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Umwälzpumpe
Heizungspumpen/Umwälzpumpen
Arbeiten mit Hochdruck im Verborgenen

In (fast) jedem Haus gibt es sie, als relevanter Stromverbraucher wird sie trotzdem in den seltensten Fällen wahrgenommen: die Heizungspumpe. Wussten Sie, dass Heizungs- und Warmwasserzirkulationspumpen mit einem Anteil von 10 bis 15 % am gesamten Stromverbrauch in der Regel zu den größten Stromverbrauchern im Haushalt gehören? Da die meisten Pumpen erheblich überdimensioniert sind (im Altbau oft um das Dreifache), ist das Einsparpotenzial hoch. Wenn gleichzeitig die Laufzeit verringert wird, sind ohne bzw. mit geringem Geldeinsatz Stromeinsparungen bis zu 90 % möglich!

Optimierung vorhandener Pumpen

Achten Sie darauf, dass Ihre Heizungspumpe im Sommer auch wirklich abgeschaltet ist, Sie sparen dadurch etwa 40% der Stromkosten. Je nach Kesselregelung kann die Pumpe auch nachts abgeschaltet werden.

Ist die elektrische Leistung Ihrer Heizungspumpe in Watt größer als die Kesselleistung in Kilowatt (bei kleinen Anlagen maximal das Dreifache)? Dann sollten Sie, wenn möglich, versuchsweise die Betriebsstufe entsprechend niedriger einstellen.

Investieren Sie in modernste Technik

Wenn eine Anpassung nicht möglich ist, lohnt sich häufig der Einbau einer neuen, kleineren Pumpe. Die erforderliche Leistung sollte durch eine Rohrnetzberechnung ermittelt werden. Inzwischen gibt es auch für Heizungspumpen das von Kühlschränken und anderen Haushaltsgeräten bekannte Effizienzlabel. Bevorzugen Sie bei einer Neuanschaffung unbedingt Stromsparpumpen der Effizienzklasse A. Sie sind inzwischen in verschiedenen Größen für Ein- und Mehrfamilienhäuser auf dem Markt und haben einen etwa dreimal so hohen Wirkungsgrad wie Standardpumpen. Zusammen mit der integrierten stufenlosen Anpassung des Drucks an die wechselnden Betriebsbedingungen kann ihr Einsatz eine Stromeinsparung von bis zu 80% bewirken, wodurch sich die Mehrkosten für die Investition schnell amortisieren.

Warmwasser-Zirkulationspumpen sollten auf jeden Fall mit einer Zeitschaltuhr ausgerüstet sein, häufig reichen Betriebszeiten von 15 Minuten je Stunde zu den Hauptbedarfszeiten. Optimale Energieeffizienz bei garantiertem Komfort bieten thermostatisch geregelte Zirkulationspumpen.


In den Förderprogrammen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist ein hydraulischer Abgleich Voraussetzung für die Förderung einer Heizungsmodernisierung.


 
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