06.03.2012/Kreis Coesfeld. Es ist bereits der sechste Bauratgeber, der, unterstützt vom Kreis Coesfeld, der Kreishandwerkerschaft Coesfeld und der Sparkasse Westmünsterland, nun auf den Weg gebracht wird – Grund genug für die Partner, die neue Ausgabe bei einem „Vorzeigeobjekt“ in Lüdinghausen zu präsentieren: Der Bauherr Elif El-Achi stellt stolz sein saniertes Haus aus den 1960er-Jahren vor. „Wir sind durch den Bauratgeber auf die richtigen Ansprechpartner und Projekte gekommen“, berichtet El-Achi.
Saniert wurden Fenster und das Dach, während die Heizungsanlage zum Teil ersetzt wurde. „Die Energiekosten sind um ca. 60 Prozent gesenkt worden“, betont Klemens Nolte, Gebäudeenergieberater der Kreishandwerkerschaft, der das Projekt gemeinsam mit den Finanzierungsexperten der Sparkasse Westmünsterland betreut hat. „Der Bauratgeber soll denjenigen, der bauen oder modernisieren will, optimal unterstützen“, stellt Landrat Konrad Püning heraus. Denn der nun in sechster Auflage erschienene Bauratgeber ist ein praktischer Leitfaden, der viele Ansatzpunkte für eine Modernisierung aufzeigt – von der Untersuchung der Schwachstellen mittels Thermographie-Aufnahmen bis hin zur Suche nach geeigneten Fachbetrieben. Das Resultat zeige dann auch deutlich Einsparungen im Geldbeutel auf.
„In Zeiten von Finanz- und Staatskrisen und zeitgleich immer weiter steigenden Preisen für Rohstoffe wird hier vermehrt investiert. Die Menschen interessieren bleibende Werte“, berichtet Dr. Michael Oelck, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft. „Dabei geht es um Energieeinsparungen, aber zugleich auch um die Verbesserung von Funktion, Technik und Design. Schöner Wohnen ist eben auch gefragt“, führt Dr. Oelck weiter aus.
„In vielen Fällen können die Bauherren Förderprogramme in Anspruch nehmen, die dafür sorgen, dass die Modernisierung des eigenen Zuhauses das Portemonnaie nicht über Gebühr belastet“, erklärt Christian Schnitker, Finanzierungsberater der Sparkasse Westmünsterland. Auch dazu hält der neue Bauratgeber zahlreiche Informationen parat. Die Leserinnen und Leser finden in dem Heft zudem Beiträge über „Barrierefreies Wohnen“, „Erneuerbare Energien“, „Energieberatungen“ und „Förderungen“ sowie ein Adressverzeichnis regionaler Handwerksbetriebe.
Der Bauratgeber „Clever wohnen im Kreis Coesfeld“ ist ein gemeinsames Projekt des Kreises Coesfeld, der Kreishandwerkerschaft und der Sparkasse Westmünsterland. Die 82 Seiten starke Broschüre liegt kostenlos in den Rathäusern der Region, beim Kreis Coesfeld und in den Geschäftsstellen der Sparkasse Westmünsterland aus.
16.01.2012/Kreis Coesfeld. Die aktuelle Thermographie-Aktion der Gemeinschaftsinitiative „Clever wohnen im Kreis Coesfeld“ wird verlängert: Anmeldeschluss ist nun der 31. Januar 2012. Gutachten mit Wärmebildaufnahmen zeigen den Hauseigentümerinnen und -eigentümern auf, wie sie die Wärmedämmung ihres Gebäudes verbessern und so Heizkosten sparen können.
An der kreisweiten Gebäudethermographie, die nun bereits zum siebten Mal von der Initiative angeboten wird, haben in der Vergangenheit bereits knapp 1.500 Hauseigentümer teilgenommen. Für ein freistehendes Ein- oder Zweifamilienhaus liegen die Kosten für die Teilnahme an der diesjährigen Thermographieaktion – je nach Leistungsumfang – zwischen 130 und 150 EURO. Die Anmeldevordrucke dazu sind beim Kreis Coesfeld und bei der Kreishandwerkerschaft Coesfeld, aber auch bei allen kreisangehörigen Städten und Gemeinden erhältlich; sie sind im Internet als Download verfügbar unter: www.clever-wohnen-kreis-coesfeld.de oder www.alt-bau-neu.de.
19.12.2011/Kreis Coesfeld. Auch in diesem Winter bietet die Gemeinschaftsinitiative „Clever wohnen im Kreis Coesfeld“ eine Thermographie-Aktion an. Denn gerade die kalte Jahreszeit bringt viele Hauseigentümerinnen und -eigentümer zum Nachdenken: Muss meine Heizkostenrechnung wirklich so hoch ausfallen? Wie kann ich die Wärmedämmung meines Hauses verbessern? Antworten auf beide Fragen liefern Gutachten mit Wärmebildaufnahmen, für die sich Interessierte ab sofort anmelden können.
Im Wesentlichen vom Kreis Coesfeld und der Kreishandwerkerschaft Coesfeld getragen, soll die Aktion energetische Schwachstellen an der Gebäudehülle aufzeigen und damit Einsparpotenziale deutlich machen. „Mit hochwertigen Infrarot-Kameras werden bei der Thermographie Wärmebilder erstellt, die dokumentieren, an welchen Stellen des Gebäudes Wärme verloren geht“, erklärt Klemens Nolte, Energieberater bei der Kreishandwerkerschaft Coesfeld. Um aussagekräftige Aufnahmen – etwa von Gebäudefassaden oder von geneigten Dächern – machen zu können, muss eine Temperaturdifferenz zwischen Innen und Außen von mindestens 10 Grad Celsius vorherrschen. Daher werden die Aufnahmen meist in den Wintermonaten – und vorwiegend nachts – bei Außentemperaturen von maximal 5 Grad Celsius gemacht.
An der kreisweiten Gebäudethermographie, die nun bereits zum siebten Mal von der Initiative „Clever wohnen im Kreis Coesfeld“ angeboten wird, haben in der Vergangenheit bereits knapp 1.500 Hauseigentümer teilgenommen – und dabei durchweg positive Erfahrungen mit den von der Initiative beauftragten Thermographen gemacht. „Ein Thermographie-Gebäude-Scanning, das von erfahrenen und hoch qualifizierten Thermographen durchgeführt wird, liefert wichtige Entscheidungshilfen zum Umfang von energetischen Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen“, erläutert Bernd Küppers vom Kreis Coesfeld. Thermographieaufnahmen können dabei eine gute Grundlage für eine anschließende Vor-Ort-Beratung durch einen zugelassenen Energieberater bilden. Für ein freistehendes Ein- oder Zweifamilienhaus liegen die Kosten für die Teilnahme an der diesjährigen Thermographieaktion – je nach Leistungsumfang – zwischen 130 und 150 EURO. Anmeldeschluss ist Montag, der 16. Januar 2012. Die Anmeldevordrucke dazu sind unter anderem beim Kreis Coesfeld und bei der Kreishandwerkerschaft Coesfeld erhältlich; sie sind im Internet auch als Download verfügbar unter: www.clever-wohnen-kreis-coesfeld.de
21.02.2011/Kreis Coesfeld. Auf 84 Seiten bietet der neue Bauratgeber 2011 eine wahre Fülle von aktuellen und praktischen Hilfestellungen für Hauseigentümerinnen und -eigentümer, wie die Partner der Gemeinschaftsinitiative „Clever wohnen im Kreis Coesfeld“ nun bei der Vorstellung der 5. Auflage in Billerbeck festhielten. Zentrales Thema ist einmal mehr die Verwirklichung von energetischen, ökologischen und altersgerechten Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen in Haus und Wohnung, aber auch in Betrieben der Region.
„Investitionen in die Energieeffizienz und die energetische Sanierung von Wohngebäuden zahlen sich insbesondere dann aus, wenn die Gebäude ein wenig ‚in die Jahre gekommen’ sind“, betonte Landrat Konrad Püning. Denn Heizkosten können um bis zu 70 Prozent gesenkt werden, der Wohnkomfort wird deutlich verbessert, der Immobilienwert wird erhalten oder sogar gesteigert – auch mit der Folge, dass der Wohnraum dann besser vermietet oder veräußert werden kann. „Eigentümer können also nur gewinnen“, hielt Püning fest. Sparsame Energieverwendung und Energie-Einsparinvestitionen schonen nicht nur den privaten Geldbeutel. Sie leisten durch die Reduktion von CO2-Emissionen auch erhebliche Beiträge zum Umwelt- und Klimaschutz. „Ökologie und Ökonomie gehen hier Hand in Hand“, stellte der Landrat heraus, was Dr. Michael Oelck als Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Coesfeld bekräftigte: „Dass – als positiver Beitrag zur Wirtschaftsförderung – durch die privaten Sanierungsentscheidungen Aufträge für das heimische Handwerk mobilisiert werden, kommt hinzu.“ Dies wurde zuletzt durch die Evaluation der bisherigen Thermographie-Aktionen der Initiative „Clever wohnen im Kreis Coesfeld“ belegt. Mit Beratungen und Auswertungen, die auf Wärmebildaufnahmen basieren, konnten Haus- und Wohnungseigentümern die Einsparmöglichkeiten anschaulich gemacht werden – auch in diesem Winter wieder. „Jeder Bauherr trägt so dazu bei, dass vor Ort Arbeitsplätze gesichert werden“, hielt Dr. Oelck fest.
Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels informiert der aktuelle Bauratgeber auch zu den Aspekten „altersgerechtes Wohnen“, „Wohnen ohne Barrieren“ und „Wohnen im Wandel“. Denn wer eine Modernisierung plant, solle dabei gleich verschiedene Lebensphasen im Blick haben, riet Heinrich-Georg Krumme, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Westmünsterland: „Mit einem vorausschauenden Blick auf den Bau-Grundriss lässt sich diese auf den Lebens-Grundriss abstimmen, so dass viele Möglichkeiten offen gehalten und große Umbaumaßnahmen im Alter vermieden werden können.' Über den Komfort schwellenfreier Türen freuen sich nicht nur Kinder auf dem Bobbycar, sondern ebenso ältere Menschen.
Inzwischen wurden die Angebote der Aktion „Clever wohnen“ auch auf die Betriebe im Kreisgebiet ausgedehnt: Unter dem Titel „Energetisch wirtschaften im Kreis Coesfeld“ werden Unternehmen vom Umfang her unterschiedliche Energie-Effizienzberatungen angeboten. Zugleich können viele Betriebe ihren Sachverstand einbringen und Investitionen technisch umsetzen, weshalb sich die Partner zur Präsentation bei der Firma Volmer GmbH in Billerbeck trafen. Deren Schwerpunkt liegt auf innovativen Holzheizsystemen: So hat das Unternehmen für die Kreishandwerkerschaft in Coesfeld und das Schulzentrum in Osterwick moderne Holzhackschnitzelanlagen geplant und realisiert, worüber der Bauratgeber in einer seiner früheren Ausgaben berichtete.
Eine Vielzahl von konkreten Energiesparmaßnahmen – von der Dämmung der Kellerdecke, über die Fenstererneuerung, die Fassaden- und Dachdämmung bis hin zum Dachgeschossausbau – wird ausführlich im Bauratgeber vorgestellt, wie Herausgeber Franz Wennemann von der Firma BW BauRatgeber Energie & Wohnen schilderte. Eine umfangreiche Zusammenstellung von Fördermöglichkeiten und praktische Informationen zu Energie-Beratungsprogrammen bieten weitere wertvolle Hilfen für Hauseigentümer, Bauherren und Gewerbetreibende.
Dem in „bewährter Kooperation“ von Sparkasse Westmünsterland, Kreishandwerkerschaft Coesfeld und Kreis Coesfeld erschienenen Bauratgeber wünschte Landrat Konrad Püning abschließend „eine breite, interessierte und engagierte Leserschaft“. Der Bauratgeber 2011 ist in den Geschäftsstellen der Sparkasse Westmünsterland, bei der Kreishandwerkerschaft Coesfeld, bei den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie beim Kreis Coesfeld erhältlich.
Den Bauratgeber finden Sie als PDF-Datei unter:
http://www.bauwissen.com/2011
Im Wesentlichen vom Kreis Coesfeld und der Kreishandwerkerschaft Coesfeld getragen, dokumentiert die Aktion mit hochwertigen Infrarot-Kameras, an welchen Stellen des Gebäudes Wärme verloren geht. Um aussagekräftige Aufnahmen – etwa von Gebäudefassaden oder von geneigten Dächern – machen zu können, muss eine Temperaturdifferenz zwischen Innen und Außen von mindestens 10 Grad Celsius vorherrschen. Daher werden die Aufnahmen meist in der kalten Jahreszeit – vorwiegend nachts – bei Außentemperaturen von maximal 5 Grad Celsius gemacht.
Anmeldevordrucke sind bei den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie beim Kreis Coesfeld und der Kreishandwerkerschaft Coesfeld erhältlich; sie finden sich auch im Internet unter: www.clever-wohnen-kreis-coesfeld.de
Im Wesentlichen vom Kreis Coesfeld und der Kreishandwerkerschaft Coesfeld getragen, soll die Aktion – in Zusammenarbeit mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden – oftmals verdeckte Schwachstellen eines Gebäudes aufzeigen und damit Einsparpotenziale deutlich machen: Mit hochwertigen Infrarot-Kameras werden bei der Thermographie Wärmebilder erstellt, die dokumentieren, an welchen Stellen des Gebäudes Wärme verloren geht. Um aussagekräftige Aufnahmen – etwa von Gebäudefassaden oder von geneigten Dächern – machen zu können, muss eine Temperaturdifferenz zwischen Innen und Außen von mindestens 10 Grad Celsius vorherrschen. Daher werden die Aufnahmen meist in der kalten Jahreszeit – vorwiegend nachts – bei Außentemperaturen von maximal 5 Grad Celsius gemacht.
„Ein Thermographiegutachten liefert Entscheidungshilfen zum Umfang von energetischen Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen“, erläutert Bernd Küppers vom Kreis Coesfeld. Thermographieaufnahmen können dabei eine gute Grundlage für eine anschließende Vor-Ort-Beratung durch einen zugelassenen Energieberater sein. Für ein freistehendes Ein- oder Zweifamilienhaus beispielsweise liegen die Kosten zwischen 120 und 150 EURO. Anmeldeschluss für die diesjährige Aktion ist der 15. Dezember 2010. Die Anmeldevordrucke dazu sind ab Mitte dieser Woche bei den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie beim Kreis Coesfeld und der Kreishandwerkerschaft Coesfeld erhältlich; sie finden sich auch im Internet unter: www.clever-wohnen-kreis-coesfeld.de
Liste der Ansprechpartnerinnen und -partner (mit Telefon und E-Mail):
Gemeinde Ascheberg: Birgit Rebsch, 02593 / 609-68, rebsch@ascheberg.de
Stadt Billerbeck: Jürgen Janowski, 02543 / 73-45, janowski@billerbeck.de
Stadt Coesfeld: Helmut Sunderhaus, 02541 / 939-1008, helmut.sunderhaus@coesfeld.de
Stadtwerke Dülmen: Bernd Wessels, 02594 / 7900-32, info@stadtwerke-duelmen-gmbh.de
Gemeinde Havixbeck: Bernhard Haschke, 02507 / 33-164, haschke@gemeinde.havixbeck.de
Stadt Lüdinghausen: Heinz-Helmut Steenweg, 02591 / 926-248, steenweg@stadt-luedinghausen.de
Gemeinde Nordkirchen: Josef Klaas, 02596 / 917-148, josef.klaas@nordkirchen.de
Gemeindewerke Nottuln: Christof Kattenbeck, 02502 / 942-414, kattenbeck@nottuln.de
Stadt Olfen: Ludger Buckmann, 02595 / 389-163, Buckmann@olfen.de
Gemeinde Rosendahl: Christoph Mertens, 02547 / 77-220, Christoph.Mertens@rosendahl.de
Gemeinde Senden: Udo Thoms, 02597 / 699-311, U.Thoms@senden-westf.de
Kreis Coesfeld: Bernd Küppers 02541 /18-9110, bernd.kueppers@kreis-coesfeld.de
Kreishandwerkerschaft Coesfeld: Klemens Nolte 02541 / 945630, nolte@kh-coesfeld.de
Im Rahmen der Aktion „Clever wohnen im Kreis Coesfeld“ lädt Bürgermeister Heinz Öhmann alle interessierten Wohnungs- und Hausbesitzer am 16. November (Dienstag) um 19 Uhr in das Technologiezentrum der Kreishandwerkerschaft Coefeld, Stockum 1 (neben Westfleisch), ein. Anhand von vielen Beispielen und Tipps werden neue gesetzliche Vorgaben erläutert, Sanierungskonzepte und Beratungsmöglichkeiten aufgezeigt; auch wird die aktuelle Thermographieaktion der Initiative „Clever wohnen im Keis Coesfeld“ für den Winter 2010/ 2011 vorgestellt.
Klemens Nolte, Gebäude-. Energie- und BAFA-Berater bei der Kreishandwerker- schaft, und Bernd Küppers, Kreis Coesfeld, werden das breite Spektrum rund um die Initiative „Clever wohnen im Kreis Coesfeld“ vorstellen. Im Anschluss an die Vorträge werden neue Heizungstechniken in der Schulungsstätte der Zentral- Heizungs- und Lüftungbauer durch örtliche Heizungsbaumeister vorgestellt.
Mitarbeiter der VR-Bank Münsterland und der Sparkasse Westmünsterland sind ebenfalls zu dem Termin eingeladen, um Auskünfte zum Thema Fördergelder geben zu können.
Die Initiative „Clever wohnen im Kreis Coesfeld“ wird unter anderem getragen vom Kreis Coesfeld und der Kreishandwerkerschaft Coesfeld.
Wie saniere ich mein Haus richtig? Wo ist eine Sanierung notwendig? Mit welchen Maßnahmen sollte ich anfangen? Gibt es Fördermittel für mich? Diese viele weitere Fragen werden am Informationsabend zum Thema „effiziente Sanierung alter Wohngebäude“ beantwortet werden. so Im Rahmen der Aktion „Clever wohnen im Kreis Coesfeld“ lädt Bürgermeister Klaus Gromüller alle renovierungsinteressierten Wohnungs- und Hausbesitzer ein, am Dienstag, den 09. November 2010, um 19.00 Uhr, im Sitzungssaal des Rathauses in Havixbeck an der Veranstaltung teilzunehmen.
Anhand von vielen Beispielen und Tipps werden neue gesetzliche Vorgaben erläutert, Sanierungskonzepte und Beratungsmöglichkeiten aufgezeigt und auch die Thermographieaktion für den Winter 2010/2011 vorgestellt. Klemens Nolte, Gebäude-Energie- und BAFA-Berater bei der Kreishandwerkerschaft und Bernd Küppers, Kreis Coesfeld werden das breite Spektrum rund um die Initiative „Clever wohnen im Kreis Coesfeld“ vorstellen.
Zum Thema Fördergelder werden Mitarbeiter der Volksbank Baumberge und der Sparkasse Westmünsterland Auskunft geben.
Die Aktion wird unter anderen getragen vom Kreis Coesfeld und der Kreishandwerkerschaft Coesfeld.
„Bauherren können im Rahmen unserer Gemeinschaftsinitiative ‚Clever wohnen’ nicht nur Energiekosten einsparen, sondern auch aktiv zum Klimaschutz beitragen –dabei wollen wir sie optimal unterstützen“, stellt Landrat Konrad Püning heraus. Der nun in vierter Auflage erschienene Bauratgeber sei ein praktischer Leitfaden, der viele Ansatzpunkte für eine Sanierung aufzeige – von der Untersuchung der Schwachstellen mittels Thermographie-Aufnahmen bis hin zur Suche nach geeigneten Fachbetrieben.
„Das Ergebnis der Modernisierung kann sich sehen lassen“, freut sich Dr. Michael Oelck, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft über das Resultat der Vorortberatung durch den Gebäudeenergieberater der Kreishandwerkerschaft Klemens Nolte. „Uns ist wichtig, dass die Energieberatung neutral ist“, sagt Oelck. Es komme immer darauf an, welche Voraussetzungen das Haus hat und wie die vorhandene Struktur ist. Das Resultat zeige sich dann auch deutlich im Geldbeutel.Wer eine Modernisierung plant, sollte dabei auch das eigene Alter im Auge haben, betont Heinrich-Georg Krumme, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Westmünsterland: „Der Bedarf an altersgerechten, sprich: barrierefreien Wohnungen nimmt zu. Wer sein Haus auf den neuesten Stand bringen möchte, kann einen entsprechenden Umbau gleich mit in Angriff nehmen.“
In vielen Fällen können die Bauherren Förderprogramme in Anspruch nehmen, die dafür sorgen, dass die „Frischzellenkur“ für das eigene Zuhause das Portemonnaie nicht über Gebühr belastet. Auch dazu hält der neue Bauratgeber zahlreiche Informationen parat. Die Leserinnen und Leser finden in dem Heft zudem Beiträge über Heizung und Solartechnik, Bau- und Hauskonzepte, aber auch ein umfangreiches Adressverzeichnis regionaler Handwerksbetriebe. Einen Schwerpunkt bildet die Energieeinsparverordnung 2009, die neue Standards für Neubau und Modernisierung gesetzt hat. Angesichts der vielfältigen Angebote bräuchten Hausbesitzer einen Lotsen, der ihnen den Weg zum passenden Fördertopf weise, betont Franz Wennemann, der die Redaktion des Heftes übernommen hat. Einen wichtigen Teil dieser Lotsenfunktion nehme der Bauratgeber wahr
Der Bauratgeber „Clever wohnen im Kreis Coesfeld“ ist ein gemeinsames Projekt des Kreises Coesfeld, der Kreishandwerkerschaft und der Sparkasse Westmünsterland. Die 82 Seiten starke Broschüre liegt kostenlos in den Rathäusern der Region, beim Kreis Coesfeld und in den Geschäftsstellen der Sparkasse Westmünsterland aus.
Die für diese Aktion angemeldeten Wohngebäude werden in Kürze durch zwei zertifizierte Thermographen mithilfe hochwertiger Infrarot-Kameras untersucht. Damit werden energetische Schwachstellen an der Gebäudehülle sichtbar gemacht. Die Auswertung zeigt den Eigentümerinnen und Eigentümern dann ihren jeweiligen Sanierungsbedarf auf.
Anmeldevordrucke mit weiteren Informationen zum Ablauf der Gebäude-Thermographie und zu den Konditionen sind bei den kreisangehörigen Städten und Gemeinden, bei der Kreishandwerkerschaft Coesfeld (Klemens Nolte – Telefon: 02541 / 94 56 30) sowie beim Kreis Coesfeld (Bernd Küppers – Telefon: 02541 / 18-9110) erhältlich. Sie stehen aber auch unter www.clever-wohnen-kreis-coesfeld.de oder www.alt-bau-neu.de zum Download bereit.
08.01.2010/Kreis Coesfeld. Bestärkt durch die positive Resonanz bei einer aktuellen Teilnehmer-Befragung, bietet die Gemeinschaftsinitiative „Clever wohnen im Kreis Coesfeld“ auch in diesem Winter wieder privaten Hauseigentümern eine Aktion zur Gebäude-Thermographie an. Weitergehende Informationen halten ab sofort Ansprechpartner in allen kreisangehörigen Städten und Gemeinden bereit.
Gerade bei den aktuellen, winterlichen Außentemperaturen laufen die Heizungen auf Hochtouren – und Hausbesitzer spüren oft deutlich, dass durch die mangelhafte Dämmung der Gebäudehülle, etwa durch alte Türen und Fenster, durch schlecht gedämmte Rollladenkästen und Heizkörpernischen wertvolle Energie verloren geht: „Thermographieaufnahmen können die Ursachen dieser Wärmeverluste sehr präzise darstellen und den jeweiligen energetischen Sanierungsbedarf veranschaulichen“, erläutert Bernd Küppers vom Kreis Coesfeld. „Durch gezielte Maßnahmen lassen sich anschließend diese Energieverluste eindämmen, was nicht nur dem Geldbeutel, sondern auch dem Klimaschutz zugute kommt“, betont Küppers. Zudem tragen energetische Sanierungsmaßnahmen zur Verbesserung des Wohnkomforts bei und steigern auch den Wert der Immobilie.
Die Partner der Initiative „Clever wohnen im Kreis Coesfeld“ – der Kreis Coesfeld und die Kreishandwerkerschaft Coesfeld – weisen darauf hin, dass für die kreisweite Sonderaktion zwei erfahrene und zertifizierte Thermographen zur Verfügung stehen. Mithilfe hochwertiger Infrarot-Kameras machen sie die für das menschliche Auge unsichtbare Wärmestrahlung anschaulich. Die Thermographiegutachten, die alle Teilnehmer zum Abschluss der Aktion erhalten, beinhalten neben den Wärmebildern von den einzelnen Gebäudeteilen wichtige Hilfen zur Interpretation der Infrarot-Aufnahmen; sie können auch als Entscheidungshilfe dienen, ob Sanierungsmaßnahmen oder weitere Untersuchungen, zum Beispiel eine umfassende Vor-Ort-Energieberatung,erforderlich sind.
Der Basispreis für ein Thermographiegutachten beträgt – je nach Haustyp und Leistungsumfang – 120 oder 150 EURO. Anmeldeschluss ist der 01. Februar 2010. Anmeldeformulare mit weiteren Einzelheiten zur Thermographie-Aktion stehen im Internet zum Download zur Verfügung, und zwar unter www.clever-wohnen-kreis-coesfeld.de bzw. www.alt-bau-neu.de. Darüber hinaus sind die Unterlagen beim Kreis Coesfeld, der Kreishandwerkerschaft Coesfeld, aber auch bei den kreisangehörigen Städten und Gemeinden erhältlich, insbesondere bei folgenden Ansprechpartnerinnen und -partnern:
Gemeinde Ascheberg: Birgit Rebsch, 02593 / 609-68, rebsch@ascheberg.de
Stadt Billerbeck: Jürgen Janowski, 02543 / 73-45, janowski@billerbeck.de
Stadt Coesfeld: Helmut Sunderhaus, 02541 / 939-1008, helmut.sunderhaus@coesfeld.de
Stadtwerke Dülmen: Bernd Wessels, 02594 / 7900-32, stadtwerke-duelmen-gmbh@t-online.de
Gemeinde Havixbeck: Bernhard Haschke, 02507 / 33-164, haschke@gemeinde.havixbeck.de
Stadt Lüdinghausen: Heinz-Helmut Steenweg, 02591 / 926-248, steenweg@stadt-luedinghausen.de
Gemeinde Nordkirchen: Josef Klaas, 02596 / 917-148, josef.klaas@nordkirchen.de
Gemeindewerke Nottuln: Florentine Hensmann, 02502 / 942-414, hensmannf@nottuln.de
Stadt Olfen: Ludger Buckmann, 02595 / 389-163, Buckmann@olfen.de
Gemeinde Rosendahl: Christoph Mertens, 02547 / 77-220, Christoph.Mertens@rosendahl.de
Gemeinde Senden: Udo Thoms, 02597 / 699-311, U.Thoms@senden-westf.de
Kreis Coesfeld: Bernd Küppers 02541 / 18-9110, bernd.kueppers@kreis-coesfeld.de
Kreishandwerkerschaft Coesfeld: Klemens Nolte02541 / 945630, nolte@kh-coesfeld.de
15.07.2009/Kreis Coesfeld/Ascheberg. Manchmal hat man die richtigen Ideen und Erkenntnisse, kann sie aber im Alltagsstress nicht bis ins letzte Detail umsetzen. So ging es jedenfalls Barbara Wienecke vom gleichnamigen Betrieb für Metalltechnik in Ascheberg-Herbern – zumindest, was die energetische Sanierung ihrer Firmengebäude betrifft. Die Firmeninhaberin hat Einsparpotenziale für ihr Unternehmen längst ausgemacht und bereits einige Schritte unternommen. Weitere konkrete Ansätze und Impulse erhielt sie bei der Startberatung durch Vertreter der Gemeinschaftsinitiative „Energetisch wirtschaften im Kreis Coesfeld“ vor Ort: Dr. Bert Risthaus, Leiter der Abteilung Kreisentwicklung des Kreises Coesfeld, wfc-Geschäftsführer Dr. Jürgen Grüner, Klemens Nolte von der Kreishandwerkerschaft Coesfeld und Energieberater Bernhard Dornhege besichtigten den mittelständischen Betrieb und zeigten Möglichkeiten auf.
Denn das erfolgreiche Projekt „Clever wohnen im Kreis Coesfeld“, bei dem der Energieverbrauch von Privathäusern analysiert und durch gezielte Sanierungen deutlich gesenkt wird, war im vergangenen Jahr auch auf die Gewerbetreibenden ausgeweitet worden. Dr. Risthaus, der das neue Angebot für die heimischen Unternehmen zusammen mit der Kreishandwerkerschaft und der Sparkasse Westmünsterland konzipiert hat, wollte sich ein Bild davon machen, wie das Beratungs- und Förderprogramm konkret in der Praxis läuft: Als typischer Handwerksbetrieb im Münsterland zeigt Wienecke Metalltechnik verschiedene Ansatzpunkte, die sich auch auf andere kleine und mittelständische Unternehmen in der Region übertragen lassen. Die Werkshalle stammt aus dem Jahr 1965 – aus einer Zeit also, als die Energiebilanz von Betriebsanlagen noch kein Thema war und das Bewusstsein der Gesellschaft längst nicht so ausgeprägt. Das ist heute anders, wie Dr. Risthaus betont: „Ökonomie und Ökologie müssen jetzt keine Gegensätze mehr sein.“ Das genaue Gegenteil sei der Fall: „Wer seine Betriebsgebäude saniert, kann bares Geld sparen – und schont durch erhebliche CO2-Einsparungen die Atmosphäre.“ Und Dr. Jürgen Grüner hält fest, dass „Investitionen ganzheitlich zu sehen sind“. Der Schwerpunkt liege sicherlich in der Anschaffung von Produktionsanlagen, dabei seien heute jedoch auch energetische Gesichtspunkte zu berücksichtigen.
Mit Planung und Bau einer neuer Fensterfront für die Werkshalle hat Barbara Wienecke bereits begonnen. Dabei geht es letztlich nicht nur um Heizkosten, wie in der Startberatung deutlich wurde. Mehr Licht und ein besseres Raumklima tragen zum Wohlgefühl der Mitarbeiter bei – und sorgen so auf lange Sicht für Steigerungen der Produktivität. Bei der Beleuchtung soll neueste LED-Technik die Kosten senken; auch eine ergonomische Anordnung der Lampen macht das Arbeiten angenehmer. Bewegungsmelder steuern die Beleuchtung je nach Nutzverhalten. Denn leere Räume müssen nicht beleuchtet werden. Klemens Nolte hat einen weiteren Hinweis parat: „Einzelne Arbeitsbereiche können durch Plexiglaswände abgetrennt werden, so dass nur der gerade benutzte Platz beheizt wird.“ Eine genau geplante Arbeitsorganisation ermöglicht dabei die gezielte Konzentration von Wärme und Licht auf den jeweiligen Arbeitsplatz. Auch vermeintliche Kleinigkeiten können eine große Wirkung haben, wie Energieberater Bernhard Dornhege erläutert: „Wenn ein Spalt am Hallentor, der gerade einmal einen Zentimeter misst, abgedichtet wird, dann bedeutet dies eine Einsparung von 40 Litern Heizöl pro Jahr.“
Barbara Wienecke lässt die Hallentore umgehend abdichten, ergreift weitere Sofortmaßnahmen – und empfiehlt die Startberatung weiter. Als eignergeführtes Unternehmen mit 14 Mitarbeitern und dem Know-how in der Metalltechnik ist ihr Betrieb flexibel genug, die Ratschläge der Fachleute zeitnah umzusetzen. Die energetische Sanierung der Firmenfassade macht dies dann auch nach außen hin sichtbar. „Seit Beginn der Initiative wird unsere unentgeltliche Startberatung sehr gut nachgefragt“, freut sich Klemens Nolte als Leiter der Koordinierungs- und Anlaufstelle des Projekts über die rege Beteiligung der heimischen Unternehmen.
12.02.2009/Kreis Coesfeld. Familie Grösbrink hat alles richtig gemacht: Ihren Altbau aus dem Jahre 1956 hat sie mit Infrarotaufnahmen auf Schwachstellen hin untersuchen und vom Energieberater analysieren lassen – und dann schließlich aufwendig saniert, mit öffentlicher Förderung. Weil es sich hier um ein Musterbeispiel der energetischen Gebäudesanierung handelt, trafen sich nun die Projektpartner der Initiative „Clever Wohnen im Kreis Coesfeld“ am Haus der Grösbrinks, um den neuen, druckfrischen Bauratgeber 2009 vorzustellen.
Denn dieser praxisbezogene Leitfaden für Bauherren zeigt unter anderem auf, wie alte Häuser fit für das 21. Jahrhundert gemacht werden – und regte auch Mechthild und Josef Grösbrink dazu an, durch Fassadendämmung, aber auch durch Erneuerung der Heizungsanlage, des Daches, der Fenster und Türen Energie und damit Heizkosten einzusparen. Mechthild Grösbrink, die von der beteiligten Sparkasse Westmünsterland auf den Bauratgeber aufmerksam gemacht wurde, brachte die Verbesserung auf den Punkt: „Es wurden in diesem Haus früher 7.500 Liter Heizöl pro Jahr verbraucht.“ Durch die Sanierung konnte hier eine Einsparung von 70 Prozent erreicht werden; energetisch erreicht der typische Coesfelder Altbau mit seinen zwei Wohneinheiten jetzt Neubau-Niveau.
Landrat Konrad Püning freute sich über den auch ökologisch verantwortungsvollen Schritt der Grösbrinks, der mit viel Eigenleistung verbunden war: „Dieser Umbau ist ein ganz typischer Fall, der alle Punkte umsetzt, die wir erreichen wollen.“ Ebenso lobte Sparkassen-Vorstand Heinrich-Georg Krumme die „vorbildliche Zusammenarbeit“, die Schritt für Schritt erfolgte, betonte aber auch den Aspekt der Wirtschaftsförderung: „Wenn es den Bauratgeber noch nicht gäbe, dann müsste er jetzt erfunden werden.“ Schließlich profitieren vor allem heimische Handwerker und Lieferanten von den ausgelösten Investitionen. Und Hauptgeschäftsführer Dr. Michael Oelck von der Kreishandwerkerschaft bezeichnete die Gemeinschaftsinitiative mit Blick auf die aktuelle Wirtschaftskrise als „das beste Konjunkturpaket von allen“. Ab morgen (13. Februar 2009) ist der über 80-seitige Bauratgeber mit vielen Abbildungen beim Kreis, der Kreishandwerkerschaft, der Sparkasse Westmünsterland sowie bei den kreisangehörigen Städten und Gemeinden kostenlos erhältlich.
Im Rahmen der Gemeinschaftsaktion, die im wesentlichen vom Kreis Coesfeld und der Kreishandwerkerschaft Coesfeld getragen wird, finden dann erstmalig individuelle Beratungen mit persönlichem Abschlussgespräch und Übergabe des Gutachtens statt. Neu an der diesjährigen Aktion ist auch, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Bundeszuschuss in Höhe von 50 Prozent der Kosten des Thermographiegutachtens erhalten. Für ein freistehendes Gebäude mit maximal drei Wohneinheiten etwa beträgt der Eigenanteil dann 150,00 EURO – eine Investition, die sich sehr schnell rechnen kann. Es sind auch jetzt noch Anmeldungen möglich: Die Anmeldefrist wurde bis zum 31. Januar 2009 verlängert. Anmeldevordrucke mit weiteren Informationen sind bei den kreisangehörigen Städten und Gemeinden, bei der Kreishandwerkerschaft Coesfeld (Klemens Nolte – Telefon: 02541 / 945630) sowie beim Kreis Coesfeld (Bernd Küppers – Telefon: 02541 / 18-9110) erhältlich – stehen aber auch unter www.clever-wohnen-kreis-coesfeld.de zum Download bereit.
Im wesentlichen vom Kreis Coesfeld und der Kreishandwerkerschaft Coesfeld getragen, soll die Aktion – in Zusammenarbeit mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden – die energetischen Schwachstellen eines Gebäudes aufdecken: Mit hochwertigen Infrarot-Kameras werden bei der Thermographie Wärmebilder erstellt, die dokumentieren, an welchen Stellen des Gebäudes Wärme verloren geht. Um aussagefähige Aufnahmen, etwa von Gebäudefassaden oder von geneigten Dächern machen zu können, muss eine Temperaturdifferenz zwischen Innen und Außen von mindestens 10 Grad Celsius vorherrschen. Daher werden die Aufnahmen meist in der kalten Jahreszeit – vorwiegend nachts – bei Außentemperaturen von maximal 5 Grad Celsius gemacht.
„Ein Thermographiegutachten liefert Entscheidungshilfen zum Umfang von energetischen Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen“, erläutert Bernd Küppers vom Kreis Coesfeld. Denn es beschreibt nicht nur die auf jedem Thermogramm zu erkennenden Schwachstellen, sondern gibt auch konkrete Empfehlungen, was hinsichtlich der erkannten Defizite zu tun ist. Außerdem werden den Hauseigentümern die Ergebnisse der thermographischen Untersuchung in einem Abschlussgespräch näher erläutert.
Hier die Übersicht der Termine und Veranstaltungsorte:
Mittwoch, 14. Januar 2009, Lüdinghausen:
Kapitelsaal der Burg Lüdinghausen
Amthaus 14
59348 Lüdinghausen
Montag, 19. Januar 2009, Senden:
Bürgersaal des Rathauses Senden
Münsterstr. 30
48308 Senden
Dienstag, 20. Januar 2009, Nottuln:
Alte Amtmannei
Stiftsstraße 15
48301 Nottuln
Donnerstag, 22. Januar 2009, Rosendahl:
Sitzungssaal des Rathauses
Holtwick
Hauptstraße 30
48720 Rosendahl
Als Veranstaltungsbeginn ist jeweils 19:30 Uhr vorgesehen.
Hauseigentümer, die mit Hilfe von Thermographie-Aufnahmen die energetischen Schwachstellen ihrer Wohngebäude aufdecken möchten, können sich dort über die Details der diesjährigen Aktion informieren. Nähere Erläuterungen zum Ablauf und zum Verfahren geben Bernd Küppers vom Kreis Coesfeld, Klemens Nolte von der Kreishandwerkerschaft Coesfeld, und John Trenaman, Geschäftsführer der Firma Bau-Qualitäts-Sicherung GmbH. Neu an der diesjährigen Aktion ist, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Bundeszuschuss in Höhe von 50 Prozent der Kosten des Thermographiegutachtens erhalten.
Anmeldevordrucke mit weiteren Informationen sind bei den kreisangehörigen Städten und Gemeinden, bei der Kreishandwerkerschaft Coesfeld (Klemens Nolte - Telefon: 02541 / 945630) sowie beim Kreis Coesfeld (Bernd Küppers - Telefon: 02541 / 18-9110) erhältlich - stehen aber auch unter www.clever-wohnen-kreis-coesfeld.de zum Download bereit. Interessierte können sich bis zum 20. Januar 2009 für die Thermographie-Aufnahmen anmelden.
Bild: Thermographie im Vorher-Nachher-Vergleich
Mithilfe hochwertiger Infrarot-Kameras werden Wärmebilder erstellt, die aufzeigen, an welchen Stellen des Gebäudes Wärme verloren geht. Um aussagefähige Aufnahmen, etwa von Gebäudefassaden oder von geneigten Dächern machen zu können, muss eine Temperaturdifferenz zwischen innen und außen von mindesten 10 Grad Celsius vorherrschen. Daher werden die Aufnahmen meist in der kalten Jahreszeit – vorwiegend nachts – bei Außentemperaturen von maximal 5 Grad Celsius gemacht.
„Ein Thermografiegutachten liefert Entscheidungshilfen zum Umfang von energetischen Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen“, erläutert Bernd Küppers vom Kreis Coesfeld. Denn es beschreibt nicht nur die auf jedem Thermogramm zu erkennenden Schwachstellen, sondern gibt auch konkrete Empfehlungen, was hinsichtlich der erkannten Schwachstellen zu tun ist. Außerdem werden den Hauseigentümern die Ergebnisse der thermographischen Untersuchung in einem Abschlussgespräch näher erläutert.
Die im Rahmen der diesjährigen Aktion erstellten Thermografiegutachten werden nach den Förderrichtlinien der Bundesanstalt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit maximal 50 Prozent Gutachtenkosten bezuschusst. Für ein freistehendes Gebäude mit maximal drei Wohneinheiten beispielsweise beträgt der Eigenanteil bei einem Thermografiegutachten 150,00 EURO. Um die BAFA-Förderung kümmert sich das ausführende Unternehmen, die Firma Bau-Qualitäts-Sicherungs GmbH. Voraussetzung für die Förderung und damit für die Teilnahme an der Thermografie-Aktion ist allerdings, dass der Bauantrag für das Wohngebäude bis zum 31. Dezember 1994 gestellt wurde – oder bis zu diesem Stichtag die Bauanzeige erstattet worden ist.
Beim Energieverbrauchsausweis erfolgt die Einordnung des Gebäudes mit Hilfe eines Energieverbrauch-Kennwertes: Dieser wird aus dem Energieverbrauch von drei aufeinander folgenden Jahren für die Beheizung und die zentrale Warmwasserbereitung ermittelt - bei Gebäuden, die nicht zu Wohnzwecken genutzt werden, werden auch Beleuchtung und Klimatisierung hinzugenommen. Dabei werden auch das Klima und längere Leerstände rechnerisch berücksichtigt. Die Kosten für Energieausweise fallen je nach Art des Ausweises, Gebäudetyp und Gebäudegröße unterschiedlich aus. Energieverbrauchsausweise sind für Ein- und Zweifamilienhäuser ab etwa 50 Euro zu erhalten, Energiebedarfsausweise ab etwa 250 Euro. Energieausweise dürfen unter anderem Architekten, Ingenieure und Energieberater im Handwerk ausstellen. Einmal ausgestellt, besitzt der Energieausweis eine Gültigkeit von zehn Jahren.
„Wenn Anmietung oder Kauf einer Immobilie anstehen, dann sind die jeweiligen Energiekosten ein ganz wesentliches Entscheidungskriterium“, erläutert Bernd Küppers von der Abteilung Kreisentwicklung des Kreises Coesfeld - und gibt allen Interessierten einen Tipp: Die EnergieAgentur.NRW hat im Auftrag des NRW-Wirtschaftsministeriums unter www.energieagentur.nrw.de/energieausweis ein Info-Portal im Internet eingerichtet. Hier gibt es unter anderem einen Check, mit dem geprüft werden kann, ob die eigene Immobilie einen Energieausweis benötigt. Weitere Informationen finden sich auch unter: www.clever-wohnen-kreis-coesfeld.de
Die gemeinsam mit der WFC Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld GmbH, dem Kreis Coesfeld und der Kreishandwerkerschaft Coesfeld organisierte Veranstaltung zum Thema „Heizen mit Holz – Potenziale, Wirtschaftlichkeit, Technik“ im Technologie-Zentrum der Kreishandwerkerschaft wurde von 107 Teilnehmern aus Unternehmern der Land- und Forstwirtschaft, Industrie, Handel und Handwerk sowie Vertretern der Gemeinden und Städte aus dem ganzen Kreis Coesfeld besucht. „Unsere Erwartungen sind übererfüllt. Das Arbeiten im Netzwerk zeigt Erfolg“, kommentierte Herr Dr. Michael Oelck, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Coesfeld. Im Rahmen der Initiativen „Clever wohnen“ und „Innovations-Impuls“ im Kreis Coesfeld zeigten vier Experten aus den verschiedenen Bereichen der energetischen Holznutzung Einsatzmöglichkeiten moderner Heizsysteme vor allem im gewerblichen und kommunalen Bereich auf.
In Zeiten knapper werdender Ressourcen und rasant steigender Energiepreise und der Förderung von umweltfreundlichen regenerativen Techniken erfreuen sich Holzbrennstoffe zunehmender Beliebtheit.
Holz ist ein nachwachsender und in Deutschland ausreichend verfügbarer Rohstoff und spart bei der Verbrennung massiv Co2 ein. Zudem ist er um ein vielfaches günstiger als herkömmliche Brennstoffe. „Im Rahmen einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung sowie durch Maßnahmen der Landschaftspflege fallen größere Mengen von Holz auch im Kreis Coesfeld an, die häufig ungenutzt blieben und neue Wertschöpfungspotentiale für die Forstwirtschaft schaffen“, so Klaus Paschke, Leiter des Regionalforstamtes Münsterland.
Fragen zu Effizienzaspekten und zu den technischen Standards moderner Heizanlagen wurden näher beleuchtet und auch an verschiedensten Schauöfen veranschaulicht. „Die heutige innovative Technologie bietet darüber hinaus hohe Einsparpotentiale und Unabhängigkeit“ erläuterte Bernd Geschermann von der Energieagentur NRW.
„Die Anschaffungskosten und Betriebskosten sind zwar höher, werden aber um ein vielfaches durch den erheblich günstigeren Preis für Hackschnitzel oder Holzpelletts kompensiert“, stellt Christian Endler, Geschäftsführer Deutschland des Herstellers KWB anhand von Berechnungen heraus.
Klaus Ehling, Geschäftsführer der wfc Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld GmbH wies in seinem Statement zudem darauf hin, dass die Wirtschaft des Kreises zukünftig auch durch EU-Fördergelder profitieren könne, die u.a. für innovative Projekte im Bereich der Energieeffizienz und Nutzung alternativer Energieformen bereit gestellt würden.
Als besonderer Höhepunkt stellte sich die Besichtigung der modernen Hackschnitzelheizung der Kreishandwerkerschaft Coesfeld heraus. Diese wurde von dem Fachingenieur Christian Seeger als herausragendes Beispiel für Energieeffizienz in der hiesigen Region genannt. „Die benötigte Heizleistung für die Handwerks-Bildungsstätten wurde von 1000 KW auf 250 KW durch den Einsatz einer neuen Hackschnitzelheizung reduziert, die Jahreswärmearbeit wurde um ca. 60 % gesenkt. Das bringt neben geringeren Energiekosten eine CO 2 Einsparungen von ca. 200 Tonnen pro Jahr. Zudem verbleiben die Kosten für den Brennstoff zu 100 % in der Region!“, so Seeger.
Das Beispiel der Kreishandwerkerschaft hat bereits Nachahmer gefunden. In Kürze wird in der Gemeinde Rosendahl eine derartige Anlage für das Beheizen einer Schule installiert. Auch in Nordkirchen und Billerbeck beschäftigt man sich mit der Technologie. Daneben sind bereits ca. 150 Anlagen vor allem bei Unternehmen und Landwirten im Kreis Coesfeld installiert.
Für Privathaushalte besteht schon heute eine steigende Nachfrage z.B. nach Pellettöfen. „Diese können sich wieder sehr gut z.B. auf der nächsten Baumesse Anfang 2008 in Lüdinghausen und bei unseren Fachhändlern und Handwerkern vor Ort beraten lassen“ schloss Dr. Oelck die Veranstaltung gegen 22.00 Uhr.
Coesfeld, 31.10.2007
Ansprechpartner bei weiteren Fragen:
Kreishandwerkerschaft Coesfeld
Dr. Michael Oelck
Borkener Straße 1
48653 Coesfeld
Tel. 02541 – 945616
www.kh-coesfeld.de
michael.Oelck@kh-coesfeld.de
wfc Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld GmbH
Klaus Ehling
Bahnhofsstraße 24
48249 Dülmen
Tel. 02594 – 78240-21
www.wfckreis-coesfeld.de
Klaus.ehling@wfc-kreis.coesfeld.de
„Die Kampagne wird auch bei uns im Kreis Früchte tragen“ – da ist sich Oelck sicher. Insgesamt sollen mit Hilfe von „Haus sanieren – profitieren“ bundesweit mindestens 50.000 Sanierungsmaßnahmen angestoßen werden. Und das Einsparpotenzial von kli-maschädlichen Rohstoffen wie Öl und Gas ist riesig: „Zurzeit verbrauchen private Haus-halte in Deutschland noch mehr Energie als die Industrie“, weiß Dipl. Ing. Martin Fell-baum, Projektleiter von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. In den fünf Jahren, die die Kampagne bundesweit läuft, könnten bis zu 675.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden
Die Kampagne ergänze das existierende Beratungsangebot der Aktion „Clever wohnen im Kreis Coesfeld“. Den kostenlosen kurzen Energie-Check führen Handwerker beim Ei-gentümer zuhause durch. „Unsere Kooperationspartner können etwa nach Routinebesu-chen bei ihren Kunden Gutscheine für die Energie-Checks verteilen“, so Fellbaum. Bei der etwa halbstündigen Beratung werden Handwerker ab sofort Fenster, Dämmung und Heizung in den Häusern überprüfen und mit einer Infobroschüre Tipps für die weiteren Schritte geben. Der Energie-Check ersetzt dabei nicht eine weitergehende „Gebäude Energieberatung“, die in Form eines Gutachtens von den sog. Gebäude-Energieberatern auch zu Erlangung von Fördermitteln, etwa der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) u.a. vom Bund unterstützt wird. Auch können Energieausweise nur von Gebäude Energiebe-ratern ausgestellt werden. „Die kostenlosen Energieschecks sind jedoch ein guter Ein-stieg in die Frage wo eine Immobilie Sanierungsbedarf hat und wo Energiekosten einge-spart werden können“, betont Dr. Oelck.
„Ein Haus sollte bei einer Sanierung immer als Ganzes betrachtet werden“, weiß Fell-baum. Nur die Heizung zu erneuern, wenn etwa die Fenster uralt sind, sei alles andere als optimal. „Deshalb haben wir den Energie-Check Gewerke übergreifend aufgebaut“, so der Projektleiter. Schritt für Schritt zum sanierten Haus – diesen Prozess anzustoßen, sei Ziel der DBU-Kampagne.
Wer beteiligte Handwerker in der Nähe finden will, kann sich unter www.sanieren-profitieren.de informieren. Am 09.10.2007 bietet die Kreishandwerkerschaft Coesfeld eine weitere kostenlose Infor-mationsveranstaltung an, die zur Qualifizierung als „Gebäudeenergieberater“ an. Interes-sierte können sich and die Kreishandwerkerschaft Coesfeld wenden.
21.09.2007
06.11.2006/Kreis Coesfeld. Rund 90 Prozent des Energieverbrauchs wird im Privathaushalt für die Bereitstellung von Raumwärme und Warmwasser benötigt. Vor allem in Gebäuden, die vor 1978 gebaut wurden, wird Jahr für Jahr unnötig viel Geld „verheizt“. Vor dem Hintergrund der hohen Energiepreise lohnt es sich, ohnehin anstehende Modernisierungsarbeiten jetzt in Angriff zu nehmen und mit effizienten Energiesparmaßnahmen zu verbinden.
Die Heizkostenschraube auf „Sparen“ zu stellen ist aber nicht ganz einfach, denn schließlich möchte niemand auf den gewohnten Wohnkomfort verzichten. Bei bestehenden Wohngebäuden sind zudem immer unterschiedliche gebäude- und nutzerspezifische Voraussetzungen vorzufinden. Hierzu bietet nun die Initiative "Clever wohnen im Kreis Coesfeld" mit dem ersten Bauratgeber für den Kreis Coesfeld weitere Hilfestellungen an.
Vor allem Immobilienbesitzer, die in einem in die Jahre gekommenen Haus wohnen, sollen gezielt und umfangreich über Energiesparmöglichkeiten sowie über das Thema „Zuhause sicher“ informiert werden. Eine Vielzahl von konkreten Energiesparmaßnahmen, von der Dämmung der Kellerdecke, über die Fenstererneuerung, die Fassaden- und Dachdämmung bzw. den Dachgeschossausbau, werden ausführlich im Bauratgeber „Clever wohnen im Kreis Coesfeld“ vorgestellt.
In Zusammenarbeit mit dem Kreis Coesfeld, der Kreishandwerkerschaft Coesfeld, der Sparkasse Westmünsterland und dem Herausgeber des Bauratgebers BW Bauratgeber Energie & Wohnen, Franz Wennemann, ist es gelungen, regionale Bauinformationen sowie umfangreiche Energiesparinformationen zu verknüpfen. Dabei wird deutlich, dass sich im Kreis Coesfeld zahlreiche Firmen mit dem Thema „Energiesparen“ intensiv beschäftigen und innovative Produkte und Leistungen den Hauseigentümern anbieten.
Energiesparen und komfortabler wohnen betrifft aber nicht nur Modernisierungsmaßnahmen. Auch im Neubau kann durch geschickte Planung Geld gespart werden. Ein kompakter, sehr gut gedämmter südorientierter Baukörper kostet unter Umständen sogar wesentlich weniger als ein durch Erker und verwinkelte Fassaden gestaltetes Gebäude. Auch darauf wird im neuen Bauratgeber hingewiesen.
Umfangreich dargestellt sind auch die Themen „Solarenergienutzung“ sowie „Heizung und Haustechnik“. Von der Wärmepumpe bis zur Pelletsheizung werden alle innovativen Heizsysteme erklärt und deren Einsatzmöglichkeiten beschrieben. Neben den Heizsystemen für Ein- und Zweifamilienhäusern werden auch Hackschnitzelheizungen und Blockheizkraftwerke, die besonders für Landwirte und Gewerbetreibende interessant sind, vorgestellt. Denn gerade dort, wo viel Energie benötigt wird, sind Energiesparmaßnahmen besonders effektiv.
Eine umfangreiche Zusammenstellung von Fördermöglichkeiten und praktische Informationen zu Energieberatungsprogrammen bieten weitere wertvolle Hilfen für Hauseigentümer, Bauherren und Gewerbetreibende.
Der Bauratgeber "Clever wohnen im Kreis Coesfeld" liegt bei allen Geschäftstellen der Sparkasse Westmünsterland, in den Kommunen des Kreises Coesfeld, bei der Kreishandwerkerschaft Coesfeld und dem Kreis Coesfeld kostenfrei aus.
12.10.2006/Kreis Coesfeld. Rund 650 Hauseigentümer nutzten bereits im vergangenen Winter die kreisweite Thermografie-Aktion, um Energieverlusten auf die Spur zu kommen. Nach diesem Erfolg und wegen der hohen Nachfrage koordinieren der Kreis Coesfeld und die Kreishandwerkerschaft auch in diesem Jahr kostenlose Informationsveranstaltungen.
Alle Bürger und Hausbesitzer sind eingeladen, sich über Modernisierung und Sanierung zu informieren, um so den Energieverbrauch zu senken. Ein Vertreter der Firma Bau-Qualitäts-Sicherungs GmbH (BQS) wird durch den Abend führen und die Aktion erläutern. Gemeinsam mit den Sparkassen und Banken wird zudem auf Förderprogramme, z. B. der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), hingewiesen werden.
Von der Kreishandwerkerschaft Coesfeld wird der Gebäudeenergieberater Klemens Nolte über Energieeinsparung durch Renovierung und Sanierung Rede und Antwort stehen. Außerdem informiert er über die Einführung eines Energieausweises, die Energieberatung vor Ort und das Finden von kompetenten Handwerksbetrieben.
Die Thermografien werden zu möglichst günstigen Konditionen angeboten. Mit einer Spezialkamera nimmt die Firma BQS Infrarotbilder auf, mit deren Hilfe die Stellen ausfindig gemacht werden, wo besonders viel Wärme verloren geht. Die Daten dienen als Grundlage für konkrete Gespräche mit Handwerkern, wie Energie eingespart werden kann – angesichts steigender Energiekosten und der Umweltverschmutzung sind dies für Hausbesitzer wichtige Gesichtspunkte. Die Wärmebildaufnahmen werden im Winter gemacht, da möglichst ein Temperaturunterschied zwischen Innen- und Außenluft von zehn Grad Celsius herrschen sollte.
Die erste kreisweite Thermografie-Aktion im vergangenen Winter war maßgeblich vom Biologischen Zentrum des Kreises Coesfeld (Lüdinghausen) initiiert worden und erfolgte in Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden im Kreis. Unter dem Dach der münsterlandweiten Aktion „Besser wohnen im Münsterland“ riefen Anfang 2006 der Kreis Coesfeld und die Kreishandwerkerschaft die Initiative „Clever wohnen im Kreis Coesfeld“ ins Leben. In diesem Rahmen wurde die Thermografie-Aktion weiter begleitet. Nach den anfänglichen Informationsveranstaltungen ließen rund 650 Hauseigentümer ihre Gebäude mit Wärmebildkameras aufnehmen und erhielten umfassende Informationen und unabhängige Hilfestellungen zur Energieberatung, zur Durchführung von Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen und zur Finanzierung.
Informationen zur aktuellen Thermografie-Aktion gibt es auf der Internetseite des Kreises Coesfeld.
Hier die einzelnen Termine der kostenlosen Informationsveranstaltungen:
Billerbeck: Donnerstag, 19.10.2006, 19:30 Uhr, Alte Landwirtschaftsschule, Darfelder Straße 12 (für Billerbeck und Rosendahl)
Coesfeld: Montag, 30.10.2006,19:30 Uhr, Stadtwerke Coesfeld, Dülmener Str. 80 (für Coesfeld)
Dülmen: Donnerstag, 09.11.2006, 19:30 Uhr, Forum Bendix, Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium Dülmen (für Dülmen)
Lüdinghausen: Donnerstag, 16.11.2006, 19:30 Uhr, im Kapitelsaal der Burg Lüdinghausen, Amthaus 14 (für Lüdinghausen, Ascheberg, Nordkirchen und Olfen)
Nottuln: Montag, 20.11.2006, 19:30 Uhr, in der Alten Amtmannei, Stiftsstraße 15 (für Nottuln, Havixbeck und Senden)
Aktionen rund um die Modernisierung der eigenen vier Wände vereinen der Kreis Coesfeld und die Kreishandwerkerschaft unter einem Dach: 'Clever wohnen im Kreis Coesfeld' heißt die Initiative, die auch die Sparkassen und Banken unterstützen, indem sie ihre Kunden gezielt über Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) informieren.
Landrat Konrad Püning und Dr. Michael Oelck, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, stellen nun das neue Logo vor, das bereits im Rahmen der Fachmesse 'Bauen, Wohnen, Renovieren' im Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg in Lüdinghausen am vergangenen Wochenende (25./26.2.) eingesetzt wurde. Hier war das Logo an einem Informationsstand zu sehen, der von den Besuchern sehr gut angenommen wurde. Besonders Tipps zum Energie sparen durch Maßnahmen zur Gebäudesanierung waren gefragt.
In diesem Winter fand bereits eine kreisweite Thermografieaktion statt, die maßgeblich vom Biologischen Zentrum in Lüdinghausen in Zusammenarbeit mit den jeweiligen kreisangehörigen Städten und Gemeinden organisiert und koordiniert worden war. 'Mit weit über 500 Gebäudeeigentümern, die mit den Thermografieaufnahmen energetische Schwachstellen am Haus aufdecken ließen, kann der Start der Aktionen rund um die Hausmodernisierung als Erfolg gewertet werden', freut sich Landrat Konrad Püning. Nicht zuletzt wegen der zahlreichen Anfragen auf der Baumesse in Lüdinghausen und der weiterhin steigenden Energiepreise wird nun die Fortsetzung der Aktion im nächsten Winter geplant.
Überhaupt soll unter dem Motto 'Clever wohnen im Kreis Coesfeld' das Thema Energie - Stichwort Energiepass - eine wichtige Rolle spielen. 'Die Initiative möchte sich aber zukünftig auch anderen gebäude- und wohnungsspezifischen Themen wie Barrierefreiheit und Einbruchsicherheit widmen', umreißt Dr. Michael Oelck weitere Schwerpunkte.
Von großer Bedeutung ist künftig die Einbindung der kreisangehörigen Städte und Gemeinden in die jeweiligen Aktionen. Auch eine stärkere Zusammenarbeit mit dem Kreis Borken halten die Verantwortlichen für denkbar.
Eingebettet ist die kreisweite Initiative in das Konzept 'Besser wohnen im Münsterland', das im Oktober 2005 die Handwerkskammer Münster, die Kreishandwerkerschaften und Vertreter der Kreise Coesfeld, Borken, Steinfurt, Warendorf sowie der Stadt Münster ins Leben gerufen haben. Zusammen mit weiteren Partnern, wie den Wirtschaftsförderungsgesellschaften, Banken und Sparkassen, entstand eine umfassende Gemeinschaftsinitiative, die sich die nachhaltige Gebäudemodernisierung und die Förderung des Baugewerbes zum Ziel gesetzt hat.
Ab sofort deutlich verbesserte Kreditkonditionen für energetische Sanierungsmaßnahmen an Wohngebäuden Bundesregierung und KfW Förderbank starten optimiertes CO2-Gebäudesanierungsprogramm und gemeinsame Förderinitiative "Wohnen, Umwelt, Wachstum"
Im Vorgriff auf das 25 Mrd.-Programm der Bundesregierung für Wachstum und Beschäftigung startet die KfW Förderbank ab sofort Verbesserungen und Vergünstigungen im CO2- Gebäudesanierungsprogramm und in den Programmen "Wohnraum Modernisieren" und "Ökologisch Bauen." Diese Programme sind Bestandteil der Förderinitiative "Wohnen, Umwelt, Wachstum". Dazu werden Restmittel in der Größenordnung von 200 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Damit sind bis zur Verabschiedung des Bundeshaushalts 2006 und der Freigabe der 1,4 Milliarden Euro für das neue Programm ab sofort positive Wirkungen aus der Beschäftigungsinitiative der Bundesregierung zu erzielen.
"Wir verfolgen mit diesen Programmen drei Ziele", so Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee. "Erstens geht es um Arbeit und Beschäftigung. Jede in den Gebäudebestand investierte Mrd. Euro sichert oder schafft rund 25.000 Arbeitsplätze im Bauhandwerk und Baugewerbe. Zweitens helfen wir, Energie einzusparen und die Energiekosten beim Wohnen zu senken. Die Durchschnittskosten für Heizung und Warmwasser liegen nach
Berechnungen des Deutschen Mieterbundes für eine durchschnittlich große Wohnung von 85 qm bei über 70 Euro pro Monat mit steigender Tendenz. Und drittens tun wir etwas für die Umwelt, indem der CO2- Ausstoß verringert wird, um die Klimaschutzziele des Kyoto- Abkommens zu erreichen."
Die deutlich verbesserten Förderbedingungen der drei o. g. KfW- Programme geben Anreize, bundesweit Modernisierungs- und Sanierungsinvestitionen zu tätigen. "Bei Zinssätzen für den Kunden von derzeit nominal 1 % p.a. im "CO2- Gebäudesanierungsprogramm" und nominal 2 % p. a. im Programm ` Wohnraum Modernisieren Öko-Plus` sollte niemand zögern, die Maßnahmen auch anzupacken. Dabei "belohnen" Bundesregierung und
KfW diejenigen, die etwas für die Umwelt tun. Denn es gilt folgende Devise: "je energiesparender die Maßnahme, desto günstiger der Zinssatz" sagte Ingrid Matthäus-Maier, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe.
Neben den Verbesserungen zum 1. Februar sollen mit dem In-Kraft- Treten des Bundeshaushaltes im Sommer Zuschüsse vor allem an selbstnutzende Eigentümer und Kredite an die Kommunen zur Sanierung von Schulen und Kindergärten zur Verfügung gestellt werden.


