Der Klimaschutzpreis der RWE Deutschland AG wird 2012 zum zweiten Mal in Essen ausgelobt. Der Preis wird für beispielhafte Aktionen verliehen, die in besonderem Maße den Natur- und Umweltschutz verbessern.
Die Koordination für den Wettbewerb liegt beim Umweltamt der Stadt Essen.
Das zur Verfügung gestellte Preisgeld beträgt insgesamt 5.000 Euro.
Bewerben können sich alle Essenerinnen und Essener; aufgerufen sind insbesondere Kinder und Jugendliche.
Gegenstand der Auszeichnung können Ideen, Initiativen sowie Aktivitäten folgender Art sein:
1. Projekte zur Verminderung vorhandener Umweltbeeinträchtigungen, z.B. zur CO2-Reduktion, der Gewässer-Renaturierung, dem Erhalt natürlicher Lebensräume, dem Lärmschutz, der Abfallvermeidung.
2. Maßnahmen zu spürbaren Umweltverbesserungen, z.B. die Schaffung umweltorientierter Wohn- und Arbeitsbereiche, die Erhaltung oder Neuanlage von Grün- oder Erholungszonen.
3. Konzepte zur wirkungsvollen Energieeinsparung, z.B. der Einsatz neuer Technologien in der Wärmeerzeugung oder der Beleuchtung (LED), Wärmedämmmaßnahmen in der Gebäudetechnik.
Einsendeschluss ist der 15. Mai 2012.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die Wettbewerbsunterlagen (max. 2-seitiger DIN A4-Bericht, Fotos, Pläne usw.) sind schriftlich einzureichen. Rückfragen beantworten die Mitarbeiter/-innen des Umweltamtes der Stadt Essen, Telefon 88 - 59 142 und 88 - 59 202.
Fassaden sind die „Gesichter“ einer Stadt. Sie tragen wesentlich zu ihrem Charakter und damit auch zu ihrer Verschönerung bei.
Aber das Haus sollte nicht nur schön aussehen, sondern auch einen Beitrag zum Energiesparen und Klimaschutz leisten.
Nach Informationen der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea) hat der überwiegende Teil deutscher Altbauten eine schlechte Energiebilanz. Circa 70 Prozent der vor 1979 gebauten Gebäude haben keine Dämmung, bei 20 Prozent ist sie unzureichend. Nur rund 10 Prozent der Dämmmaßnahmen genügen den aktuellen Anforderungen.
Die Stadt Essen betreibt bereits ein intensives Energiemanagement durch systematische, energetische Verbesserungen von Schulen, Sportstätten und anderen Liegenschaften. Nicht zuletzt spart die Stadt Essen neben Energie und Kohlendioxid (CO2) dabei auch viel Geld.
Eine der wichtigsten Maßnahmen in Essen ist, die privaten Hausbesitzer dafür zu gewinnen, in die energetische Sanierung zu investieren oder bei Neubauten sogar noch mehr zu tun, als die staatlichen Verordnungen vorschreiben. Der Essener Umweltpreis 2012 möchte einige dieser vielfältigen Maßnahmen auszeichnen, die nicht nur heute, sondern auch zukünftig die Umwelt und die Lebensqualität in Essen nachhaltig verbessern. Das Preisgeld in Höhe von 10.000 € wird gestiftet von der Sparkasse Essen.
Bewerben können sich Eigentümer/-innen, Vereine und Institutionen, Architekten/Architektinnen sowie kleine und mittelständische Unternehmen aus Essen mit aktuellen oder in den letzten 5 Jahren durchgeführten Projekten..
Einsendeschluss der Wettbewerbsunterlagen beim Umweltamt der Stadt Essen ist der
06. Juli 2012. Danach wird eine Jury den oder die Gewinner aus den Einsendungen ermitteln.
Rückfragen beantwortet das Umweltamt der Stadt Essen, Telefon: 0201/88 59999 und 0201/88 59216.


