieben Beratungswochen sollen im Frühjahr 2010 folgen.
Weit über 1000 Haushalte kommen so in den Genuss des kostenlosen Energieberatungsangebotes. Bei Interesse kann das Gespräch mit dem Haus-zu-Haus-Berater bis zu 45 Minuten dauern. 18 Energieberater wurden im September in einem kreisweiten Bewerbungsverfahren ausgesucht und auf die Aufgabe vorbereitet. Welche Berater in welchem Zeitraum in den genannten Gebieten aktiv sind, erfahren die betroffenen Bewohner vorab durch ein Schreiben des Bürgermeisters und die lokalen Zeitungen. Zudem kann sich der Energieberater mit einem Ausweis der Stadt oder Gemeinde ausweisen. Auf der ALTBAUNEU-Internetplattform (www.alt-bau-neu.de/kreis-guetersloh) und beim örtlichen Umweltberater sind ebenfalls Informationen zum Ablauf und Inhalt der Beratungswochen vor Ort erhältlich.
Kreis Gütersloh: Das Duett aus Thermografie und Energieberatung hat die rund 200 Teilnehmer sowie den Kreis und die beteiligten Kommunen im letzten Jahr überzeugt. Die Hausbesitzer haben konkrete Hilfestellung für die energetische Modernisierung ihrer vier Wände erhalten. Etwa 25 Hausbesitzer investierten bereits in Summe eine Millionen Euro. Deshalb geht die ALTBAUNEU-Aktion jetzt in die zweite Runde.
Hausbesitzer in Borgholzhausen, Halle/Westf., Herzebrock-Clarholz, Langenberg, Rheda-Wiedenbrück, Schloß Holte-Stukenbrock und Steinhagen können sich ab dem 26. Oktober bis spätestens 7. Dezember 2009 bei dem vom Kreis beauftragten Energieberatungsbüro die bauwerkstadt GmbH anmelden. Allerdings ist die Teilnehmerzahl beschränkt. Die Aktion ist Bestandteil der Beratungsoffensive ALTBAUNEU, die der Kreis mit den Kommunen, der Kreishandwerkerschaft und weiteren Akteuren im Juni 2008 ins Leben gerufen hat.
Durch Bündelung der Aufnahmen und Beratungsgespräche sowie durch einen Zuschuss des Kreises und der Kreishandwerkerschaft kostet die Thermografie plus 30-minütige Energieberatung im Rathaus 129 statt 184,45 Euro. Für die Thermografie plus 90-minütige Energieberatung am beziehungsweise im Haus zahlen die Teilnehmer einen Eigenanteil von 162 statt 238 Euro.
Ist die Teilnahme für mich das Richtige? Was bekomme ich fürs Geld? Wo und wie melde ich mich an? Antworten auf diese Fragen gibt ein Faltblatt zur Aktion, das im Internet unter www.alt-bau-neu.de/kreis-guetersloh (Rubrik Kreis Gütersloh lokal → Downloads) oder beim Kreis unter Telefon 05241/85-2762 oder per E-Mail unter Ursula.Thering@gt-net.de angefordert werden kann.
Zudem finden am 5. November 2009 um 19.30 Uhr im Rhedaer Rathaus (Großer Sitzungssaal) und am 9.November 2009 um 19.30 Uhr in Halle (Westf.) im Bürgerzentrum Remise (Kiskerstraße 2) Informationsveranstaltungen mit dem Energieberater Oliver Erdmann von der bauwerkstadt statt. Der Besuch des Informationsabends ist kostenfrei.
Wer keine Fragen mehr hat, kann sich ab dem 26. Oktober für die Aktion direkt per E-Mail, Fax oder auf dem Postweg bei dem Energieberatungsbüro, die bauwerkstadt GmbH, Dammstraße 34, 33824 Werther (Fax-Nr. 05203/2966615, E-Mail thermografie@diebauwerkstadt.de) anmelden.
Rietberg: Die GNU (Gemeinschaft für Natur und Umweltschutz im Kreis Gütersloh) lädt in der Zeit vom 27. September bis zum 11. Oktober zur Besichtigung einer Ausstellung zum Thema Energiesparen und moderne Heiztechniken ein.
Präsentationsort ist der Pavillon bei den Schulbeiträge im Gartenschaupark Rietberg, der sich hinter dem Feuerwehrgerätehaus befindet. Für Fahrradfahrer und Fußgänger ist es am einfachsten, diesen durch den neuen Eingang am Radweg zwischen Westerwieher Straße und Musterhäusern zu erreichen. Alle anderen Besucher finden den Beitrag, wenn Sie den Haupteingang in Rietberg benutzen und am Naturschutzgebiet vorbei Richtung Musterhäuser gehen. An den drei Sonntagen soll insbesondere das Thema Stand-by-Verbrauch von Haushaltsgeräten in den Mittelpunkt gerückt werden. Besucher haben dann in der Zeit von 11.00 bis 16.00 Uhr Gelegenheit, bei Messungen des Stand-by-Verbrauchs kleinerer Haushaltsgeräte dabei zu sein und zu sehen, wie diese Stromverbräuche ohne großen Aufwand vermieden werden können. Davon profitiert nicht nur die eigene Kasse, sondern auch die Umwelt, für die jede eingesparte Kilowattstunde zählt – wie die Ausstellung der GNU deutlich machen will.
Dass die Deutschen im Bereich Stromsparen noch Nachholbedarf haben, zeigen auch Untersuchungen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Diese haben ergeben, dass der Stromverbrauch in den letzten Jahren jeweils leicht angestiegen ist. Lediglich in diesem Jahr ist bisher – konjunkturbedingt – ein leichter Rückgang zu vermerken.
Neben Tipps zum Energiesparen durch Nutzerverhalten können Sie auch Informationen zum Thema umweltfreundliche Heizungstechniken erhalten. Am 4. Oktober haben Sie ferner Gelegenheit, mit einem Energieberater zu sprechen. Die Ausstellung der GNU basiert auf einer vom Kreis Gütersloh im Zusammen-arbeit mit der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen entwickelten Präsentation, die für Veranstaltungen rund um das Thema Klimaschutz ausgeliehen werden kann. Dabei besteht Gelegenheit, sie um eigene Beiträge und Aktionen zu erweitern, wie dies hier von der GNU umgesetzt wird. Wenn Sie ebenfalls Interesse an der Ausstellung haben, wenden Sie sich bitte an Ursula Thering vom Kreis Gütersloh (Tel. 05241 / 85 27 62).
Die GNU würde sich freuen, möglichst viele Menschen künftig dazu zu motivieren, Ihren Stromverbrauch zu senken.
Kreis Gütersloh: Die Internetseite www.alt-bau-neu.de/kreis-guetersloh soll zur ersten Adresse für Sanierungswillige und Sanierungsfachleute werden. Öffentlichkeitsarbeit wird daher groß geschrieben. Mit den Faltblättern zur Internetplattform und zum Energieausweis werben der Kreis Gütersloh, die Kommunen und andere Kooperationspartner seit gut einem Jahr für den Besuch der Internetplattform ALTBAUNEU.
Aber es geht auch um die Beantwortung inhaltlicher Fragen: Wer benötigt einen Energieausweis? Wodurch unterscheiden sich Verbrauchs- und Bedarfsausweis? Wie finde ich vor Ort einen Ausweis-Aussteller? Hierbei hilft die „Orientierungshilfe zum Energieausweis“ weiter.
Beide Faltblätter wurden im Sommer aktualisiert. Sie liegen ab sofort in den Rathäusern sowie im Kreishaus Gütersloh und Wiedenbrück aus. Bei Bedarf können sie aber auch direkt bei der Koordinierungsstelle Energie und Klima des Kreises Gütersloh unter Tel. 05241 – 85 2703 oder E-Mail Luise.Fleiter@gt-net.de angefordert werden.
Fast 100.000 Euro sind im ersten Jahr in das Projekt ALTBAUNEU geflossen. Und das war nicht umsonst. Die Energieberatungsinitiative des Kreises und regionaler Kooperationspartner ist sehr gut angelaufen. Sie unterstützt Sanierungswillige bei der energetischen Modernisierung ihrer vier Wände. Der erste Jahresbericht, der Koordinierungsstelle Energie und Klima liegt vor. Er wurde gestern im Umweltausschuss auf Kreisebene vorgestellt. Das Bändchen enthält Zahlen, Daten und wesentliche Erfolge.
Mehrere Tausend Hausbesitzer haben bereits eines der zahlreichen Informations- und Energieberatungsangebote wahrgenommen. Und dabei ist es nicht geblieben. „Allein die Aktion Thermografie plus Energieberatung löst 2009 Investitionen in Höhe von etwa eine Million Euro aus“, freut sich Landrat Sven-Georg Adenauer über die positiven Entwicklungen. Auch mit den Haus-zu-Haus-Beratungswochen sind die Initiatoren (Kreis, Kommunen und Energieberater) sehr zufrieden. „Bei dem großen Interesse der Bürger an ausführlicher Energieberatung haben die Experten so manche Überstunde geleistet“, erklärt Ursula Thering, Leiterin der Koordinierungsstelle Energie und Klima. Über 800 Beratungsgespräche wurden in den zuvor ausgewählten zehn Wohngebieten durchgeführt. Das zog weitere Fachberatungen lokaler Dienstleister nach sich, manche konkrete Sanierung wurde schon ausgelöst.
Eine Befragung der Teilnehmer nach einem Jahr soll noch detaillierter Aufschluss über die Erfolge für den Klimaschutz und die regionale Wirtschaft geben.
Mit über 5600 Zugriffen in zwölf Monaten fand auch die regionale Internetplattform www.alt-bau-neu.de/kreis-guetersloh guten Zuspruch. Dies führt der Kreis vor allem auf die lokale Dienstleistersuche, die übersichtliche Darstellung der Förderprogram-me von Bund, Land, Kommunen und Energieversorgern sowie die Veröffentlichung regionaler Veranstaltungen und Aktionen rund um die Altbausanierung auf der Homepage zurück. Die Ergebnisse des ersten Projektjahres motivieren zum Weitermachen. So wird es auch im folgenden Herbst/Winter in Kooperation mit den Kommunen Haus-zu-Haus-Beratungswochen und eine Aktion Thermografie plus Energieberatung geben. Des Weiteren wirbt der Kreis in Kooperation mit der Kreishandwerkerschaft und der Innung Heizung, Sanitär und Klima im Rahmen einer Kampagne für den Heizungscheck. Dieser soll Privathaushalte zur Optimierung ihrer Heizungsanlage motivieren. Energie-Einsparpotenziale von bis zu 20 Prozent lassen sich hiermit erzielen.
Der vollständige Jahresbericht zum Projekt ALTBAUNEU mit den bisherigen Ergebnissen und konkreten Planungen kann unter www.alt-bau-neu.de/kreis -guetersloh (Download) heruntergeladen werden. Für Fragen steht zudem die Koordinierungsstelle Energie und Klima des Kreises unter Tel. 05241 – 85 2762 bzw. Ursula.Thering@gt-net.de zur Verfügung.
Wer einen Altbau sanieren will, muss häufig umfangreiche Investitionen tätigen. Bund, Land und einige Kommunen im Kreis Gütersloh unterstützen Hausbesitzer mit vielfältigen Fördermitteln. „Allerdings ist es nicht leicht, sich in dem Förderdschungel zurechtzufinden“, erklärt Doris Wellerdick von der Koordinierungsstelle Energie und Klima des Kreises Gütersloh. Sie hat gerade die Rubrik Förderung auf der Internetplattform ALTBAUNEU des Kreises Gütersloh aktualisiert und empfiehlt Fachleuten wie Verbrauchern, sich dort themenbezogen einen Überblick zu verschaffen.
Seit einem Jahr ist der Kreis mit der regionalen Altbausanierungs-Plattform www.alt-bau-neu.de/kreis-guetersloh am Start. Die Rückmeldungen aus Fachkreisen und von Verbrauchern sind durchweg positiv. Trotzdem arbeitet der Kreis fortlaufend an der Nutzerfreundlichkeit und Aktualität der Homepage. Gerade wurde die Rubrik Förderung grundlegend überarbeitet.
Zu den Bereichen Wärmeschutz, Fotovoltaik, Solarthermie, Holzheizungen, Mini-Blockheizkraftwerke, Wohnungslüftungsanlagen und Wärmepumpen finden Besucher hier nicht mehr nur die Richtlinien, sondern auch Übersichten mit den wesentlichen Förderinhalten und Konditionen der jeweiligen Bundes- und Landesprogramme. Neu hinzugekommen ist eine eigene Rubrik Lokale Förderprogramme. Hier stellen aktuell die Städte Gütersloh, Halle (Westf.), Harsewinkel, Herzebrock-Clarholz, Rheda-Wiedenbrück und Rietberg ihr städtisches Altbausanierungsprogramm vor. Die Förderangebote einiger regionaler Energieversorger zur Umstellung und Erneuerung der Heizung sind dort ebenfalls zu finden. Allerdings richten sich diese Angebote ausschließlich an die Kunden der Unternehmen.
Wem diese Übersichten nicht reichen, kann für seine Sanierungsüberlegungen den Online-Ratgeber Fördermittel auf der ALTBAUNEU-Homepage einschalten.
Sämtliche Angebote sind als Einstieg in das komplexe Thema ganz hilfreich, ersetzen aber nicht die Beratung durch einen unabhängigen Energieberater. Der Kreis Gütersloh weist in diesem Zusammenhang auch auf die kostengünstige Energieberatung der Verbraucherzentrale NRW und auf die vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bezuschusste „Energiesparberatung vor Ort“ hin. Diese Beratungsprogramme werden ebenfalls auf der ALTBAUNEU-Plattform unter der Rubrik Förderung vorgestellt.
Kontaktadressen von Energieberatern, die diese Beratungsprogramme anbieten, sind auf der Homepage unter „Lokale Dienstleister“ gelistet.
Bei der Suche nach einem kompetenten Energieberater in der Nähe hilft gern auch die Koordinierungsstelle Energie und Klima des Kreises unter Tel. 05241 – 85 2763 oder unter Doris.Wellerdick@gt-net.de weiter.
„Klimaschutz, Ressourcenschonung und der wirtschaftliche Nutzen der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) sind in den Köpfen der Leute angekommen.“ Dieses positive Fazit zieht Burkhard Brockbals nach einer Fachmesse im Juni 2009 rund um die dezentrale Energieversorgung mit Blockheizkraftwerken (BHKW). Am Firmensitz der Brockbals GmbH in Gütersloh an der Berliner Straße 197 konnten sich Hersteller, Dienstleister, Investitionsberater und Kunden zwei Tage über die Möglichkeiten dieser modernen Energietechnik austauschen und informieren.
Die von der stellvertretenden Landrätin des Kreises Gütersloh, Elke Hardiek, eröffnete Messe nutzten die Stadtwerke Gütersloh, um erstmals ihr eigenes KWK-Programm anzukündigen. Stadtwerke, Volksbank Gütersloh und der dänische BHKW-Hersteller EC Power waren die Mitveranstalter der Energie Tage. „Das Publikumsinteresse hat unsere Erwartungen deutlich übertroffen. Besonders haben wir uns über die zahlreichen Vertreter namhafter Firmen aus dem Großraum Kreis Gütersloh und Bielefeld gefreut“, resümiert Firmenchef Burkhard Brockbals. Auf der Gästeliste fanden sich neben vielen anderen wichtigen Partnern auch Mitarbeiter der Firmen Arvato, Dr. August Oetker, Claas sowie Gustav Wolf. Die stellvertretende Landrätin Elke Hardiek wies in ihrem Eröffnungsbeitrag auf die wichtige Rolle hin, die die KWK-Technik beim Klimaschutz, dem Umbau der Energiemärkte und einer effizienten Energieversorgung spielen kann. Mit der Erzeugung von Strom und der gleichzeitigen Nutzung der Abwärme zu Heiz- oder sogar Kühlzwecken sei KWK eine der intelligentesten Lösungen der Energieerzeugung.
– Wissen erfahren – Produkte erleben -
Für das hohe Niveau der Energie Tage bürgten nicht nur die starken Veranstaltungspartner und die namhaften Aussteller wie OTAG, ecopower, AISIN, Vaillant oder InvenSor – sondern auch das umfangreiche Vortragsprogramm über Rahmenbedingungen und praktische Anwendungsmöglichkeiten der KWK-Technik.
Vom „Energiemarkt im Wandel“ berichtete Diplom-Ingenieur Johannes Krallmann. Nach Erläuterungen zur Technik von Block-Heiz-Kraftwerken (BHKW) und zu deren vielfältigen Einsatzmöglichkeiten – von Energiezentralen, über Industriebetriebe, Gewerbeparks und Mietwohnungsbau, bis hinunter zum Zwei- oder großen Einfamilienhaus – stellte der Energieexperte fest: „Die Bedingungen zum Umstieg auf die KWK-Technik waren noch nie so gut wie jetzt.“ Krallmann bezog sich damit auf das neue seit Januar 2009 geltende KWK-Gesetz, das mit seinen umfangreichen Förderungsmöglichkeiten die Installation und den Betrieb von BHKWs finanziell ungemein attraktiv macht. Veranstaltungsorganisator Burkhard Brockbals betont nicht nur den privat- und betriebswirtschaftlichen Nutzen der KWK-Technik, sondern auch den volkswirtschaftlichen: „KWK geht sparsamer mit Ressourcen um als jede andere Effizienztechnik. Damit kann KWK Wohlstand absichern und Wohlstand bilden.“ Der Gütersloher Firmenchef referierte selbst über das Thema „Kraft-Wärme-Kopplung – Technologien, Förderungen und Beispiele aus der Praxis. Weitere Vortragsthemen waren „Energieversorgung in vermieteten Objekten“ und „Der Lion Powerblock für das Ein- bis Zweifamilienhaus“. Über letzteren berichtete Holger von Haller vom Unternehmen OTAG. Die Nutzung von Strom und Wärme aus BHKW-Anlagen durch Mieter wie Vermieter hatte Uwe Pöppelmann erläutert. Der Leiter für Energieberatung und Projekte bei den Stadtwerken Gütersloh informierte zudem erstmals über deren geplantes KWK-Programm und über Programme zur Nutzung von Bio- und Green-Gas.
Im Ausstellungsbereich wurden folgende Anlagen vorgestellt:
Lion-Powerblock, Firma Otag
XRGI 15G-TO, Firma EC Power
Ecopower e 4.7, Firma PowerPlus Technologies GmbH
Invensor, Firma InvenSor GmbH AISIN, Firma Berndt - EnerSys
Weitere Aussteller waren: Stadtwerke Gütersloh - Energieberatung Volksbank Gütersloh - Kfw Darlehen
die dezentrale Energieversorgung in der Mitte und auf dem Podium
Mit den Chancen der dezentralen Energieversorgung befasste sich zum Ende des ersten „Energie Tages“ und damit in der inhaltlichen wie zeitlichen Mitte der Veranstaltung eine von Burkhard Brockbals moderierte Podiumsdiskussion. Zu den Diskutanten gehörte auch Klaus Meyer. Der Geschäftsführer des in Bielefeld beheimateten Vereins „Energie Impuls OWL“ sieht beim konkreten Aufbau von BHKWs noch Unterstützungsbedarf. Die Technikvorteile der Kraft-Wärme-Kopplung seien zwar auf breiter Basis akzeptiert – die Investitionsbereitschaft in Anlagentechnik stehe dem aber nach, erläuterte Meyer. Eine engere Zusammenarbeit mit Investitionsberatern aus Bereichen wie Steuern oder Banken könnte zu einer besseren Prozesskompetenz führen. Dass Techniker, Banken, Steuer- und andere Berater Netzwerke zur gegenseitigen Schulung und Sensibilisierung gegenüber der KWK bilden müssten, bestätigte auch Axel Kirschberger, Bereichsleiter Immobilien bei der Volksbank Gütersloh. Dass man seitens der Hersteller vom Erfolg der KWK überzeugt ist, belegte Christian Glaremin, Verkaufsberater im Bereich Fachpartner bei Vaillant: Sein Unternehmen will kurzfristig 50 neue Vertriebsingenieure einstellen. „Packen wir’s an“, formulierte auch Uwe Pöppelmann von den Stadtwerken Gütersloh und sieht in der Einführung der Technik Potenzial für die nächsten zehn bis 15 Jahre. Für seine Aufforderung – „nutzen wir die Zeit, und setzen wir diese intelligente, ökologisch notwendige und wirtschaftlich erfolgreiche Technik überall dort ein, wo es sinnvoll ist“ – erhielt Burkhard Brockbals uneingeschränkt Zustimmung.
Vom langfristigen Erfolg der Kraft-Wärme-Kopplung waren offenkundig alle Podiumsteilnehmer überzeugt. Und dafür spricht auch die große wie posiive Resonanz, die die Energie Tage bei Gästen und Besuchern gefunden haben.
Am 27. Mai trafen sich 16 interessierte Hausbesitzer im Haus Dr. Glenewinkel/Mai, Am Hang 28, zu einer sogenannten DÄMMerstunde, um sich Anregungen für die energetische Altbausanierung ihrer Häuser zu holen. Die Gäste sowie die Energieberater Josef Dieding und Tim Johanning aus Werther waren auf Einladung des Kreises Gütersloh und der Stadt Werther /Westf. gekommen, die gemeinsam die Altgebäudesanierungsaktion „Haus zu Haus Beratung“ an ca. 200 Häusern in Werther im März 2009 initiiert hatten.
Umweltbeauftragter, Werner Schröder, berichtete über ausgesprochen positive Rückmeldungen der Hausbesitzer zu der Aktion. Immerhin gut 40% der angeschriebenen Hauseigentümer in den ausgewählten Wohngebieten nahmen die kostenlose 45-minütige energetische Erstberatung in Anspruch. Das von Tim Johanning verfasste umfangreiche Energiegutachten für das Haus „Glenewinkel/ Mai“ wurde von den Energieberatern beispielhaft vorgestellt.
Um die Vergleichbarkeit herzustellen, wurden standardisierte Bedingungen für die Bewertung des Hauses angenommen. Dabei wurden die Bauteile auf Wärme- und Lüftungsverluste und die Wärmedämmqualität der Bauteile unter die Lupe genommen, sowie die Heizanlage bewertet. Aus diesen Informationen wurden konkrete Vorschläge entwickelt, wie aus einem alten Reihenhaus ein Gebäude mit Neubaustandard gemacht werden kann, welches dem Effizienzhaus 100 entspricht, und damit in vollem Umfang die Förderbedingungen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) erfüllt.
Josef Dieding stellte weitere KfW Förderprogramme für die Gebäudemodernisierung und Einzelvarianten für Effizienzhäuser 70 und 100 vor. Auf Interesse bei den meist älteren Hauseigentümern stieß auch das sogenannte Behaglichkeitsgefühl im Gebäude, welches ganz entscheidend von der Dämmung der Außenwände abhängt. Bei niedrigen Heizungstemperaturen stellt sich dennoch eine wohlige Wärme und eine große Behaglichkeit ein. Die Anwesenden Hauseigentümer bewerten eine Gebäuderenovierung als eine werterhaltende Maßnahme und eine Möglichkeit Energiekosten zu senken, oder zumindest einer zukünftigen Verteuerung fossiler Energieträger entgegen zu wirken.
Mit einer deftigen Suppe und Fingerfood klang der Abend aus, an dem noch viel über Sanierungsmaßnahmen am Altbaus gefachsimpelt wurde. Die Gastgeber Dr. Glegewinkel /Mai sind jedenfalls so überzeugt von der ihnen vorgestellten Berechnung und Beratung, dass schon sehr bald Handwerker anrücken werden, um das Gebäude fachgerecht zu sanieren. Ursula Thering vom Kreis Gütersloh freute sich darüber besonders, denn zeigt auch dieses Beispiel, dass die Haus zu Haus Beratung auch ihre Erwartung als Wirtschaftsförderungsaktion erfüllt.
Foto: Stolze Hausbesitzer mit umfangreichem Energiebericht ihres Hauses von links Tim Johanning, Dr. Werner Glenewinkel, Silvia Mai, Josef Dieding, Werner Schröder
Mit dem Energieberatungs-Stand und der Vortragsreihe „Energiebewusst modernisieren“ landeten der Kreis Gütersloh und seine Kooperationspartner auf der Baumesse im A2 Forum in Rheda-Wiedenbrück wieder einen Volltreffer. Weit über 1000 Besucher suchten bei dem Team aus Energie-, Umweltberatern, Architekten und Ingenieuren Rat. Viele zeigten sich positiv überrascht von dem Informationsangebot der Internetplattform ALTBAUNEU, die der Kreis dort erstmals einem breiten Publikum vorstellte.
Insbesondere die 500 Energiequiz-Teilnehmer lernten die neue Homepage des Kreises bei der Beantwortung der Fragen näher kennen. 20 attraktive Preise wurden am Ende unter Beteiligung einiger Besucher verlost. Glückliche Gewinnerin einer energiesparenden Waschmaschine mit der Möglichkeit eines Warmwasseranschlusses – vom Hersteller Miele und dem KlimaTisch Gütersloh gesponsert – ist Melanie Weinekötter aus Oelde. Da Familie Weinekötter ihr Wasser mit einer Solaranlage auf dem Dach klimaschonend erwärmt, kann sie die ökologischen Vorzüge des Gerätes besonders gut nutzen. Über eine von der ReiseAgentur Fröse aus Rheda und AMEROPA gestiftete Bahnreise nach Hamburg mit Übernachtung im Vier-Sterne-Hotel freute sich Abram Harder aus Harsewinkel. Ein „dinner for two“ im Restaurant Emshaus in Rheda wird in Kürze Ewald Birkholz aus Rheda-Wiedenbrück genießen. Weitere 17 Preise fanden glückliche Gewinner. Auch die sieben Vortragsveranstaltungen waren mit rund 700 Teilnehmern ausgebucht.
„Auf Grund der erwarteten großen Nachfrage hat der Messeveranstalter die Vorträge für uns aufgezeichnet und als Pdocast auf seiner Homepage www.baumesse.de zur Verfügung gestellt“, weist Ursula Thering, Organisatorin der Vorträge auf der Baumesse, auf das neue Angebot für Verbraucher hin.
„Wer unser Energieberatungs-Angebot auf der Baumesse nicht wahrnehmen konnte und noch auf der Suche nach einem geeigneten Energieberater, Architekten oder Handwerker in der Nähe ist, kann diesen unter www.alt-bau-neu.de/kreis-guetersloh finden“, erklärt Thering.
Die Präsentation ist für die Unternehmen kostenfrei und ganz einfach durch Ausfüllen eines Fragebogens möglich. Bei Interesse kann das Formular bei der Koordinierungsstelle Energie und Klima des Kreises unter Tel. 05241 – 85 2763 oder Doris.Wellerdick@gt-net.de angefordert werden.
Gütersloh: Am Sonntag, 8. März, öffnet die Avenwedder Tischlerei Mesken ihre Türen zum vierten Energiespartag. 18 heimische Aussteller informieren von 11 bis 17 Uhr über energetische Verbesserungen rund um die Immobilie. 'Von der Kellersohle bis zum Dach sind alle Gewerke vertreten', freuen sich Annette und Hermann Mesken.
Fachleute aus verschiedenen Bereichen berichten über öffentliche Förderungen, stellen verschiedene Heiztechniken vor und zeigen auf, mit welchen Maßnahmen in welcher Reihenfolge Sanierungen sinnvoll sind. Die Tischlerei Mesken präsentiert selbst unter anderem ein neues Airothermfenster und ein dreifach verglastes Wärmeschutzfenster.
Für ihr Engagement zum Schutz von Umwelt und Klima wurden die Inhaber Annette und Hermann Mesken im vergangenen Jahr ausgezeichnet. In einem bundesweiten Wettbewerb der 'Creative Partner', einem Verbund aus Innenausbauer, Laden- und Fensterbauer, landete das Unternehmen auf dem ersten Platz.
Der Kreis Gütersloh stellt das Projekt ALTBAUNEU vor. Dabei steht die Energieberatung rund um die Altbausanierung im Vordergrund. Regionale Dienstleister können im Internet gesucht werden. Die Stadt Gütersloh informiert über das städtische Förderprogramm zur Altbausanierung und der Gütersloher KlimaTisch und das Architekturbüro Beckmann demonstrieren den Blowerdoortest und die Thermografie von Gebäuden. Mitarbeiter der Stadtwerke Gütersloh stehen für persönliche Energieberatungen bereit. Über öffentliche Fördermittel informieren Volksbank und Sparkasse.
Die Firmen Füchtenkord Heizung und Sanitär, der Malerbetrieb Hensdiek, Innenausbau Kranz, Elektro Hermjohannknecht und Hallmann Bedachungen stellen außer dem Veranstalter innovative Produkte aus dem Baugewerbe vor und beraten gern persönlich. Ebenso dabei sind die Firmen Exuweg (Nanotechnologie), Möhle aus Salzkotten (Holzschutz, Schädlingsbekämpfung) und die Ökologischen Baustoffe Bielefeld mit Tipps zur Sanierung bei Schimmelpilzen.
Vorträge ergänzen das Informationsangebot rund ums Bauen und Umbauen. Energieberater Walter Rolf referiert um 12 Uhr über sinnvolle Maßnahmen und die Reihenfolge bei Sanierungen und um 14 Uhr zum Thema 'Welche Heizung ist die Richtige?'. Um 13 Uhr stellt Evelyn Leipold von der WGZ-Bank die Fördermöglichkeiten der Kreditanstalt für Wiederaufbau vor, und um 15 Uhr berichtet Josef Kempkensteffen von der Firma hb-Solar aus Rietberg über die Photovoltaik-Technik.
Steinhagen-Amshausen: Im Anschluss an die Haus-zu-Haus-Beratungen haben der Kreis Gütersloh und die Gemeinde Steinhagen am 17. Februar interessierte Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer zur „DÄMMerstunde“ geladen. Diese Veranstaltung in privatem Rahmen bildete den Abschluss der Energieberatungsaktion, die im November 2008 mit Fördermitteln des Landes und des Kreises Gütersloh in Amshausen (und drei weiteren Orten) durchgeführt worden waren.
Anhand eines Musterenergiegutachtens für ein Wohnhaus aus den fünfziger Jahren, erläuterte Energieberater Peter Bollmeyer, direkt vor Ort, die Vor –und Nachteile verschiedener Sanierungsverfahren, stellte diverse Materialien vor und beantwortete die zahlreichen Fragen aus dem Zuhörerkreis.
„Da die Veranstaltung in einem Privathaus stattfindet, konnten wir aus Platzgründen leider nicht alle einladen, die sich für eine Teilnahme interessiert haben“, bedauerte die Steinhagener Umweltbeauftragte Gabi Siepen. Aber für alle, die diesmal nicht zum Zuge gekommen sind, wusste sie zu berichten: „Das Angebot von kostenlosen Energieberatungen geht, wegen der ungebrochen hohen Nachfrage, in Steinhagen auf jeden Fall in die zweite Runde! Der Rat der Gemeinde hat dafür im Haushaltsjahr 2009 Mittel in Höhe von 6000 Euro bereitgestellt.“
Im Verlauf seines Vortrages warnte Peter Bollmeyer die Anwesenden eindringlich davor, „einfach drauflos zu sanieren“, da man ohne die nötige Fachkenntnis Gefahr laufe, sich gravierende Bauschäden ins Haus zu holen. Er empfahl, sich zunächst bei einem unabhängigen Berater Sanierungsempfehlungen zu holen und dann, anhand der Wirtschaftlichkeitsberechung des Experten und im Hinblick auf den eigenen Geldbeutel, zu entscheiden, welche der empfohlenen Maßnahmen man durchführen möchte.
Auch in der anschließenden Umsetzungsphase, bei der Erstellung und Prüfung von Angeboten, sowie der Überwachung der fachgerechten Ausführung der in Auftrag gegebenen Gewerke, kann der Energieberater den Bauherren zur Seite stehen. Als wichtigstes Fazit des gelungenen Info-Abends fasste der gelernte Dachdecker- und Klempnermeister zusammen: „Wer seinen Altbau sanieren möchte, sollte sich im Vorfeld an einen staatlich geprüften Energieberater wenden. Diese Sanierungsfachleute beraten unabhängig, weil sie Ihnen kein Produkt verkaufen wollen. Sie sind, was Materialien, Haustechnik und Fördergelder angeht, immer auf dem neuesten Stand, da sie ihre Informationen direkt von den zuständigen staatlichen Stellen erhalten.
Das Thema Energie sparen ist aktueller denn je. Der lange kalte Winter hat den Heizöl- und Gasverbrauch in die Höhe schnellen lassen. Steigende Strompreise zwingen die Privathaushalte ebenfalls zum Handeln. „Aber wo soll ich mit dem Energie sparen ansetzen und welche Modernisierungsmaßnahmen kann ich mir überhaupt leisten?“, wird sich so mancher Verbraucher bei dem komplexen Thema fragen. Genau hier setzen die vom Kreis Gütersloh, der Kreishandwerkerschaft und den Städten Borgholzhausen, Gütersloh, Rheda-Wiedenbrück, Schloß Holte-Stukenbrock und Werther organisierten ALTBAUNEU-Beratungswochen an.
„Nachdem die ersten Haus-zu-Haus-Beratungen im Herbst 2008 bei den Hauseigentümern, den beteiligten Energieberatern und den Kommunen auf sehr positive Resonanz gestoßen sind, wollen wir die Aktion im März in weiteren fünf Städten fortsetzen“, erklärt Frank Scheffer, Leiter des Fachbereiches Bauen und Umwelt des Kreises Gütersloh. In ausgewählten Straßenzügen, die sich auf Grund ihrer Gebäudestruktur besonders eignen, klingeln zehn Energieberater vom 2. bis 28. März 2009 an fast 1000 Haustüren. Bei Interesse informieren sie in einem kostenlosen Beratungsgespräch, das bis zu 40 Minuten dauern kann, über Möglichkeiten und Grenzen von konkreten Energiesparmaßnahmen. Tipps und Anregungen zum weiteren Vorgehen sowie die Vermittlung weitergehender Fachberatungen stehen ebenso auf dem Programm.
Welche Haushalte die Energieberater in den teilnehmenden Orten wann aufsuchen, erfahren die betroffenen Bewohner vorab durch ein Schreiben des Bürgermeisters. Zudem kann sich der Energieberater mit einem Ausweis der Stadt ausweisen. Auf der Altbauneu-Internetplattform (www.alt-bau-neu.de/kreis-guetersloh) und beim örtlichen Umweltberater sind ebenfalls Informationen zum Ablauf und Inhalt der Beratungswochen vor Ort erhältlich.
„Ziel der Haus-zu-Haus-Beratungen ist es, die Nachfrage nach energetischen Modernisierungen im Kreis Gütersloh messbar zu stärken und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, erläutert Doris Wellerdick von der Koordinierungsstelle Energie und Klima des Kreises, die die Frühjahrsaktion auf Kreisebene koordiniert. „Wir unterstützen das Projekt aus Überzeugung, hoffen aber auch auf positive Nachfrageeffekte für das Handwerk“, ergänzt Friedhelm Drüner, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft.
Während die Haus-zu-Haus-Beratungen im Herbst mit Landesförderung umgesetzt wurden, finanzieren die zweite Serie im Frühjahr 2009 der Kreis, die Kreishandwerkerschaft und die beteiligten Kommunen (Borgholzhausen, Gütersloh, Rheda-Wiedenbrück, Schloß Holte-Stukenbrock, Werther) allein. In Gütersloh wird das ALTBAUNEU-Projekt zudem vom KlimaTisch unterstützt.
Steinhagen-Amshausen: Zum Abschluss der Aktion 'Haus-zu-Haus-Beratungen' in Amshausen bietet die Gemeinde jetzt allen Hauseigentümern aus Steinhagen die Möglichkeit, sich mit dem Energieberater Peter Bollmeyer zu einem Informationsaustausch in einem Beispiel-Objekt zu treffen.
Die Energieberater Peter Bollmeyer und Reiner Stracke hatten im November des vergangenen Jahres im Auftrag der Gemeinde mit Hausbesitzern in Amshausen Beratungsgespräche zum Thema Energiesparen und Gebäudemodernisierung gefürht. Ziel war es, die Hauseigentümer für dieses Thema zu sensibilisieren und über Fördermöglichkeiten aufzuklären. Die jetzige Abschlussveranstaltung der Aktion mit dem Namen 'DÄMMerstunde' , die an diesem Donnerstag, 12. Februar, um 19 Uhr in einem Sanierungs-Objekt in Amshausen stattfindet, ist kostenlos und unverbindlich.
Die 'DÄMMerstunde' umfasst die Vorstellung eines Energiegutachtens für ein Einfamilienhaus aus den 50er Jahren sowie die Möglichkeit zum Austausch über Fragen der Altbausanierung, Modernisierung und Förderung. Ein Buffet rundet den Informationsaustausch ab. Die Bewirtungskosten übernehmen der Kreis und das Land NRW.
'Bei Interesse ist es ratsam, sich so schnell wie möglich anzumelden', sagt Umweltberaterin Gabriele Siepen. Die Anmeldung sollte bis zum 11. Februar in der Umweltberatungsstelle der Gemeinde Steinhagen, Tel. 05204 - 997 109,. erfolgen. Die Teilnehmerzahl ist aus Platzgründen beschränkt.
'Mein Dach ist dicht, also ist auch alles in Ordnung!' Nach dieser Maxime denken viele Hausbesitzer - und liegen damit gründlich falsch. Beim näheren Blick auf die Dächer so mancher Häuser offenbaren sich große Defizite besonders in der Dämmung: Manche Hausdächer sind zwar dicht entpuppen sich aber als endergetische 'Sanierungsfalle'!
Der gesamte Fachartikel der Kreishandwerkerschaft Gütersloh, der im Kundenmagazin 1/2009 veröffentlicht wurde, steht hier als Download zur Verfügung.
Neutrale Beratung erhalten die Besucher insbesondere am Energie-Beratungsstand des Kreises, einiger Kommunen und weiterer Kooperationspartner. Ein großes Banner in der Eingangshalle des A2 Forum weist den Weg zum Gemeinschaftsstand. Mit Unterstützung der regionalen Internetplattform ALTBAUNEU beantworten die Energieberater der kreisweiten Altbausanierungs-Initiative technische und rechtliche Fragen zur Modernisierung der Gebäudehülle und zur Erneuerung der Heizungsanlage. Ergänzend bieten die Verbraucherzentrale NRW, der Gütersloher KlimaTisch und Handwerker der Kampagne „Haus sanieren – profitieren“ am Stand Beratung und Informationen rund ums Energiesparen und den erneuerbaren Energien an. Eine Miele-Waschmaschine, eine mehrtägige Bahnreise nach Hamburg für zwei Personen und vieles mehr warten beim Energiequiz auf die Besucher des Messestandes.
Eine Übersicht mit allen Vorträgen und Terminen sowie weitere Informationen zur Baumesse sind unter www.alt-bau-neu.de/kreis-guetersloh erhältlich. Für Fragen steht zudem die Koordinierungsstelle Energie und Klima des Kreises Gütersloh unter Telefon 05241/852762 oder unter der E-Mailadresse Ursula.Thering@gt-net.de zur Verfügung. Organisatorische Hinweise vom Messeveranstalter sowie ein Ausstellerverzeichnis sind im Internet unter www.baumesse.de oder per Telefon unter 02506/303594 abrufbar.


