Handlungsprogramm Klimaschutz 2020
Die Stadt Dortmund hat sich erfolgreich an der Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) beteiligt. Die Erarbeitung des Projekts „Handlungsprogramms Klimaschutz 2020 in Dortmund' wurde im Oktober 2009 mit der Beauftragung der ausgewählten Gutachterbüros begonnen. Auf den Internetseiten der Stadt gibt es dazu mehr. http://www.umweltamt.dortmund.de
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| missionE in Verwaltung gestartet | |
| Energie nur zu nutzen, wo und wenn sie gebraucht wird. Leicht gesagt und mit der jetzt gestarteten Kampagne „missionE' auch leicht umgesetzt. Im Januar startete die Stadtverwaltung Dortmund unter dem Motto „Wir können abschalten' gemeinsam mit der EnergieAgentur.NRW eine verwaltungsweite interne Informationskampagne. Beschäftigte werden darüber informiert, wie sie Energie einsparen können: im Beruf, aber natürlich auch privat. Maximal fünf Jahre lang läuft diese Kampagne, die seit Herbst 2006 bereits mit großem Erfolg im Bundesamt für Wehrverwaltung durchgeführt wird. „missionE' will sensibilisieren und ohne Druck bewirken, dass durch ein geändertes Nutzungsverhalten nicht nur Energiekosten gesenkt, sondern auch die CO2-Emissionen nachhaltig reduziert werden. Alle zwei Wochen werden an dieser Stelle Energiespartipps gegeben, die zeigen, wie einfach im Alltag, gleich, ob im Büro oder zu Hause, weniger Energie verbraucht werden kann. So soll nach einem Jahr der Stromverbrauch in der Verwaltung um 1% reduziert werden. Die Auftaktveranstaltung unter dem Slogan „Wir können abschalten' fand am 28. Januar im Sitzungssaal der Bezirksverwaltungsstelle Eving statt. Hier startete die Kampagne mit einem besonderen Projekt: Die Beschäftigten der Bezirksverwaltungsstellen sind aufgefordert, im Wettbewerb miteinander Strom zu sparen. Nach einem Jahr wird Bilanz gezogen und 50 % der nachweislich eingesparten Strom-Energiekosten werden den Bezirksverwaltungsstellen zur Verfügung gestellt. Zum Start der Kampagne schaltete Stadtdirektor Ullrich Sierau den ersten Energiespartipp für die Beschäftigten frei. „mission E' ist offizielles Projekt der UN-Weltdekade 'Bildung für nachhaltige Entwicklung' 2008/2009. Zugleich ist die bundesweite Kampagne im Herbst 2007 in den Nationalen Energieeffizienz-Aktionsplan (EEAP) der Bundesregierung aufgenommen worden. Kontakt: Caroline Stein, Städt. Energiemanagement Telefon 50-26176 Norbert Roggenbach, Städt. Energiemanagement Telefon 50-25189 | |
Rheinische Straße: Quartiersarchitekt soll erste Anlaufstelle für Hauseigentümer werden Stimmt die Politik zu, wird schon bald ein Quartiersarchitekt oder eine Quartiersarchitektin Hauseigentümern im Gebiet Rheinische Straße als erste Ansprechperson zur Verfügung stehen. Der Verwaltungsvorstand hat heute grünes Licht für das Projekt gegeben, das bereits Mitte 2009 starten soll. Kostenlos soll dann der Quartiersarchitekt eine erste Beratung zu Modernisierung und Renovierung von Altbauten im Quartier anbieten. Dabei geht man davon aus, dass die im Augenblick noch verhaltene Investitionsbereitschaft sowohl mit dem geringen finanziellem Spielraum der Hauseigentümer, als auch mit unzureichendem Wissen über Möglichkeiten eine Modernisierung zu finanzieren verbunden ist. Der Quartiersarchitekt soll zeigen, was an einem Haus gemacht werden sollte, was das kosten würde und wie es realisiert werden kann. Das Land übernimmt 80 Prozent der Kosten für das Projekt im Rahmen des Stadtumbau West. Das Projekt soll eine Laufzeit von vier Jahren haben.
Stetig steigende Energiepreise einerseits, der Klimawandel und seine Folgen andererseits zwingen zum Handeln: Das Thema Energie sparen und effizienter Einsatz moderner Technologien beim Modernisieren, Sanieren und Bauen ist daher aktueller denn je. Der Flyer „ Altbauten- modernisieren und Heizkosten sparen“ gibt erste Tipps, was bei einer energetischen Modernisierung des Hauses beachten werden sollte. Schon kleine Modernisierungsmaßnahmen führen zu merklichen Energieeinsparungen. Langfristig macht sich jede Verbesserung der Dämmeigenschaften einer Immobilie bezahlt. Aber welche Maßnahmen kommen überhaupt in Frage? Und wo fangen Sie am besten an? Welche Förderung gibt es? „Heute Bauen, aber nicht mit der Technik von gestern“ bietet einen Einstieg in die Themen Energieeffiziente Neubauten wie das KfW-60 Haus, KfW-40-Haus und das Passiv-Haus, erneuerbare Energien, rationelle Energieverwendung und die Förderprogramme. Der Flyer „ALTBAUNEU, Orientierungshilfe zum Energieausweis“ gibt wichtige Hinweise auch zu den Terminen und in welchen Fällen ist ein Bedarfs- bzw. der Verbrauchsausweis fällig. Die Flyer liegen an folgenden Einrichtungen aus: Umweltamt der Stadt Dortmund, Katharinenstraße 12, Rathaus, Stadthaus, Planungsamt, Bezirksverwaltungsstellen, Verbraucherzentrale, Kundenzentrum DEW21, in den Immobiliencentern der Sparkasse Dortmund und der Dortmunder Volksbank (im Zentrum).


